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Zur Theaterbesprechung ... und die Tante ihre Zähne wetzt (8.11.)

12/11/19 Dass Peter Engel ein geradezu begnadeter Bühnenbildner ist, hat er nun bereits zum wiederholten Mal im Salzburger Landestheater bewiesen. Wie in Jim Knopf, der Kleinen Hexe und dem Pumuckl, versteht er es auch diesmal, beim Kleinen Vampir, die Charaktere in eine Szenerie scheinbarer Schlichtheit und doch so effektvoller Ausstattung einzubetten, wie es Heidemarie Klabacher überzeugend beschreibt. Wenn man geradezu sieht, wie eine Gruft stinkt, dann kann man von einem absolut stimmigen und sinnesfreudigen Bühnenbild ausgehen. Ja, das ist wahrhaftig „Peter Engels phantastische Weltsicht“!
Und weitere wunderbare Ergebnisse dieser Weltsicht kann man auch in Büchern bestaunen. Etwa in Peter Engels farbenfrohem Wimmelbuch „Das große Theater“, das die Welt vor und hinter dem Vorhang ins Bild setzt, wo die Rädchen des Theateruniversums ineinander greifen und Dramolette von epischer Größe entstehen. Oder das illustre „Salzburg Wimmelbuch“, in dem Peter Engel die Festspielstadt zur schillernden Bühne mit dem „Wolferl“ in der Hauptrolle werden lässt.
Einfach phantastisch!
Herbert Wittl

 

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