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Zehntausend Festspiel-Häppchen

STICH-WORT

28/08/15 Autowracks werden bei den Festspielen selten gesichtet - ist doch AUDI mit seinen Edelkarossen ein Hauptsponsor. Heuer aber gab es 22 Nicht-Audi-Wracks, in der Felsenreitschule als Kulisse für „Die Eroberung von Mexico“. Insgesamt 35 Stunden hat das Publikum geklatscht, den Applaus aller 188 Vorstellungen zusammen gerechnet. - Die Festspiele ziehen Bilanz in kunterbunten Zahlen.

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Die Neue Welt aus der uralten

FESTSPIELE / GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTER

27/08/15 „Aus der Neuen Welt“: einer der ganz wenigen Symphonie-Namen in der Musikgeschichte, der tatsächlich „echt“ ist, also wirklich auf den Komponisten selbst zurückgeht. Die Amerikaner haben's nicht unstolz auf sich bezogen, in Wirklichkeit hatte Dvorak die Wirtshausmusikanten aus dem Prager Stadtteil „Novy Svet“ nahe dem Hradschin im Ohr...

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Panoramen der Gefühle

FESTSPIELE / BELCEA QUARTETT

26/08/15 Beethovens Opus 131 und das Schubert-Streichquintett – fürwahr ein olympisches Konzertprogramm. Zwei der größten und Interpreten wie Publikum extrem fordernden Kammermusikstücke überhaupt nacheinander, das muss man sich trauen. Das Belcea Quartett traut sich das und gewinnt mit Schubert.

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Musikgeschichten

FESTSPIELE / BOSTON SYMPHONY ORCHESTRA (2)

26/08/15 Mit Leib und Seele - das trifft den Einsatz von Dirigent Andris Nelsons und den Solisten Yo-Yo Ma und Steven Ansell bei Strauss’ Don Quixote und Schostakowitschs Symphonie Nr. 10 am besten. Es war wohl das Zwischenmenschliche, das den Ausdruck beim zweiten Festspielkonzert mit dem Boston Symphony Orchestra so eindringlich machte.

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Martialisches für Aug und Ohr

FESTSPIELE / BOSTON SYMPHONY ORCHESTRA (1)

25/08/15 Instruktiv, wenn man unmittelbar nach Mahlers „Neunter“ die „Sechste“ zu hören bekommt. Hoch interessant schon deshalb, weil nach dem durch und durch „Wiener“ Bild der Philharmoniker unter Barenboim die ungleich radikalere „Sechste“ vom Boston Symphony Orchestra ein passend-anderes Klanggewand bekommen hat.

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Die italienische Tradition am Leben erhalten

IM PORTRÄT / RICCARDO MUTI

25/08/15 Am kommenden Donnerstag (27.8.) und am 29. August leitet Riccardo Muti konzertante Aufführungen von Verdis früher Oper „Ernani“. An den Pulten: sein Orchestra Giovanile Luigi Cherubini. Der 74jährige Dirigent über Verdis musikalische Personen-Charakteristika und übers Regieführen in der Oper.

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Lieber im größeren Gemäß dekantieren

FESTSPIELE / MOZART-MATINEE / ÁDÁM FISCHER

24/08/15 Andrés Orozco-Estrada, Rudolf Buchbinder, Ivor Bolton, Giovanni Antonini und zum Abschluss Ádám Fischer – eine beachtliche Bandbreite an Interpretationsansätzen konnte man heuer bei den Mozart-Matineen erleben.

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Musik-Gruppenreisen

STICH-WORT

24/08/15 In der letzten Festspielwoche geht es traditionellerweise so richtig los mit den Gastorchestern, und das hat natürlich seinen Grund: Ende August gehen die Ensembles frisch geurlaubt auf Reisen. Wir haben uns umgesehen, auf der Hauptlinie Luzern-Salzburg-Grafenegg und ein wenig drüber hinaus.

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Verführerische Wege zur Neuen Musik

FESTSPIELE / SALZBURG CONTEMPORARY / BARENBOIM, QUEYRAS, BOFFART

24/08/15 Den letzten Abend von „Salzburg contemporary“ widmeten Michael Barenboim (Violine), Jean-Guihen Queyras (Cello) und Florent Boffart (Klavier) mit einem unglaublich umsichtigen und klugen Programm der Neuen Musik – ihren Ursprüngen, Wurzeln und dem Mann, der sich darum wie wenige andere verdient machte: Pierre Boulez.

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Viel versprechend

SOMMERAKADEMIE MOZARTEUM / PREISTRÄGERKONZERT

24/08/15 Nicht nur „Zugabenstücke“ sondern gehaltvolle Werke und diese auf Festspielniveau: Das Preisträgerkonzert - im Programm der Salzburger Festspiele -  hat gehalten, was Wolfgang Holzmair, der Leiter der Internationalen Sommerakademie der Universität Mozarteum, angekündigt hat.

