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Zu unserer Bitte um einen Obulus für den Newsletter (28.1.)

29/12/13 Liebe Heidemarie Klabacher, lieber Reinhard Kriechbaum, das mache ich natürlich gerne! Ich bedanke mich bei dieser Gelegenheit auch für alle Zusendungen an mich, die Sie immer und überall aufrecht erhalten haben. Ich lese DrehPunktKultur sehr gerne und freue mich dass es dieses OnlineZeitung – und euch! – gibt. Alles Gute und viel Erfolg für das Neue Jahr
Monika Kalista

Zur Hintergrund-Serie übers neue Gotteslob Vom (heiligen) Geist, der dahinter steckt (20.12.)

28/12/13 Ich staune über die Aussage im Leserbrief von Dr. Sylvester Schröger vom 21.12.2013, dass von den monotheistischen Religionen ein zunehmender Machtanspruch ausgehen würde. Da habe ich, zumindest was die christlichen Religionsgemeinschaften betrifft, einen in die Gegenrichtung weisenden Eindruck. Wenn auch im DrehPunktKultur, übrigens sehr fundiert und pointiert, über das "Neue Gotteslob" berichtet bzw. dieses kommentiert wird, so spricht man hier grundsätzlich den überwiegenden Teil der österreichischen Bevölkerung an. Inwiefern ein erheblicher Teil davon Taufscheinchristen ist, steht auf einem anderen Blatt und ist meiner Meinung nach nicht als Gegenargument geeignet, dass überhaupt darüber geschrieben wird.
Zum Einfluss der monotheistischen Religionen in staatliche Belange sehe ich hinsichtlich der christlichen Religionen, im Gegensatz zu Herrn Dr. Schröger, eine seit vielen Jahren ständig abnehmende Wirkung. Wenn sich die Kirchen zu elementaren Lebensfragen (z.Bsp. Familie, Abtreibung) zu Wort melden, so wird man ihnen dieses wohl noch zugestehen können. Ich glaube, dass jeder aufmerksame Medien-Konsument wahrnehmen wird, dass neben den Politikern kein anderer Bereich derart in permanenter Kritik steht, wie die christlichen Kirchen, speziell die röm.katholische Kirche. Geradezu genussvoll werden die tatsächlichen und vermeintlichen inneren Spannungen kommentiert, wobei man, in einer Art Umkehrschluss zur Meinung im cit. Leserbrief, feststellen muss, dass sich dabei den Kirchen offensichtlich fernstehende oder ablehnend gegenüberstehende Personen und Kreise hervortun bzw. "einmischen", um in der Diktion zu bleiben.
Georg Weigl

 

Weihnachts-Lob für den DrehPunktKultur (23.12.)

23/12/13 Heute habe ich endlich mein Abo für den Newsletter 2014 überweisen – eine kleine Summe, die ich aber mit Vergnügen zahle!
Und kaum der Rede, bzw. des Emails wert, wenn ich nicht daran auch mal meinen Dank für Ihr Arbeit (und die der Ko-Redakteure) anknüpfen könnte. Drehpunkt Kultur ist meine einzige „Tageszeitung“, die ich regelmäßig lese und deren Themen ich täglich mit Spannung erwarte.
Wolfgang Brunner

Zur Hintergrund-Serie übers neue Gotteslob Vom (heiligen) Geist, der dahinter steckt (20.12.)

21/12/13 Immer öfter fällt mir auf, wie sehr sich die veröffentlichte Meinung vom zunehmenden Machtanspruch der monotheistischen Religionen abhängig macht, obwohl Österreich ein säkularisierter Staat ist. Damit das nicht zur Selbstverständlichkeit ausartet, sei wieder einmal darauf hingewiesen, dass ein Drittel der österreichischen Bevölkerung mit Religion nichts am Hut hat.
Zu ihrem kritischen Bericht über das mehrsprachige („ökumenische“) Gesangbuch „Gotteslob“: Dieser PR-Gag aus der katholischen Marketing-Abteilung soll wohl einen kleinen Teil der religiös bewegten Menschen in diesem Land ansprechen. Aber müssen wir anderen unbedingt daran teilhaben? Muss sich nun auch der DrehPunktKultur als Multiplikator einer klerikalen Werbetrommel gerieren?
Wie absurd ist allein schon der Begriff „Gotteslob“! Was ist das für ein eitler Gott, der eines Lobes bedarf?
Mein Unbehagen geht allerdings tiefer:
Es rührt daher, dass sich die monotheistischen Religionen immer mehr in gesellschaftspolitische Fragen einmischen, bei Gesetzesvorlagen mitreden und Menschenrechte beschneiden (freie Meinungsäußerung = Beleidigung religiöser Gefühle, körperliche Unversehrtheit = Widerspruch zur Religionsfreiheit). Sie stellen damit einen ständig wachsenden Machtanspruch, dem sich Politik und Medien längst gefügt haben. Wie sonst ist es zu erklären, dass die meist unkritische Berichterstattung über klerikale Themen einen immer breiteren Raum einnimmt? Und dass dies bereits so weit auf die Politik abfärbt, dass Minister ihr Gelöbnis mit scheinheiligen Floskeln verballhornisieren?
Silvester Schröger

