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PHILOSOPHISCHES CAFE

Gottfried Bachls "Diagnose der Gegenwart"

29/01/15 Seit zehn Jahren gibt es das „Philosophische Café“. Man blickt zu diesem Anlass weder auf die Vergangenheit, noch in die Zukunft, sondern hat den Theologen Univ. Prof. Gottfried Bachl „Zur Diagnose der Gegenwart" eingeladen.

In diesem „Kamingespräch“ werden, wie es in der Einladung heißt, „bekannte Persönlichkeiten“ mit Bachl als Ehrengast sprechen. „Er war immer gewohnt, mit unbestechlichem Blick und in großer Freiheit kritische Fragen aufzugreifen“, schreibt der Moderator und Gestalter der Reihe, Werner Thuswaldner. „So sind Texte entstanden, die quer zum kirchlichen und gesellschaftlichen Mainstream stehen und dadurch oft auch Widerspruch und Ablehnung provoziert haben.“

Ein Ansatzpunkt zur Diagnose: Unsere Zeit wird als Postmoderne bezeichnet. Das will sagen, dass wir die Erkenntnisse und die ungeheuren technischen Möglichkeiten, welche uns die Moderne eröffnet hat, im Rücken haben, aber vor uns eine unbestimmte Zukunft. Der Prozess der Globalisierung unter den technischen Voraussetzungen des 21. Jahrhunderts konfrontiert uns nicht nur mit grundlegenden politischen und sozialen Problemen, sondern letztlich mit der Frage, wie wir uns angesichts einer offenen Zukunft, in der wir aufs Spiel gesetzt sind, selbst verstehen sollen. „Gibt es in der globalen Krise, in der wir uns finden, Orientierungen für das Verständnis unserer selbst?“
Das „Philosophische Cafe“ wird sich in nächster Zeit intensiv mit den Themen „Gewalt in den Religionen“ und „Islam“ beschäftigen, kündigt Thuswaldner an. (dpk)

Philosophisches Cafe mit Gottfried Bachl. Bibliotheksaula der Universität, Freitag 30.1., 19 Uhr

 

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