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UNIVERSITÄT MOZARTEUM

Bläserkammermusik

16/04/15 Vier Originalwerke für exquisite Bläserbesetzungen stehen auf dem Programm eines Konzerts des Departments für Blas- und Schlaginstrumente der Universität Mozarteum morgen Freitag (17.4.), unter der Leitung von Hansjörg Angerer.

Der Opernkomponist Gioachino Rossini war auch ein Meister gefühlvoller Kammermusik. Auf sein melodienreiches Quartett folgt das Sextett für Bläser und Klavier des Südtiroler Komponisten Ludwig Thuille, der in München ein sehr angesehener Kompositionslehrer um 1900 war. Die romantisch blühende und harmonisch meisterhafte Musik des Jugendfreundes von Richard Strauss wäre der Entdeckung wert.

Der Hofkapellmeister Franz Krommer, einer der vielen tschechischen Wahlwiener zur Zeit von Kaiser Franz I., war ein phantasievoller Schöpfer geistvoller Kammermusik im klassischen Stil, was sein Oktett beweist. Den Schlusspunkt eines Konzertabends, der virtuose Brillanz und stilvolle Unterhaltung auf höchstem Niveau verspricht, setzt ein charmantes Sextett von Francis Poulenc. Der Pariser Komponist blieb auch im 20. Jahrhundert klassischer Form und sensibler Klangpoesie treu, fand jedoch seine eigene, unverwechselbare musikalische Sprache. Als ein „Salongespräch, aber keinen oberflächlichen small talk“ bezeichnete man sein liebenswürdiges Sextett für Bläser und Klavier, mit dem der Konzertabend ausklingt. (Universität Mozarteum)

Raritäten der Bläserkammermusik: Freitag (17.4.), 19 .30 Uhr, Solitär, Universität Mozarteum – www.uni-mozarteum.at

 

 

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