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Zur Buchbesprechung Jahrlauf im Zeichen der Spirale (2.1.)

03/01/12 Man muss Journalisten ja auch loben, sie nicht nur immer dreschen. Ich habe gerade Ihre vorzügliche Bodo-Hell-Rezension gelesen - der Bodo und die Linda Wolfsgruber haben sich das so verdient. Der Bodo ist ein großer Mann - "nur" von einer sehr überheblichen Literatur-Industrie und ihren AdlatInnen halt nicht genug wahrgenommen, also abgeschasselt. Umso schöner ist Ihr Text. Und ich lerne - durch Sie oder Bodo: "Mandlkalender" - welch treffliches Wort.
Karl Müller

 

Zur Konzertbesprechung „an echt’s Weana Kind“ (2.1)

02/01/12 Vielen Dank für Ihre Konzert-Kritik. Der Name der Zitherspielerin ist Silvia Reith-Hofer. Auf Anregung des künstlerischen Betriebsbüros der Camerata sollte sie nicht extra im Programmheft erwähnt werden, da „sie im Orchester integriert ist“.
Ingrid Prommegger

Zum Interview mit Elisabeth Resmann „Wir gehen aktiv auf die Kulturveranstalter zu“ (22.12.)

22/12/11 Ich habe Ihren Beitrag gelesen, in dem Sie unser gestriges Gespräch wiedergeben. Dazu, v. a. zu Ihrer Aussage „Das klingt … freilich auch ein wenig hohl, wenn dann im Gespräch die Rede ist von…“ möchte ich anmerken, dass die von Ihnen gewählte Auflistung von Projekten der Kulturellen Sonderprojekte verkürzt an dem vorbeigeht, was ich gesagt habe:
1.)   Wir haben über Leopold Kohr als einen der großen Schwerpunkte der Kulturellen Sonderprojekte gesprochen, dessen Philosophie sowohl durch wissenschaftliche Aktivitäten auf der Universität Salzburg verbreitet als auch – mit Unterstützung durch die Kulturellen Sonderprojekte – in Form von praktischen regionalen Projekten in die Tat umgesetzt wird.
2.)   Wir haben über mehrere von uns initiierten und unterstützten Projekte gesprochen, die in Ihrem Beitrag keinen Eingang gefunden haben, u.a. habe ich den Diabelli-Sommer erwähnt oder auch die Preisträger des Alternativen Nobelpreises. Ich habe erläutert, dass sich unser Bogen spannt von den Kelten über die Biobauern, von der Archäologie bis zur Hiphop-Szene.
3.)   Die von mir erwähnten Aktivitäten rund um das Literaturzentrum Henndorf wurden verkürzt dargestellt. Ich habe nicht nur die – wie Sie schreiben – „paar Lesungen“ erwähnt, sondern auch die mit Erfolg durchgeführte und jährlich wieder geplante Sommerveranstaltung mit einer Theaterprobe und Musik sowie die laufende wissenschaftliche Begleitung rund um die Renovierung des „Freumbichlerhauses“  mit der Etablierung eines Tagebucharchivs.
4.)   Wir sprachen über Marcus Sitticus (400-Jahr-Jubiläum des Amtsantrittes 1612) und nicht über Colloredo.
5.)   Das Stefan Zweig Centre wird aus den „allgemeinen Mitteln“ nicht mit EUR 20.000, sondern mit rund EUR 10.000 unterstützt.
Elisabeth Resmann

Zum Gastkommentar von Carl Philip von Maldeghem „Schande für den kulturellen Dialog in der Stadt“ (21.12.)