Zur Hintergrund-Geschichte Neue Musik … aber echte! (19.12.)

19/12/13 Als Leiter des Instituts für Neue Musik an der Universität Mozarteum ist mir ein Anliegen, zum erwähnten Ausschreibungstext für den Wettbewerb prima la musica Stellung zu nehmen. Auch ich finde die zitierte Formulierung höchst unglücklich, finde aber dringend nötig zu überlegen, aus welchen Intentionen sie kommen mag. Es scheint mir zu kurz gegriffen, allein überholtes Elitedenken als Erklärung heranzuziehen. Eine Rolle spielt sicher die Blauäugigkeit, mit der viele junge Menschen jeden Soundtrack eines Hollywoodfilms ernsthaft als Neue Musik ansehen, ganz zu schweigen von gefälligen regressiven Werken, die schon Hindemith zu zahm gewesen wären. Es scheint mir wichtig, etwa eine neue Tonalität nicht mit dem Ewiggestrigen zu verwechseln. Es kommt immer wieder vor, dass Studierende – auch werdende Musiklehrer - derlei ernsthaft als Lehr- und Prüfungsstoff für „Neue Musik“ in Betracht ziehen, und erst recht lässt sich solches Denken im Musikschulbereich finden.
Ich hoffe, den Verantwortlichen war eher daran gelegen zu verhindern, dass Bearbeitungen aus „Fluch der Karibik“ oder „Titanic“ als Neue Musik für den Wettbewerb vorbereitet werden, denn genau das ist nahezu als Massenphänomen zu befürchten, wenn man keine Bedingungen festlegt. Musik von Christian Muthspiel – um dieses Beispiel aufzugreifen – verdient nicht, damit in einen Topf geworfen zu werden, sie ist neu, und den Blick für das Neue in der Musik sollte man fördern. Dafür braucht es sehr wohl Abgrenzungen, doch sind sie schwer zu treffen und auf keinen Fall mit den längst obsoleten Grenzen zwischen U- und E zu verwechseln. Das ist leider passiert. Doch wird das Problem nicht gelöst, indem man alles und jedes zulässt, und ich gebe zu, dass mir schwer fallen würde, sinnvolle und nachvollziehbare Kriterien in einen kurzen Ausschreibungstext zu pressen. Genau das aber sollte man m.E. als Aufgabe aus dem gründlich verfehlten Versuch filtern.
Martin Mumelter

Lob für den DrehPunktKultur

19/12/13 Als täglicher Leser und alter Kollege will ich Ihnen  meine aufrichtige Anerkennung für Ihre Arbeit, für die Frische der Berichte, für den jungen Stil, für die stete präzise Information aussprechen und Ihnen beiden geruhsame und beglückende Feiertage sowie ein erfolgreiches neues Jahr wünschen.
Peter Csobádi

Zur Hintergrund-Geschichte Mirni rat, kedveschni rat... (19.12.)

19/12/13 Danke für den „Hintergrund“! Wir freuen uns, dass wir zweierlei geschafft haben: Dass das Lied aus den früheren Diözesanteilen in den neuen Österreichteil gekommen ist, und dass die Reihenfolge der sechs Strophen endlich stimmt.
Michael Neureiter

Zur Konzertbesprechung Dem Ermöglicher (2.12.)

