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O Isis und Osiris!

GLOSSE

02/06/10 Von Reinhard Kriechbaum - Das hat ja so kommen müssen: Eben spielt Brigitte Karner in den Kammerspielen des Salzburger Landestheaters Molières "Eingebildeten Kranken". Nun melden die Tiroler Festspiele Erl, dass sie in der "Zauberflöte" als Sarastro auf der Bühne stehen wird.

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Das schöne Leben im Kultur-Überfluss

KOMMENTAR

26/05/10 Von Reinhard Kriechbaum - Jüngst haben wir an dieser Stelle die Festivals durchgezählt und sind auf die stolze Summe von acht im Monat Mai gekommen. Aber wir hatten schon eine Vorahnung, dass wir's bei weitem nicht komplett schaffen. Jetzt kommen wir auf acht allein in den nächsten vier Tagen.

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Gott, Götter und Tragödien

altIM WORTLAUT

20/05/10 „Wo Gott und Mensch zusammenstoßen, entsteht Tragödie“ - das ist in diesem Sommer Motto der Salzburger Festspiele. Erzbischof Alois Kothgasser sieht die Folgen einer Begegnung mit Gott verständlicherweise deutlich weniger pessimistisch. - Beim traditionellen Medienempfang hat der Salzburger Erzbischof eine bemerkenswerte Rede gehalten und die Festspiele für ihr Motto ordentlich gerüffelt.

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Hinaus in die „Wahre Landschaft“!

KOMMENTAR

11/05/10 Von Reinhard Kriechbaum - Da brennen – wieder einmal – einige bemerkenswerte Kunstprojekte im Land ab, aber keiner macht sonderlich Wind darum. Von der „Wahren Landschaft“ ist die Rede, jener Förderschiene, die Kulturreferent LHStv. David Brenner neben dem „Podium“ eingeführt und mit 100.000 Euro auch ansehnlich dotiert hat. Schöpferische Kräfte auch außerhalb des Ballungsraums sollen wachgekitzelt und ermuntert werden.

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Ungeboren und schon staats-verschuldet!

GASTKOMMENTAR

05/05/10 Von Christina Repolust - Missbrauch hat bekanntlich viele Gesichter. Sich Schwangerer und Kinder zu bedienen, um das Thema Steuerschulden zu emotionalisieren, ist einer davon.

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Gefragt sind die "Swinger"

KOMMENTAR / THEATER-KOOPERATION

28/04/10 Von Reinhard Kriechbaum - Salzburg ist, wie man weiß, nicht ein Markenzeichen für kulturelle Zusammenschau. Ein Jeder kocht im Regelfall gerne sein eigenes Süppchen. Das gilt fürs Publikum (das seine Sympathiekreise vergleichsweise fest abgezirkelt hält) ebenso wie für die Kultur-Anbieter.

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Lachen bitte!

GLOSSE

27/04/10 Von Reinhard Kriechbaum - Beinah hätten wir übersehen, dass mit Riesenschritten der "Weltlachtag" naht. Salzburger Lachwurzen sollten eilends aus den Kellern kommen. Schließlich gilt es, am Sonntag (2. Mai) auf dem Residenzplatz nicht nur zu Blasmusik zu schunkeln, sondern Zürcher Lach-Konkurrenz lachend auszustechen. 

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Eine Integrationsfigur

KOMMENTAR

14/04/10 Von Reinhard Kriechbaum - Als Reinhart von Gutzeit im Herbst 2006 Rektor im Mozarteum wurde, bot die Belegschaft des Hauses - jene jedenfalls, die ihre Grabenkämpfe über Monate in der Öffentlichkeit ausgetragen hatten - ein heillos zerrüttetes Bild. Mit dem Amtsantritt Reinhart von Gutzeits hat sich die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit ganz entscheidend verbessert.

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Bei Grünlicht: Applaus!

GLOSSE

12/04/10 Von Reinhard Kriechbaum - Bei der Aufzeichnung von Fernsehshows gibt es das ja schon: Lämpchen, die den Zusehern anzeigen, wann es gefälligst in begeisterten Beifall ausbrechen und wann dieser auch wieder verebben soll. Oder, im Fall von Soaps: an welcher Stelle heftige Lacher angebracht sind.

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Vollamtlich

KOMMENTAR

07/04/10 Von Reinhard Kriechbaum - Eine der Stationen auf dem Weg als verdienstvoller Museumsleiter war für Toni Stooss der Posten eines "Vollamtlichen Direktors des Kunstmuseums Bern". Vollamtlich. Das klingt nach einer sicheren, Vertrauen spendenden Position.

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Frühlingswetter am Verhandlungstisch

KOMMENTAR

26/03/10 Von Reinhard Kriechbaum - Ob man es nun "Ausfallshaftung" oder "Subvention" nennt: Die öffentliche Hand wird zahlen müssen für die Osterfestspiele, aber das ist schon in Ordnung so für eine Unternehmung, die Oper und Musik als Vehikel nutzt, aber vor allem dem Erzielen von Standort-Image und kultur-touristischer Umwegrentabilität dient.

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Hilfe, Madame Eliette droht!

KOMMENTAR

23/03/10 Von Reinhard Kriechbaum - Mit dem bevorstehenden Beginn der Osterfestspiele nimmt der Theaterdonner logischerweise wieder zu. Eliette von Karajan droht sogar, dass man den Namen ihres Verblichenen nicht mehr werde verwenden dürfen in Zusammenhang mit den Osterfestspielen.

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Die Kirche im Dorf lassen!

GASTKOMMENTAR

22/03/10 „Warum so viele Fälle aus dem katholischen Bereich? Warum blieben sie so lange unter der Decke?“, fragt Rupert Klieber, der Stellvertretende Leiter des Instituts für Kirchengeschichte an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien. Hier seine „Ausführungen über den historischen Hintergrund der aktuellen Serie aufge­deckter kirchlicher Missbrauchsfälle“.

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Andere haben sich schon früher erinnert

FEUILLETON

21/03/10 Nein. Die DrehPunktKultur-Redaktion ist nicht auch zu einer der zahllosen Empfängerinnen von Anklageschriften ehemaliger Internatszöglinge geworden. Dafür sind wir als Kulturmedium doch nicht einschlägig genug. Wir haben einfach einmal ein paar Bücher aus dem Regal gezogen. Einladungen zum "Erinnern" hat es schon immer gegeben.

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Salzburger Normalität

GLOSSE

18/03/10 Von Reinhard Kriechbaum - So sind sie, die Parteien im Salzburger Landtag. Da haben sie doch am Mittwoch Nachmittag (17.3.) bei einer der seltenen Sitzungen des Salzburger Landtages einmütig beschlossen, den Festspielen den Bundesrechnungshof auf den Leib zu hetzen.

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