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Stoff zum Nachdenken

KOMMENTAR

13/05/11 Von Heidemarie Klabacher - Fließt wirklich so furchtbar viel Geld der Salzburg Biennale in die Verwaltungsstruktur? Von 25 Prozent der Subventionskosten spricht die ÖVP-Stadtpolitikerin Elisabeth Werner. In auffallendem Kontrast dazu steht die Aussage von Intendantin Heike Hoffmann, man sei ein „ortloses Festival“ und habe daher keine Infrastrukturkosten.

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Souvenirladen statt Festspielhaus

GLOSSE

06/05/11 Von Werner Thuswaldner - Der Tausch, Buchhandlung gegen Immobiliengeschäft, im Herzen der Salzburger Altstadt gibt zu denken. Die Buchhandlung Mora ist Geschichte. Und nun kommt es noch dicker: Buchhandlung gegen Souvenirladen.


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Voller Hoffnung in der Pampa

KOMMENTAR

05/05/11 Von Reinhard Kriechbaum - „Es wird für uns und für die Gegend spannend“, sagen die MARK-Geschäftsführer Miriam Lempert und Gerd Pardeller. Voller Tatendrang präsentieren sie die neuen Räume des Jugendzentrums in der Hannakstraße: "Wir haben so richtig Lust drauf!"

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In diesen Zeitläuften…

GLOSSE

04/05/11 Von Werner Thuswaldner - Hätte  in diesen Tagen jeder Moderator, jede Moderatorin, jeder politische Beobachter, jede politische Beobachterin, jeder Analyst und jede Analystin, jeder Experte und jede Expertin für den Versprecher, bei dem „Osama“ und „Obama“ verwechselt worden sind, einen Euro bezahlen müssen, es wäre eine stattliche Summe für die Kaffeeküche in den Redaktionen zusammengekommen.

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Angst einflößend

GLOSSE

21/04/11 Von Werner Thuswaldner - Was muss eigentlich eine Sängerin wie Angela Denoke fühlen, wenn die Leute erst kommen, nachdem sie gesungen hat? Einigen Osterfestspiel-Besuchern war Schönberg zu viel und sie spritzten den Teil vor der Pause.

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Jean Ziegler und das schlechte Gewissen

GASTKOMMENTAR

05/04/11 Von Hans Holzinger - Der Rückzieher des Landes Salzburg, Jean Ziegler als Redner für die Salzburger Festspiele 2011 einzuladen, hat hohe Wellen geschlagen. Wir sind froh, dass in diesem Zusammenhang in zahlreichen Medien das Engagement Zieglers für die Überwindung von Hunger und globalen Unrechtsstrukturen gewürdigt und dabei auch klargestellt wurde, dass sich Ziegler längst von el Gadafi distanziert hat. Anders als etwa Ölfirmen, die bis zuletzt gute Ölgeschäfte mit dem libyschen Regime gemacht haben.

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Sein Name steht für Auseinandersetzung

GASTKOMMENTAR

03/04/11 Von Jürg Stenzl - Der Musikwissenschafter Univ.-Prof. Jürg Stenzl, etliche Jahre lang Vorsitzender des Salzburger Landeskulturbeirats, bricht eine Lanze für seinen Landsmann Jean Ziegler – und im Gegensatz zu manchen, die jetzt die Wörter ergreifen, hat er dessen Bücher auch gelesen …

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Ungeliebter Festredner

KOMMENTAR

31/03/11 Von Reinhard Kriechbaum - Die FAZ hat es als erste herausgekriegt, und nun hat es sich bis Salzburg herumgesprochen: Der Soziologe Jean Ziegler, der die Festrede zur Eröffnung der Salzburger Festspiele hätte halten sollen, ist vom Land wieder ausgeladen worden.

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Volkes Seele kratzt das alles nicht

KOMMENTAR

29/03/11 Von Reinhard Kriechbaum - Da stehen sie also, die ungeliebten Statuen, über die schon deshalb nicht diskutiert wird, weil jedermann erkennen kann, dass es hehre Ideale sind, die da beschrieben werden. Dass sie aus dunklen Jahren kommen, dass braune Ideologie dahintersteckt: Das hat Volkes Seele noch nie irritiert.

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Warum nicht im Festspielbezirk?

KOMMENTAR

28/03/11 Von Reinhard Kriechbaum - Spannend wird es, ob und wann sich die Kulturreferenten von Stadt und Land, LH-Stv. David Brenner und Bürgermeister Heinz Schaden, nun darüber einigen, ob der mobile Kultur-Pavillon „White noise“ bis Juni stehen bleiben darf. Vorerst gibt es für den Mozartplatz ja nur eine Genehmigung bis Ende April.

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Schnitzeljagd zur klassischen Moderne

KOMMENTAR / BIENNALE

27/03/10 Von Heidemarie Klabacher - Den Almanach bedient man nach vier Wochen, am letzten Tag des Festivals, schon recht routiniert. Themenblöcke statt Überblick machen die Sache mühsam. Der schmale chronologische Hauptprospekt leistete Orientierungshilfe. Selbst die vier farblich abgestimmten Fan-Karten mit den „Hauptkonzerten der Hauptblöcke“ hat man bis zuletzt zu Rate gezogen. Die Überzahl an Marketingmitteln hätte den Veranstaltern zu denken geben müssen.

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Von nichts kommt nichts

KOMMENTAR

22/03/11 Von Reinhard Kriechbaum - Das Wiedererscheinen eines Print-Ankündigungsmediums nach dem unrühmlichen Aus für den "Salzburger Monat" durch feigen Politik-Entscheid kann sich die Initiative Kulturstadt Salzburg tatsächlich als einen großen Erfolg aufs Banner heften. Da hat man also gezeigt, dass durch gezieltes Lobbying etwas bewegt werden kann.

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Allgemeines Architektur-Gruseln

FEUILLETON

16/03/11 Klingt schon gut, eine Kolumne mit dem Titel „Lokalpatriot“. Das suggeriert Volkes Stimme pur und unverfälscht. Damit lässt sich gut auf Leserfang gehen. Das Print-Leitmedium des Landes, die Salzburger Nachrichten, lassen neuerdings ihren Lokal-Kulturredakteur auf diese Weise ins Feld ziehen.

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Lebendige Kultur ist des Igels Kern

KOMMENTAR

11/03/11 Von Reinhard Kriechbaum - Ein bisserl schräg ist der Auftakt schon: Die Salzburg Biennale ist der Anlass, dass „White Noise“, der neue mobile Kultur-Pavillon des Landes, auf dem Mozartplatz aufgestellt wird. Nicht effektvoll mit Biennale-Beginn, sondern ein wenig unrund mitten während deren Laufzeit.

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Wirklich keine Chance für Gatti?

KOMMENTAR

08/03/11 Von Horst Reischenböck - Keine Chance für Gatti: Das war Titel eines Symposions am Wochenende. Damals, als letzter Salzburger Hofkapellmeister in Diensten des sparsamen Erzbischofs Colloredo, hatte er offenbar keine. Die Nachwelt gestand ihm auch keine Chance zu. Und heute? Auch wieder nichts.

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