04/12/13 Ich habe Ihren Beitrag  bzw. die Kritik anlässlich des letzten Konzertes der diesjährigen Dialoge gelesen. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass ich in einem anderen Konzert gewesen bin, als Sie. Der Vortrag des Requiems war für meine, und nicht nur meine Begriffe, einfach entsetzlich. Zu laut, schlechte Einsätze, das Orchester unkonzentriert (unterhielt sich untereinander) während es Spielens, die Dirigentin hart, hektisch, ohne Einfühlungsvermögen. Habe noch nie so ein schlechtes Requiem gehört, als dieses. Kann schon verstehen, dass man das nicht unbedingt gerne veröffentlich, aber  wir Zuhörer merken mehr, als uns manchmal lieb ist.
Inge Engl

Zu drohenden Kürzungen im Kulturbudget des Landes

03/12/13 Nirgends sind wir mehr Mensch als wenn wir ganz in Musik eintauchen, wenn wir uns von einer Geschichte im Tiefsten berühren lassen, wenn wir Staunen, wenn wir ganz im Moment sind, wenn wir uns lebendig fühlen. Das ist eine Form von Glück und Fülle, die uns als Menschen zusteht. Das alles beschert uns die Live-Kultur täglich auf Salzburgs Bühnen, in den Konzertsälen, bei Workshops von KünstlerInnen an unseren  Schulen…
Nun soll der Kultur in Salzburg ihre finanzielle Basis entzogen werden. Liebes Publikum , Sie haben ein Recht auf Kultur. Sie haben ein Recht auf diese Seelennahrung.
Wozu sind die Förderungen, von denen in der Presse derzeit die Rede ist, was passiert da mit Ihren Steuergeldern? Sie dienen dazu, kulturelle Projekte zu verwirklichen, Konzerte, Tanz-und Theaterstücke auf die Bühnen zu bringen. Und sie sorgen dafür, dass es leistbare Konzert-und Theaterkarten für alle gibt. Wenn wir alle zulassen, dass diese Förderungen eingestellt werden, verlieren nicht nur viele Kunstschaffende ihre Arbeit, und bekannte Kulturinstitutionen werden geschlossen, auch unserer ganze Gesellschaft wird grauer, ärmer und lebloser. Und hier ist nicht die Rede von einzelnen Spitzengagen bei den Festspielen, sondern von allen, die ganzjährig Kulturarbeit hier vor Ort leisten.
Liebes Publikum, lassen Sie sich dieses Recht auf Kultur nicht nehmen. Bitte stimmen Sie für „ JA zum Kulturland Salzburg“ mit ihrer digitalen Unterschrift auf dieser Petition: www.change.org/de/Petitionen/nein-zu-budgetkürzungen-bei-kunst-und-kultur-ja-zum-kulturland-salzburg. Sie tun dies für sich und für Ihre Kinder.
Susanna Andreini

Zur Hintergrund-Geschichte Und er kam doch in die Fänge des Regimes (22.12.)

24/11/13 Nur ein kleiner Hinweis: der berühmte deutsche Filmregisseur der frühen Berg- und Naturfilme heißt Dr. Arnold FANCK ( und nicht FRANCK wie Sie ihn in allen Berichten vom Bergfilmfestival in Das Kino nennen). Seine Filme sind so einzigartig für die damalige Zeit, dass es sich lohnen würde, sich mit ihm näher zu befassen.
Dr. Franz Herzog

Wir schämen uns – und haben den Fehler natürlich korrigiert.

Zur Doku-Serie November-Pogrom Einige Namen von den "Judenlisten" (7.-11.11.)

16/11/13 Ich bedanke mich sehr bei Gert Kerschbaumer und der DrehPunktKultur-Redaktion für diese 3-teilige Serie!
Obwohl schon so vieles dokumentiert und bekannt geworden ist über jene Zeiten, in denen politischer Missbrauch zur Potenz an der Tagesordnung war, wusste ich z.B. so gut wie nichts über die Salzburger Fakten. Man bedenke: Da ging es jetzt nur um Salzburg! Solche Vorgänge erzeugen das Gefühl einer Unfassbarkeit und ein Grausen darüber, was sich Menschen in ihrer gesammelten Feigheit unter dem Mantel von Machtnahme gegenüber ihren Mitmenschen immer wieder herausnehmen. Jene, die sich einer emotionalen Reflexion nicht stellen wollen oder es aus mangelnder Bildung nicht können, (zer)stören lieber von Neuem. Zum Fürchten, auch und gerade unter dem Eindruck von Misshandlungen an den Stolpersteinen, die nicht nur ein Zeichen des Gedenkens sind, sondern auch eine deutliche Warnung beinhalten.
Wolfgang Danzmayr

Über die Theateraufführung „Wittgenstein“ in Hallein

18/11/13 Gestern war ich mit Gästen aus Deutschland im jüngsten Stück der Halleiner Theatergruppe "bodiendsole" über Wittgenstein, einer anspruchsvollen und theatralisch interessant aufbereiteten Auseinandersetzung mit diesem österreichischen Philosophen, der noch dazu sein Hauptwerk, den tractatus logico-philosophicus in Oberalm geschrieben hat. Gern hätte mich nicht nur in den SN, die ausführlich berichteten, über das Stück und die Aufführung informiert, sondern auch aus einer zweiten Quelle; in drehpunktkultur suchte ich allerdings vergeblich.
Habe ich einen Beitrag übersehen oder haben Sie übersehen, dass es da im nahen Süden von Salzburg eine Company gibt, die schon seit 20 Jahren immer wieder bemerkenswerte Aufführungen zustandebringt? Mir will scheinen, dass Sie schon über unbedeutendere Kulturaktivitäten berichtet haben.
Dr. Werner Riemer

Zum Kommentar Jetzt brennen die Glühbirnen (5.11.)

