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Warum nicht im Festspielbezirk?

KOMMENTAR

28/03/11 Von Reinhard Kriechbaum - Spannend wird es, ob und wann sich die Kulturreferenten von Stadt und Land, LH-Stv. David Brenner und Bürgermeister Heinz Schaden, nun darüber einigen, ob der mobile Kultur-Pavillon „White noise“ bis Juni stehen bleiben darf. Vorerst gibt es für den Mozartplatz ja nur eine Genehmigung bis Ende April.

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Schnitzeljagd zur klassischen Moderne

KOMMENTAR / BIENNALE

27/03/10 Von Heidemarie Klabacher - Den Almanach bedient man nach vier Wochen, am letzten Tag des Festivals, schon recht routiniert. Themenblöcke statt Überblick machen die Sache mühsam. Der schmale chronologische Hauptprospekt leistete Orientierungshilfe. Selbst die vier farblich abgestimmten Fan-Karten mit den „Hauptkonzerten der Hauptblöcke“ hat man bis zuletzt zu Rate gezogen. Die Überzahl an Marketingmitteln hätte den Veranstaltern zu denken geben müssen.

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Von nichts kommt nichts

KOMMENTAR

22/03/11 Von Reinhard Kriechbaum - Das Wiedererscheinen eines Print-Ankündigungsmediums nach dem unrühmlichen Aus für den "Salzburger Monat" durch feigen Politik-Entscheid kann sich die Initiative Kulturstadt Salzburg tatsächlich als einen großen Erfolg aufs Banner heften. Da hat man also gezeigt, dass durch gezieltes Lobbying etwas bewegt werden kann.

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Allgemeines Architektur-Gruseln

FEUILLETON

16/03/11 Klingt schon gut, eine Kolumne mit dem Titel „Lokalpatriot“. Das suggeriert Volkes Stimme pur und unverfälscht. Damit lässt sich gut auf Leserfang gehen. Das Print-Leitmedium des Landes, die Salzburger Nachrichten, lassen neuerdings ihren Lokal-Kulturredakteur auf diese Weise ins Feld ziehen.

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Lebendige Kultur ist des Igels Kern

KOMMENTAR

11/03/11 Von Reinhard Kriechbaum - Ein bisserl schräg ist der Auftakt schon: Die Salzburg Biennale ist der Anlass, dass „White Noise“, der neue mobile Kultur-Pavillon des Landes, auf dem Mozartplatz aufgestellt wird. Nicht effektvoll mit Biennale-Beginn, sondern ein wenig unrund mitten während deren Laufzeit.

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Wirklich keine Chance für Gatti?

KOMMENTAR

08/03/11 Von Horst Reischenböck - Keine Chance für Gatti: Das war Titel eines Symposions am Wochenende. Damals, als letzter Salzburger Hofkapellmeister in Diensten des sparsamen Erzbischofs Colloredo, hatte er offenbar keine. Die Nachwelt gestand ihm auch keine Chance zu. Und heute? Auch wieder nichts.

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Abschaffen und schleifen. Jawoll.

GLOSSE

28/02/11 Von Heidemarie Klabacher - Da hat er es, zusammen mit einem seiner Biographen - oder wie man die Evangelisten heutzutage nennen soll - auf der Hinterseite (Chronik) bis auf den „Boulevard“ geschafft, während man ihn auf der Vorderseite (Inland) abschaffen, oder wenigstens seinen Stellvertretern auf Erden den Garaus machen will.

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Die große Symphonie vom kleinen Geld

KOMMENTAR

16/02/11 Von Reinhard Kriechbaum - „Sehr positiv gestimmt“ ist Josefa Hüttenbrenner, die kaufmännische Leiterin der Salzburger Kulturvereinigung, obwohl die Abonnentenzahlen heuer das erste Mal knapp unter die Fünftausender-Grenze gesunken sind: Zwar sei die Abonnentenzahl um ein Prozent zurückgegangen, aber es gebe deutlich mehr Bewegung im Einzelverkauf. Elisabeth Fuchs, die künstlerische Leiterin, gibt sich geradezu euphorisch. „Mein Publikum“, sagt mit der ihr eigenen Emphase. Und dieses „ihr“ Publikum sei „aktiv, vernetzt, musikliebend“.