22/12/11 Lieber Carl Philip Maldeghem! Gewiss kennst du das Zitat: “Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten”. Ist es soweit?
Schade, dass du wegen einer plötzlichen Erkrankung nicht am 1. Dezember nach dem Kulturfrühstück zu dem von Friedrich Urban eingefädelten Gespräch zwischen uns kommen konntest, sonst hätte ich dir die Angst nehmen können, dass der Dachverband Salzburger Kulturstätten dem Salzburger Landestheater irgendetwas tun möchte. Auch die Verteidigung von Alfred Winter ist überflüssig, weil er ja nicht persönlich angegriffen wurde. Im Gegenteil, ich schätze den sympathischen Kulturaktivisten und hoffe, dass er sich auch im verdienten Ruhestand weiterhin kulturpolitisch engagiert.
Warum provozierst du mit einem aufgeregten Offenen Brief? Die Fragen des Dachverbands sind sachlich richtig und berechtigt. Du glaubst doch nicht wirklich, dass sich die Kulturszene den Mund verbieten lässt, auch künftig kritische Fragen an die Politik zu stellen? Und wo bitte bleibt deine Solidarität mit der Freien Kunst? Oder hast du dich gegen Kürzungen zu Wort gemeldet?
Apropos Solidarität und das Zitat des anonymen Intendantenkollegen: “Entweder geht es den Großen und den Kleinen in der Kultur gut oder es geht uns allen schlecht”. Entscheidend ist hier das UND zwischen den Großen und den Kleinen. Das gilt übrigens allgemein für die Gesellschaft, für die Wirtschaft, für unsere Demokratie. Vergiss das bitte nicht bei aller Loyalität. Sonst drohen lange Schatten ...
Dir und deiner Familie wünsche ich poetische Weihnachten und ein friedliches Neues Jahr – vielleicht mit einem persönlichen Gespräch!
Tomas Friedmann, Vorsitzender des Dachverbands Salzburger Kulturstätten

Zum Gastkommentar „Schande für den kulturellen Dialog in der Stadt“ (21.11.)

22/12/11 Geschätzter Herr Carl Philip von Maldeghem, was immer Ihre Intention für diesen Dialog unter Gürtellinie ist, was immer sie sich anmaßen, was immer sie polemisieren, es sei dahingestellt. Dass Sie sich aber jetzt auch noch als Lobredner für Prof. Alfred Winter aufspielen und ihm auch noch stellvertretend „im Namen all derer, die vom Einsatz und der Kreativität Prof. Alfred Winters für die Salzburger Kultur profitiert haben“ danken,  ist doch ein bisserl zu viel.
Ich habe als  Mitglied des Dachverbandes die offiziellen Äußerungen, die in unserem Namen getätigt werden, geprüft. Der Dachverband hat mit keinem Wort die Verdienste von Prof. Alfred Winter angegriffen, das ist Ihre Polemik und entspringt einzig und alleine Ihrer Phantasie.
Ihre „aktuelle Entgleisung“ empfinde ich „jedenfalls als Schande für den kulturellen Dialog innerhalb der Stadt Salzburg“ und des Landes Salzburg, sie ist „schlicht und einfach nur peinlich und überzeugt auch im Stil“ nicht.
Ich erlaube mir, die Arbeit von Hrn. Prof. Alfred Winter  eigenständig zu beurteilen,  zu würdigen und Ihm persönlich zu danken und benötige dafür  weder Sie als Intendant des Landestheaters noch Ihre eigenartige Polemik.
Robert Wimmer, Obmann der Lungauer Kulturvereinigung LKV
Stv. Obmann des Dachverbandes der Salzburger Kulturstätten

Zum Gastkommentar „Schande für den kulturellen Dialog in der Stadt“ (21.11.)

21/12/11 Mit Genugtuung und fast schon Freude, stelle ich fest: Der Intendant des Landestheaters wehrt sich energisch und zu Recht gegen unfaire Angriffe. So weit, aber nicht ganz so üblich: Bei dieser Verteidigung spielt ein - in Pension gehender (!), also künftig nicht mehr zu "hofierender" Mann - eine Rolle, der seit Jahren so viel beigetragen hat, um unser Land die Probleme der Kulturvermittlung zu erleichtern und oft auch glaubhaft zu machen. Dazu braucht man nicht nur Verstand, Sensibilität, Objektivität, Engagement und vor allem auch Mut. Das alles hat Prof Winter gehabt.
Jetzt wird er vom Intendanten des so wunderbar äußerlich restaurierten und innerlich revitalisierten Landestheaters gewürdigt und in Schutz genommen, dazu vom Redakteur der "Drehpunktkultur" - einer unentbehrlichen Seite unseres Kulturlebens - mit unglaublich präzisen und objektiven Fakten unterstützt. Kulturell ist schön, menschlich noch schöner!
Ferdinand Dreyer

