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Landsterben, Landleben

altPERISCOPE

16/02/11 „Die Stallungen mit den Tieren, den angrenzenden Wald, die feuchte Wiese und die abschüssige Weide“ - Eine Fotokünstlerin, eine Zeichnerin und ein Autor entdecken ihre tiefe Verbundenheit zu Lebensformen am Land. Jeder nach seiner Manier.

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Wie Amerika immer schon gewesen sein wird

LEICA GALERIE / THOMAS HÖPKER

10/02/11 Es ist eines jener Fotos, das die Unglaublichkeit eines Augenblicks in der Geschichte spiegelt: Da sitzen Leute wie beim Sonnenbaden am Hudson River, als ob sie auf einer Radtour gerade Station machen - und dahinter, über der Skyline von Manhattan, steht die Rauchwolke der brennenden Twin Towers.

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Im Stehparkett der kleine Cohn…

SOMMERAKADEMIE FÜR BILDENDE KUNST

08/02/11 zerbirst vor lauter Illusion. Der kleine Cohn ward zum Gericht für das, was Kunst ist und was nicht: Christian Morgenstern hat es auf den Punkt gebracht. Die Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst befasst sich von 18. Juli bis 27. August mit der Frage, was Kunst denn sei: „Kunst im Zeitalter der Globalisierung“ ist das Motto der ältesten europäischen Sommerakademie.

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Zu spät, Herr Sperl?

GALERIE WELZ / ADUATZ, ANZINGER

08/02/11 Eine solche Ironie kann sich ein Maler nur mit wohl erworbenem Selbstbewusstsein erlauben: 1980, als Dreiundsiebzigjähriger, hat Friedrich Aduatz (1907-1994) das Blatt "Zu spät, Herr Sperl" gemalt. - Die Galerie Welz zeigt Arbeiten des Moderne-Ahnen Aduatz und des einst "Jungen Wilden" Siegfried Anzinger.

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Taktiken des Wilderns

SALZBURGER KUNSTVEREIN

20/01/11 „Sense and Sensibility“ heißt ein Roman von Jane Austen. Das ist Weltliteratur. Hollywood hat irgendwann in den Neunzigern zugeschlagen - und auf Deutsch wurde aus der Star-Verfilmung mit Emma Thompson, Kate Winslet und Hugh Granz banalerweise „Sinn und Sinnlichkeit“. Der Salzburger Kunstverein kehrt zurück zum Original und stellt das Jahresprogramm 2011 unter das Motto „Sense and Sensibility“.

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Ideenbilder mit Namen

LEICA GALERIE / ANDREAS H. BITESNICH

18/01/11 Wenn man diese Akte sieht, so geht einem spontan durch den Kopf: In diesem Fotografen könnte der Welt auch ein Choreograph oder ein Bildhauer verloren gegangen sein.

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Immer noch da – und wie!

GALERIE ALTNÖDER / OSWALD OBERHUBER

17/01/11 „Der ewige Prozess der Geburt“ hat die Retrospektive zu seinem 75. Geburtstag in der Wiener Secession geheißen. Demnächst wird Oswald Oberhuber achtzig (am 1. Februar) - und wer in die Galerie Altnöder geht, kann nachfühlen, wie der Grandseigneur der Unangepasstheit nach wie vor Neues um Neues hervorbringt.

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Auf gleicher Augenhöhe

GALERIE IM TRAKLHAUS / SALINEN-SYMPOSION

14/01/11 Ziel des Salinen-Symposiums ist es, Künstler mit und ohne Behinderung auf gleicher Augenhöhe zusammenarbeiten zu lassen. Mit Marianne Ewaldt, Christa Kempf, Stephanie Winter, Georg Bernsteiner, Martin Uwe Koch, Gerhard Maurer, Harry Mayrhofer, Konrad Rainer und Yang Liming nahmen drei Künstler mit und sechs Künstler ohne Behinderung am 3. Salinen-Symposium im August letzten Jahres Teil.

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Acht Fotos und nicht mehr

BERCHTOLDVILLA / EDITION 6+2

10/12/10 Kommt man beim Motto „Und es bewegt sich doch“ zwangsläufig auf eine Schildkröte? Viktoria Faust zeigt uns den bescheidenen Aktionsradius des Tiers in mehreren Bildstreifen. Vielleicht nach dem Motto: Finden Sie die fünf kleinen Unterschiede …

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Unerzählte Geschichten

KUNSTVEREIN / JAHRESAUSSTELLUNG

07/12/10 „Narration“ ist, wenn man sich selber auf alles einen Reim machen muss. Oder? Gewöhnliche Schildchen mit Werktitel und Künstlernamen griffen zu sehr in die Ausstellung ein, so Kunstvereinsleiterin Hemma Schmutz. Ein Plan liege ja eh vor. Man sollte also Pfadfinder oder Orientierungsläufer mit Kunstdiplom sein.

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Aus der Kunst- und Wunderkammer?

GALERIE ALTNÖDER

02/12/10 Und das ist wirklich gemalt? Was auf den Bildern von Karine Fauchard zu sehen ist, funkelt und glitzert – so wie die Originale, die sie abgebildet hat, und die dem Modeschöpfer Yves Saint Laurent gehörten. Zu sehen nebst Werken von drei weiteren Künstlern in der Galerie Altnöder.

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Erfolgsdruck stinkt zum Himmel

HALLEIN / SALZBURG / “YOU FAIL!“

08/11/10 Kann es etwas Schlimmeres geben, als voll daneben zu hauen? Vielleicht wäre es eine Option, in Ehren zu scheitern? – Frage, die von Künstlerinnen und Künstlern im Kunstraum Galerie Pro Arte (Hallein) und in der Galerie Periscope (Salzburg) zum Thema gemacht wurden.

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Reißt den Malern die Pinsel aus der Hand

HANGAR 7 / AKTUELLE MALEREI AUS ENGLAND

04/11/10 Victoria Beckham überreicht US-Präsident Barack Obama eine Chanel Tasche: Twinkle Troughton imitiert mit dieser Arbeit ein Gemälde aus viktorianischer Zeit: „An der Oberfläche verändert sich alles, während darunter alles beim Alten bleibt“.

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Das letzte Haus hat eine Aussicht

altOTTO BECK / KÜNSTLERSARG

29/10/10 Seit Jahren redet Otto Beck - wann immer man ihm in den Gassen und Straßen begegnet - von nichts anderem, als von Särgen: „Jetzt ist es bald soweit…“Nun ist es tatsächlich so weit: „Der individuell zu gestaltende und vom Bestattungsinstitut akzeptierte Sarg ist da.“ Zeit- und stilgerecht vor Allerheiligen und Allerseelen.

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Erbe sind auch die Bilder, die wir im Kopf haben

THORAK…??? / MUSEUMSPAVILLON / GWIGGNER

22/10/10 Der „Propagandaminister“. Eine Kreuzung auf der „Reichsautobahn“.  Ein Entwurf zum „Denkmal der Arbeit“ für den Walserberg. Das ist zum Glück - wegen Marmor-Mangels -  nie realisiert worden, aber der Sockel steht noch, unterhalb des Parkplatzes an der Autobahnraststätte. Den „Kopernikus“ kennen wir recht gut, obwohl er auf der Zeichnung weniger martialisch wirkt als in Marmor. - Durch das „Vogelhaus“, den Museumspavillon im Mirabellgarten, zieht sich ein Bilderband: Bernhard Gwiggner nimmt Josef Thorak ins Visier.

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