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Huckleberry Bernhard

GLOSSE

09/02/11 Von Heidemarie Klabacher - Huckleberry Finn darf nicht mehr „Nigger“ sagen. Politische Korrektheit in der amerikanischen Literatur - das ist sicher hoch an der Zeit. Vielleicht sollte man aber auch in deutschsprachigen Landen darüber nachdenken. Bei Goethe etwa dünkt einem so manches nicht ganz korrekt. Echte Sorgen macht uns aber, aus aktuellem Anlass, der Einfluss der Schriften Thomas Bernhards auf den Sprachgebrauch künftiger Generationen.

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Zeitgeist und Kunst-Geist

KOMMENTAR

04/02/11 Von Reinhard Kriechbaum - Kunst am Bau fristet ein durchaus gefährdetes Dasein, wie nicht erst die jüngst aufgeflammte Diskussion um eine Wandmalerei von Karl Weiser - deren "Trägerbau" inzwischen doch abgerissen worden ist - zeigt. Aber wie man auch steht zum Bewahren und zum Denkmalschützen: Manchmal dürfte man die Kirche tatsächlich ruhig im Dorf lassen.

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„Wir“ – das ist die Zukunftsperspektive!

GASTKOMMENTAR (2)

03/01/12 Wer Visionen hat, braucht keinen Arzt sondern Verbündete, die diese mit ihm teilen. Wir verfügen über Reichtumspuffer und könn(t)en deshalb aus der „Fülle“ schöpfen! Was die Politik also brauche: Mut zu einem „neuen Teilen“. –  Überlegungen von Hans Holzinger von der Robert-Jungk-Stiftung.

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Was wäre echte Lebensqualität?

altGASTKOMMENTAR (1)

31/12/10 „Wir fühlen uns in Geiselhaft eines Systems, dem wir offensichtlich unser Leben – oder sagen wir, unseren materiellen Wohlstand – verdanken.“ Das schreibt Hans Holzinger, Mitarbeiter der der Robert-Jungk-Stiftung. Er wünscht sich für die „neue Mitmach-Gesellschaft“ eine neue Kultur des Teilens.

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Wir auf dem Stammbaum der von Obenherabs

altFEUILLETON

24/12/10 Von Renate Ourth - Vielleicht war die Gesellschaft ja immer so: die Dummen haben die Gescheiten ausgegrenzt und ihnen den Namen Streber nachgeworfen, die Protestanten haben sich gegen die Katholiken abgegrenzt, die Reichen gegen die Armen, die Armen, gegen die noch Ärmeren, so dass die dazwischen zum Mittelstand wurden. Die Kranken hatte man vor die Stadtmauern geschafft,- lang, lang ist´s her -  da war die Grenze noch aus solidem Stein.

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Sonntagsbraten mit Blasmusik-Garnitur

GLOSSE

21/12/10 Von Reinhard Kriechbaum - "Nicht nur die Elixhausener Blasmusik sondern auch traditionelle Beilagen wie Knödel, Bratkartoffeln und Rotkraut begleiteten stimmig den Sonntagsbraten." Das entnehmen wir mit wohligem Schauern einer Presseaussendung. Und bekommen eine Gänsehaut, obwohl es um Schweinsbraten geht.

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Es ist ein Wunder …

GASTKOMMENTAR

20/12/10 ... dass es in Salzburg freies, also unabhängiges, professionelles, berufliches Theater gibt. Das findet jedenfalls Markus Steinwender, der Geschäftsführer des Kleinen Theaters. Er rechnet vor, dass ein Mehr von 257.000,- Euro für die freien Theatergruppen bei einem Gesamt-Förderaufwand des Landes von jährlich 6,8 Millionen Euro ein Klacks wären - gäbe es nur ernsthaften politischen Willen.

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