Zur Hintergrund-Geschichte Was macht man eigentlich in diesem Amt? (19.12.)

20/12/11 In der Frage der Übernahme der Agenden der Kulturellen Sonderprojekte durch Frau Dr. Resmann von Prof. Alfred Winter darf ich klarstellen, dass diese keineswegs "niederschwellig über die ÖVP-Homepage", sondern ganz offiziell über das Büro von Dr. Haslauer als zuständigem Regierungsmitglied per Aussendung kommuniziert wurde. Auch das Bild stammt nicht von der ÖVP Salzburg, sondern von mir.
Die Aussendung sowie das Bild im Original füge ich bei. Die Presseaussendung des Büros von Dr. Haslauer wurde von der ÖVP Salzburg lediglich übernommen (wie dies auch bei den anderen Parteien in Bezug auf deren Regierungsmitgliedern üblich ist).
Thomas Kerschbaum, Büroleiter/Pressesprecher Büro LH-Stv. Dr. Wilfried Haslauer

Zum Kommentar Schlachtfest für eine heilige Kuh (19.12.)

20/12/11 Haben Sie vielen Dank für Ihren so freundlichen Kommentar betreffend die Kulturellen Sonderprojekte und meine Arbeit in den letzten Jahren dafür. Wie Sie in Ihrer großen Kompetenz sicherlich wahrgenommen haben, sind durch die Kulturellen Sonderprojekte Projekte in vielerlei Bereichen zustande gekommen, die von anderen Stellen - aus welchen Gründen auch immer - nicht entdeckt oder abgelehnt wurden. Da gibt es sehr viele an der Zahl…
Dies soll doch weiterhin möglich sein, wie überhaupt ein Klima der Ermöglichung geschaffen wurde, das es doch wert ist, erhalten zu werden.
Dabei geht es bei Gott nicht nur um Geld, es geht auch um ein Zu- und Hinhören, ein den - auch manchmal unmöglich erscheinenden - Ideen Bedeutung und Beachtung - schenken. Sehr oft ist ein Projekt lediglich durch ein gutes Wort, durch Rückenstärkung und Ermutigung sowie durch Kontaktvermittlung zustande gekommen - eine Gefühlsregung, die der Dachverband vielleicht nicht verstehen kann oder will.
Was nun meine Nachfolgerin Dr. Elisabeth Resmann betrifft, kann es gewiss ein Vorteil sein, dass sie in "Insiderkreisen" nicht bekannt ist (das war ich vor 40 Jahren auch!), weil nur durch eine neue Generation Neues entstehen kann.
Ich kenne sie mittlerweile seit 8 Jahren und habe immer hervorragend mit ihr zusammengearbeitet. Im heurigen Jahr hat sie u.a. das Wiederentdeckungsprojekt "Henndorf" miterdacht und organisiert. Ohne sie wären auch die wesentliche Bilder für die im kommenden Jahr im Dommuseum stattfindende Marcus Sitticus-Ausstellung aus Policka nicht nach Salzburg gekommen. Sie war es, die die nötige Immunitätszusage mittels Regierungsbeschluss (für Salzburg erstmalig!) herbeigeführt und dadurch das Vorhaben erst ermöglicht hat.Ich denke, Kulturarbeit muss als Basis auch das "eine-Chance-Geben" haben, obwohl (in Anlehnung an William James) "in der Kultur oft zuerst abgelehnt und verdammt wird und - wenn die Sache dann doch nicht zu verhindern ist - diese als unbedeutend abgetan wird. Wenn sie dann doch ein Erfolg wird, waren die ursprünglich Ablehnenden oft gerne die Erfinder der Sache ..."!
Verehrter Herr Kriechbaum, Sie haben das in den letzten Jahren in Salzburg doch oft miterlebt, also muss es eine Chance geben für Neues!
Alfred Winter

Zum Nachruf auf Georg Kreisler Taubenvergiften, Tanten-Tangotanzen (23.11.)