06/11/13 Vielen Dank für Ihren Kommentar! Ergänzend möchte ich aber noch anmerken, daß nicht nur die Instrumentalisten, sondern auch die Sängerinnen und Sänger der erwähnten Ensembles (Mädchenchor des Musischen Gymnasiums, Vokalensembles am Borromäum) ihren Gesangsunterricht am Musikum erhalten. Seit einigen Jahren findet eine enge Zusammenarbeit und ein vielseitiger Austausch zwischen den Chören und Vokalensembles (und deren Leiter) dieser beiden Gymnasien und dem Musikum statt.
Helmut Zeilner

Zur „Faust II“-Besprechung Olympische Faust-Spiele unter der Linde (14.10.)

22/10/13 Mit Interesse habe ich Ihre Besprechung der Premiere des Faust II am 12.10.13  gelesen und war etwas verwundert und enttäuscht, dass Sie so gemäßigt über diese Aufführung berichten! Auch dass der großartige Mephisto nur 2x erwähnt wurde ist schade, denn er hat doch wirklich den ganzen Abend brillant agiert! Es tut mir auch für die Schauspieler leid, die so fantastisch dieses Werk umgesetzt haben, dass Sie nicht mit Begeisterung davon berichtet haben. Wer weiß, ob sich die nächsten Gäste dadurch zu einem Besuch anregen lassen?
Ich war im Rahmen des Theaterabonnements in der Vorstellung und ich war begeistert! Auch dass es 3 Stunden dauerte war mir nicht zu lang, hat aber wohl manchen Besucher, der es vorher erfahren hat, abgeschreckt. Was mich an der Aufführung nur befremdet hat, war die Anhebung der gesamten Bühne, wo doch das Labor bereits zu heben war? Ob dieser technische Aufwand nötig war?
Ich bin gespannt, ob in der kommenden Saison noch ähnlich interessante Stücke aufgeführt werden!
Elisabeth Hoernes

Zum Kommentar Schlechte Zeiten für gute alte Nazi (2.10.)

09/10/13 Gegenüber Dr. Eberhard Preußner, in der NS Zeit Leiter der gleichgeschalteten Reichsmusikhochschule Mozarteum und für den Inhalt vollverantwortlicher Schriftleiter, des die nationalsozialistische Rassenlehre propagierenden Hetzblattes „Die Musikpflege“, mit Artikeln, wie zum Beispiel: „Hymnen der Völker- rassenkundlich gesehen“, Musik als menschenerziehende und volkheitschaffende Macht“, „Das Singen im Dienste der Volkserziehung“, „Das Lied der Hitlerjugend im Jahre 1935“ etc, etc. etc.  sind Tobi Reiser und Cesar Bresgen doch kleine Lichter.
Preußner war Mitglied der Reichsmusikkammer, als verantwortlicher Schriftleiter eines Publikationsorgans eines Fachverbandes der Reichsmusikkammer mit Sicherheit in der Reichsschrifttumskammer, aber bis heute wird fabuliert, dass er nie in der Partei war.Und so etwas lässt man in der zweiten Republik wieder auf die jungen Musikpädagogen los (Rektor 1959-1964).
Eine Aufarbeitung der NS Zeit, das Mozarteum betreffend, ist schwer möglich. Die Zeitschriften stehen nicht im Register der Bibliotheken, schlimmer noch ist, dass sämtliche Korrespondenz zwischen Mozarteum und Berlin aus der Zeit 1938 bis 1945 beim Neubau des Mozarteums  2006 wegen mangelnder Lagermöglichkeit komplett vernichtet wurde.
Markus Hofmann

Zum Kommentar Schlechte Zeiten für gute alte Nazi (2.10.)