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Hände falten, Gosch‘n halten…

GASTKOMMENTAR

23/08/15 Von Barbara Wicha – … so jedenfalls klingt der ausdrückliche „Unterlassungsauftrag“ des Künstlerischen Leiters der Salzburger Festspiele an die Künstler (und wohl auch an die Künstlerinnen) und seine „Entschuldigung“ an „alle Zuschauer“ wegen der „Störung der Inszenierung“. Nicht zu vergessen das merkwürdige Statement von Jedermann Cornelius Obonya. Es gäbe ja andere Foren, sich politisch zu äußern. Aber bitte nicht eine Festspielbühne…

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Im Siebten Himmel mit Beethoven und Schubert

FESTSPIELE / SOLISTENKONZERT UCHIDA

23/08/15 Mitsuko Uchida, die mit ihren Mozart- und Schubert-Interpretationen immer wieder Maßstäbe setzt, gehört neben Maurizio Pollini, Grigory Sokolov und András Schiff zu den Klaviergrößen, die in Salzburg mühelos die Festspielhäuser füllen.

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Und dann stand die Zeit still

FESTSPIELE / WIENER PHILHARMONIKER / BARENBOIM

23/08/15 Der Programmheft-Beitrag kann gar nicht ausbleiben mit Überlegungen, wie welt-abgewandt, gar jenseits-sichtig Gustav Mahler seine „Neunte“ gedacht haben mag. Spannender allemal: Wie antwortete Mahler in diesem Werk auf ein das neue Diesseits?

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Das gibt’s nur einmal, das kommt nicht wieder

FESTSPIELE / LIEDERABEND ANGELA DENOKE

23/08/15 Den Traum vom Glück und seine nachtschwarzen Dunkelstellen besang Angela Denoke am Samstag (22.8.) im Landestheater in einem Liederreigen rund um die Entstehungszeit von Brecht/Weills „Dreigroschenoper“.

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Schönwetterkomödianten

KOMMENTAR

21/08/15 Von Reinhard Kriechbaum - Da ward also vor ein paar Tagen Strache gesichtet im „Jedermann“-Publikum, und die Musiker haben auf ihn – eine wohlgemerkt ziemlich öffentliche Figur – reagiert, indem sie die „Internationale“ in die Musik haben einfließen lassen.  „Dergleichen“ haben sie „in Zukunft zu unterlassen“, ließ Sven-Eric Bechtolf sie wissen.

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Himmlischer Konzertgenuss

SALZBURGER FESTSPIELE / CAMERATA / LELUX

21/08/2015 Man nehme die Camerata Salzburg, bereichere diese mit drei Spitzensolisten – mit Francois Leleux als Dirigenten und Oboisten, dem Renaud Capucon und der Pianistin Khatia Buniatishvili – und lässt diese Felix Mendelssohn Bartholdy und Joseph Haydn spielen. Fertig ist der himmlische Genuss! Ein wahrer Ohrenschmaus.

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Eine wienerische Maskarad’ – und auch sonst sehr viel

FESTSPIELE / DER ROSENKAVALIER

21/08/15 Jahrhundert-Produktion. Schon bei der Ur-Premiere voriges Jahr musste dieses Wort fallen. Nach der Wiederaufnahme-Premiere des „Rosenkavaliers“ darf es wiederholt werden. Harry Kupers Lesart der zwischen allen historischen Stühlen changierenden Gesellschaftskritik von Hofmannsthal und Strauss wurde im Regie-Olymp verankert. Falls Regisseure in den Himmel kommen.

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Diese Musik meidet das Spektakel

FESTSPIELE / IPHIGÉNIE EN TAURIDE

20/08/15 Das Leben ist rau – im Klang des eigentümlich verdeckten Orchesters, in den Stimmen der Protagonisten, an der See, die am Schluss in unheimlicher Dünung durch das halb geöffnete Garagentor wogt, nachdem sie in den Zwischenaktmusiken geisterhaft flackerte. Was bleibt sind dieses rostige Garagentor, die Eisenbetten, eine trostlose Wasserstelle.

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Heuer leider kein polnischer Apfelkuchen

IM PORTRÄT / PIOTR BECZALA

20/08/15 Die Rolle des Werther begleite ihn bereits seit 23 Jahren erzählt der Tenor Piotr Beczala, der gerade in der konzertanten Aufführung von Jules Massenet bei den Festspielen mitwirkt. „Ich habe immer wieder neue Geschichten darin entdeckt.“

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Wissenschafts-Kreativität an der Kunst entzünden

HINTERGRUND / FESTSPIELE / ROCHE CONTINENTS

20/08/15 Fürs Zeitgenössische bei den Festspielen ist der Pharmakonzern Roche ein verlässlicher Partner. Und er bringt auch junges Publikum gerade in dieses Segment, durch die jährliche Studienwoche „Roche Continents“.

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