11/12/11 Im Nachruf auf Georg Kreisler wird von seiner „ersten“ Frau, Topsy Küpers, geschrieben. Richtig ist, dass Frau Küppers seine dritte und Barbara Peters seine vierte Frau ist.
Peter Branner

Zur Meldung Endgültig totgestimmt, zum Kommentar Kultur bei den Zwergen hinter den sieben Bergen, zur Hintergrundstory Und was weiter? und zum Gastkommentar Kultur schafft Offenheit (25.11., 29.11.)

01/12/11 Allen DrehPunktKultur-Kommentatoren herzlich gedankt für Ihre klaren Positionen!
Was tun, wenn ein Bürgermeister die falsche Entscheidung trifft und dabei von einer Mehrheit der  Gemeindevertreter unterstützt wird? Die Lungauer Kulturvereinigung, Robert Wimmer und sein Team haben alles Menschenmögliche getan, Kulturlandesrat Brenner hat engagiert gekämpft und Gelder zugesagt, viele Künstler, Kulturschaffende und Kulturinteressierte haben den Bau des KUBUS 1024 im Lungau unterstützt, über 1.000 Unterschriften wurden binnen weniger Tage gesammelt ... Alles umsonst? Und jetzt?
Der Dachverband Salzburger Kulturstätten glaubt weiterhin an die Notwendigkeit eines Kulturzentrums für jede Region – für junge und ältere Menschen, als Begegnungsstätte und Ort kritischer Auseinandersetzung, als Tourismusprojekt und Wirtschaftsfaktor, für eine lebenswerte Zukunft. Der Bürgermeister und seine rechten Freunde irren sich. Nach einer Zeitverzögerung wird sich hoffentlich die Vernunft durchsetzen und eine Entscheidung zugunsten der Bürgerinnen und Bürger gefällt werden. Ich bin davon überzeugt. Das Gute ist nicht aufzuhalten.
Tomas Friedmann
Vorsitzender des Dachverbands Salzburger Kulturstätten

Zum Kommentar Barockpforte (28.11.)

28/11/11 Bitte, bitte, lieber Reinhard Kriechbaum, 2x "macht Sinn" - das "macht wirklich keinen Sinn"!!!! Fängt jetzt DrehPunktKultur auch noch mit diesem unseligen - von englischen "makes sense" abgeleiteten "macht Sinn" an?
Es heißt: hat Sinn, ergibt einen Sinn, ist sinnvoll - weil, bitte schön - Sinn kann man nicht "machen". Okay?
Manfred Koch

Zur Besprechung Station auf der Suche nach dem Eigenen (25.3.)

28/11/11 Sie schrieben für das Preisträgerkonzert am 24.03.2011 in der Salzburg Biennale die Kritik über mein Stück. Mich würde mal sehr interessieren, wie Sie zu solch einer Meinung kommen, wie Sie so bewerten können, ohne Partiturstudium. Denn aus Ihrer biographischen Notiz wird keinerlei musikalische Ausbildung sichtbar. Ich finde die von Ihnen verfasste Kritik einfach nur naiv und unqualifiziert. Und verantwortungslos zudem, denn wenn man als junger Komponist so eine unsinnige, unreflektierte Kritik zu hören bekommt, ist das nicht gut. Das Stück von Sven Daigger haben sie ja schön hochgelobt, weil ein klarer Mollakkord zu hören war? Können Sie Postmoderne von Qualität unterscheiden?
Hakan Ulus