07/10/13 Wir vom der Alpinia Salzburg können dem  nur zustimmen . Ihre letzten Berichte über T. Reiser treffen den Nagel auf den Kopf. Auch die Brandauer Geschichte köchelt seit 2011 vor sich hin, ohne sichtbares Ergebnis. Die genannten Forschungsergebnisse liegen Jahre-Jahrzehnte zurück und sind auch für die Redaktionen der Sbg. Tageszeitungen oft nur schwer zugänglich. Da besteht einfach ein Vakuum, das gehört gefüllt. Wann nennt man in unserer Organisation, Salzburger Volkskultur, endlich das Kind beim Namen.
Heute lag in der Post ein Flyer: Wege zu Cesar Bresgen, Musik und Texte zum 100. Geburtstag. Impressum Volkskultur Land Salzburg, Volksliedwerk, Musikum. Bei der Aufzählung der Stationen seines Leben im Flyer,  wurde die  NS-Zeit 1938-1945 gänzlich ausgeblendet. Einiges war schon bekannt, eine Nachschau bei Wikipedia war erschreckend. Sie wissen hoffentlich, was sie tun.
Liebe Grüße von der Alpinia Salzburg, Ausgezeichnet mit dem Weltkulturerbe
Erwin Laubichler
1.Vorstand

Zum Kommentar Habemus Marcum (26.9.)

30/09/13 Wieder einmal die österreichische Lösung, wieder einmal einer, der die internationale Karriere in Österreich gemacht hat, wieder einmal ein Schwiegersohn eines Altvorderen. Wieder einmal jemand , der mit Jahrzehnte alten Konzepten kommt. Wieder einmal kein internationaler Star, nein ein Hinterwäldler, pardon, ein Hinterhäuser. Weder Paris, Berlin, Mailand, London noch New York werden Herrn Hinterhäuser abwerben.
Es wird weniger werden, sagt er. „Gott sei dank“. Vielleicht erlöst er die festspielgeplagte Kleinstadt endlich.
Markus Hofmann

Zum Kommentar Habemus Marcum (26.9.)

27/09/13 Dieser Kommentar zur “Findung” des neuen Intendanten, den man hätte schon viel früher haben können, ist völlig zutreffend. Es stellt sich wirklich auch die Frage, ob das Kuratorium der Festspiele so ganz richtig besetzt ist. Wie Sie ganz richtig schreiben. Die Betroffenen, die die Eintrittsgelder zahlen, sind z.B. gar nicht vertreten. Wenn man nicht einmal den Präsidenten der Freunde und Förderer in das Gremium einlädt, kann man sich die letzte Fehlbesetzung des Intendanten  schon erklären. Freunde und Förderer bekunden doch durch die Zahlung ihres Beitrages ein übernormales Interesse an den Festspielen. Das zu intensivieren wäre doch vielleicht lohnend.
Des weiteren: Langsam wird es an der Zeit sein, nicht nur künstlerische Fragen über die Programme zu diskutieren sondern auch so profane wie die Verkehrskapazität der Zufahrt zu den Festspielen. Selbst wenn die Mönchbergsgarage noch so weit aufgebohrt wird, sind die Zufahrten schon an normalen Regentage ohne Festspiele so voll, dass man von der Riedenburg bis zur Garage eine halbe Stunde steht. (Nicht fährt!) Während der Festspielzeit ist es stets ein nervenaufreibendes Abenteurer, rechtzeitig zu den Veranstaltungen zu kommen. Nicht ganz festspielgemäß! Das Thema kennen die Kuratoren sicher nicht; es wäre aber an der Zeit, sich des Problems anzunehmen.
Als einer, der die Festspiele seit über 30 Jahren nicht nur “mag”, sondern auch besucht
Dr. Dankwart Rost, Bayerisch Gmain

Zum Kommentar Habemus Marcum (26.9.)

26/09/13 Einfach großartig, Sie schreiben was ich mir darüber denke! Herzliche Grüße aus dem Nonntal
Moni Fanderl

Zur Buchbesprechung Netter Blick ins Froschgoscherl (24.9.)

25/09/13 Wenn Sie schreiben, wir hätten die kritischen Dinge mit ein paar verbindlichen Absätzen umschifft, so trifft das meiner Meinung nicht zu. Schließlich handelt es sich um ein ganzes Kapitel, in dem wir die kritischen Themen rund ums Dirndl behandeln. Mich trifft es persönlich, wenn ich als vom Dirndl geblendet beschrieben werde, was nicht zutrifft. Ich hatte beispielsweise gestern nach der Buchpräsentation das dringende Bedürfnis, sofort nach Hause zu gehen und in eine Hose zu schlüpfen.
Unser Anliegen war, eine breite Palette an Aspekten in das Buch einzubauen, ohne moralinsauer zu werden. Ich denke, das ist uns gut gelungen.
Daniela Müller

 

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