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Das Österreichische Ensemble für Neue Musik oenm ist in Salzburg angesiedelt, aber weit über Salzburg, Österreich, ja Europa hinaus tätig. Es wurde 1975 von den Komponisten Klaus Ager und Ferenc Tornai gegründet und bis Oktober 1997 von Herbert Grassl geführt. Unter Leitung des Geigers Frank Stadler und des Cellisten Peter Sigl hat es sich seither als ein internationales Spitzenensemble für neue Musik etabliert. Seit 1998 ist Johannes Kalitzke erster Gastdirigent des oenm. Kern des Ensembles ist das stadler quartett des oenm. Der Kammermusik verpflichtet, spielte das Ensemble von Beginn an mit variabler Besetzung; die Stammbesetzung umfasst heute ein Streichquintett, Bläser, Schlagwerk und Elektronik und kann für kammermusikalische Formen um zahlreiche weitere Mitgliedern ergänzt werden.

Während das oenm es als seine Aufgabe ansieht, im Ausland österreichische Musik des 20. Jahrhunderts vorzustellen, ist es im Inland konsequent darum bemüht, einerseits einen Überblick über die neuesten Tendenzen der internationalen Musik zu geben und andererseits dem kompositorischen Schaffen der Region ein Publikum zu finden. Zu diesem Zweck sucht das Ensemble die Zusammenarbeit mit jungen Komponisten, von denen es in den letzten dreißig Jahren an die 300 Werke uraufgeführt hat. Das Repertoire schließt auch experimentelle Ausdrucksformen ein, wobei die Spannweite dieser Versuche vom Experiment mit neuen Klanginstrumenten über die elektronische Musik und das Musiktheater bis hin zur Musikalischen Installation reicht; eine ästhetische Erfindung des oenm in diesem Bereich sind etwa die Klangmobile.

stadler quartett des oenm

Aus dem Streicherkern des österreichischen ensembles für neue musik oenm gründete 1992 der Primarius des Ensembles, Frank Stadler, zusammen mit dem Geiger Richard Flür, dem Bratschisten Predrag Katanic und dem Cellisten Peter Sigl das heute international renommierte stadler quartett. Im Jahr 1999 verließ Richard Flür das Ensemble, an seiner Stelle spielt heute die Geigerin Ivana Pristasova.

Seit seiner Gründung ist für die vier Musiker neben der Erarbeitung großer Werke der traditionellen Streichquartettliteratur vor allem die intensive Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Kompositionen von ausschlaggebender Bedeutung. Durch bis dato 117 Uraufführungen, von denen viele dem stadler quartett gewidmet sind, und die Erarbeitung zahlreicher Kompositionen aus dem Standardrepertoire des 20. und 21. Jahrhunderts entwickelte sich im Lauf der Zeit ein äußerst farbiges und vor allem exklusives Repertoire. Ein Spezialgebiet des Quartetts stellt die langjährige intensive theoretische und praktische Auseinandersetzung mit "mikrotonaler Musik" dar. Der hohe Standard in diesem Bereich ist sicher weltweit einzigartig. Ein Höhepunkt in der Geschichte des Quartetts war die Realisierung des Helikopter Streichquartetts von Karl Heinz Stockhausen im Rahmen der Salzburger Festspiele 2003.

 

Österreichisches Ensemble für Neue Musik

Hellbrunnerstraße 3
5020 Salzburg
Tel.: +43 662 89 03 10
Fax: +43 662 89 03 10-15

www.oenm.at
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