Zur Filmförderung im Bundesland Salzburg

25/11/11 Warum wir bald wirklich keine guten Filme mehr sehen werden: Politik und Förderungsbeamte arbeiten aus gutem Grund gegen eine Etablierung der Filmschaffenden. Jugend und Nachwuchs werden unter Kulturchef Brenner gefördert, ist eine finanziell praktische, aber auch zynische Devise. Jugend und Nachwuchs setzt die ersten Filme unter Selbst- und Familienausbeutung mit ein paar Förderpeanuts um. Merkt die älter gewordene Jugend nach ein paar Jahren, dass sie vor dem Nichts steht, ist längst die nächste förderbare Jugend da, der ein paar Peanuts hingeworfen werden. (…) Der Förderungsbeamte (…) ist für die Betroffenen eine existenzbedrohende Fehlbesetzung. Für die Politik ist er (…) die Idealbesetzung als Vollstrecker der politischen Devisen. Förderungsbeamte können leider nicht zur Verantwortung gezogen werden. Politiker schon, indem man sie abwählt.
Markus H. (Name der Redaktion bekannt)

Zum Kommentar Kultur bei den Zwergen hinter den sieben Bergen (25.11.)

25/11/11 Dem Kommentar sowohl seiner Ausgewogenheit wegen als auch hinsichtlich Stil und messerscharfer Analyse höchsten Beifall zu zollen fällt mir nur deswegen schwer, weil mir das Wort im Hals steckenbleibt. Zu sehr sitzt mir der Schreck darüber in den Gliedern, wie in Tamsweg ein Übermaß an Angst vor zukünftigen Entwicklungen den Blick auf deren Chancen verstellt hat.
In unserer Neuerscheinung "Lungau" von Siegfried Hetz lautet die Überschrift zum Kapitel, welches das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des eigenwilligen Gaus "entan Tauern" beschreibt, in mehrfacher Hinsicht gar nicht zu Unrecht: "Fast eine Stadt". Schade, schade, nochmals schade.
Gerald Klonner, Pustet Verlag

Zur Glosse Schall und Rauch (18.11.)

18/11/11 zu deiner Glosse „Schall und Rauch” in der heutigen Ausgabe von DrehPunktKultur kann ich dir nur von ganzem Herzen gratulieren!
Peter Fuschelberger

Zur Glosse Aufbruch nach anderswohin (10.11.)

11/11/11 Samma ehrlich: Tapezierer Olaf wird nie&nimma ein Filmfestival fördern, das er nicht selber leitet. Er traut den undankbaren Filmgfrastern nicht mehr, die seine großen Ideen nicht würdigen. Wer nicht bis zum Anschlag einschlieft, muss sich aus Salzburg schleichen. Der beste Filmer ist der, der das Maul hält –  das kann auch gefördert werden. Mein Vorschlag: werft die Fördergelder in eine Lotterie und lasst einmal im Jahr die Kulturpolitiker die Gewinner ziehen, dann hat jeder seine Chance und seinen Auftritt.
Manuel Steinwender

Zur Glosse Aufbruch nach anderswohin (10.10.)

10/11/11 zur glosse ist zu sagen, dass sie auf die letzten beiden film:risse nicht mehr ganz so zutrifft. zumindest nicht für die letzte version vergangenen november 2010: die eröffnung und die abschlusspräsentation (plus fest) waren brechend voll, unter der tagen waren auch immer zwischen 100 bis 250 leute auf der uni. nicht so schlecht für ein filmfestival in salzburg, das filme spielt, die sonst übers jahr sich sonst keiner (oder wenige) anschauen.
also ganz "kein publikum" stimmt nicht mehr; auch wenn man natürlich sagen muss, dass nicht alles immer funktionierte. es war immer auch ein probieren und ausloten, aber am ende hatten wir so etwas wie ein "best festival" für die umgebung universität, das ganz gut funktionierte und gut ankam! und vermutlich auch vom budget her halbwegs gerechtfertigt. mit mehr geld kann man natürlich auch mehr rausholen.
und ja: wir saßen an einem neuen CINEMA NEXT filmfestival, welches wir im mai 2012 im das kino in salzburg gestalten wollten. ich finde, wir hatten ein schönes konzept, das sowohl nach innen wie auch nach außen wirken hätte können. 90.000 euro hätte es gekostet, wir wollten es zu einer politischen entscheidung machen und nicht zu einer finanziellen. aber am ende gings dann doch immer nur ums geld und dass sie eben nicht wüssten, woher sie das geld momentan nehmen sollen. wir legen die idee also zur seite. was halt sein kann: wir orientieren uns anderswo oder anderweitig... kann also sein, dass salzburg hier eine chance verpasst, die eben nicht so lange nach hinten gezögert wird, bis stadt und land ready wären und "es stemmen" können. dann ist der zug vielleicht schon abgefahren – wie leider schon oft in manch anderen dingen. mir fehlt es ein bisschen am visionären denken, wo man halt auch mal einen batzen geld in die hand nehmen muss und die chance ergreifen, wenn sie vor einem steht. aber irgendwie schauen's einfach immer nur auf die zahlen. und glauben aber trotzdem, dass sie überregional relevant sind oder sie nach wien zum wichtigsten filmstandort werden, oder es schon sind. und die politik müsste endlich davon abkommen, filmkultur selber betreiben zu wollen (siehe tag des salzburger films, oder das Film-Wochenende zur dvd-präsentation), sondern der community die chance geben, zu gedeihen und dinge zu verwirklichen. da fehlt dann nämlich immer das geld.
Dominik Tschütscher

Zum Salzburger Filmwochenende Eine Blütenlese des neuen Salzburger Films (3.11.) und zur Glosse Aufbruch nach anderswohin (10.11.)

10/11/11 Erstaunlich mutig, der Öffentlichkeit am Salzburger Filmwochenende ein dreitägiges Filmprogramm aus Homemovie und Schülerfilm zu präsentieren ("Nachtschichten" und ein, zwei Filme ausgenommen). Eine Zumutung, auch bei freiem Eintritt. Der Sinn der Filmförderung, die Förderung von jungen Talenten, ist zwischen Sparzwang und Politikerrepräsentation (mit gegenseitigem Schulterklopfen) verloren gegangen. Mit den Kulturchefs Brenner und Schaden sind neue Maßstäbe der kultürlichen Selbstdarstellung erreicht und niemand zeigt sich mehr verwundert, wenn ein liebevoll organisiertes und von der Szene getragenes Studentenfilmfestival auf der Strecke bleiben muss.
Andreas Ausserhofer, "älteres Semester" und immer wieder gern am film:riss Studentenfestival

Zum Stich-Wort Thomapyrin (9.11.)

09/11/11 Danke für dieses Statement! Das ist sehr wichtig, solche Vorkommnisse müssen festgehalten werden (und das zeichnet den DrehPunktKultur vor vielen anderen Medien aus!). Es verwundert mich allerdings nicht im geringsten, dass Neugebauer so etwas von sich gibt - der Mann ist doch ein wandelndes Super-Beispiel für Manieren der miesesten Art samt Untergriffen. Das ist leider (nicht nur) sein Stil.
Wolfgang Danzmayr

Zum Bericht Noodles ohne Schnitzel (2.11.)

08/11/11 So ein Zufall, dass ich gerade heute auf Drehpunkt Kultur schaue. Eine Richtigstellung möchte ich zu Ihrem Artikel über die "Sound of Music"-Ausstellung im Panorama-Museum anbringen: Prälat Wasner war nach seiner Rückkehr nach Salzburg nicht für die Elisabethkirche zuständig. Das war Prälat Franz Wesenauer. Sämtliche Beschwerden über die Elisabethbühne von Prälat Franz W., wie sie öfter vorkamen, sind ausnahmslos Franz Wesenauer zuzuschreiben.
Franz Wasner (Neffe des oben Genannten)

 

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