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Zum Kommentar Barockpforte (28.11.)

28/11/11 Bitte, bitte, lieber Reinhard Kriechbaum, 2x "macht Sinn" - das "macht wirklich keinen Sinn"!!!! Fängt jetzt DrehPunktKultur auch noch mit diesem unseligen - von englischen "makes sense" abgeleiteten "macht Sinn" an?
Es heißt: hat Sinn, ergibt einen Sinn, ist sinnvoll - weil, bitte schön - Sinn kann man nicht "machen". Okay?
Manfred Koch

Zur Besprechung Station auf der Suche nach dem Eigenen (25.3.)

28/11/11 Sie schrieben für das Preisträgerkonzert am 24.03.2011 in der Salzburg Biennale die Kritik über mein Stück. Mich würde mal sehr interessieren, wie Sie zu solch einer Meinung kommen, wie Sie so bewerten können, ohne Partiturstudium. Denn aus Ihrer biographischen Notiz wird keinerlei musikalische Ausbildung sichtbar. Ich finde die von Ihnen verfasste Kritik einfach nur naiv und unqualifiziert. Und verantwortungslos zudem, denn wenn man als junger Komponist so eine unsinnige, unreflektierte Kritik zu hören bekommt, ist das nicht gut. Das Stück von Sven Daigger haben sie ja schön hochgelobt, weil ein klarer Mollakkord zu hören war? Können Sie Postmoderne von Qualität unterscheiden?
Hakan Ulus

Zur Filmförderung im Bundesland Salzburg

25/11/11 Warum wir bald wirklich keine guten Filme mehr sehen werden: Politik und Förderungsbeamte arbeiten aus gutem Grund gegen eine Etablierung der Filmschaffenden. Jugend und Nachwuchs werden unter Kulturchef Brenner gefördert, ist eine finanziell praktische, aber auch zynische Devise. Jugend und Nachwuchs setzt die ersten Filme unter Selbst- und Familienausbeutung mit ein paar Förderpeanuts um. Merkt die älter gewordene Jugend nach ein paar Jahren, dass sie vor dem Nichts steht, ist längst die nächste förderbare Jugend da, der ein paar Peanuts hingeworfen werden. (…) Der Förderungsbeamte (…) ist für die Betroffenen eine existenzbedrohende Fehlbesetzung. Für die Politik ist er (…) die Idealbesetzung als Vollstrecker der politischen Devisen. Förderungsbeamte können leider nicht zur Verantwortung gezogen werden. Politiker schon, indem man sie abwählt.
Markus H. (Name der Redaktion bekannt)

Zum Kommentar Kultur bei den Zwergen hinter den sieben Bergen (25.11.)

25/11/11 Dem Kommentar sowohl seiner Ausgewogenheit wegen als auch hinsichtlich Stil und messerscharfer Analyse höchsten Beifall zu zollen fällt mir nur deswegen schwer, weil mir das Wort im Hals steckenbleibt. Zu sehr sitzt mir der Schreck darüber in den Gliedern, wie in Tamsweg ein Übermaß an Angst vor zukünftigen Entwicklungen den Blick auf deren Chancen verstellt hat.
In unserer Neuerscheinung "Lungau" von Siegfried Hetz lautet die Überschrift zum Kapitel, welches das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des eigenwilligen Gaus "entan Tauern" beschreibt, in mehrfacher Hinsicht gar nicht zu Unrecht: "Fast eine Stadt". Schade, schade, nochmals schade.
Gerald Klonner, Pustet Verlag

Zur Glosse Schall und Rauch (18.11.)

18/11/11 zu deiner Glosse „Schall und Rauch” in der heutigen Ausgabe von DrehPunktKultur kann ich dir nur von ganzem Herzen gratulieren!
Peter Fuschelberger

Zur Glosse Aufbruch nach anderswohin (10.11.)

11/11/11 Samma ehrlich: Tapezierer Olaf wird nie&nimma ein Filmfestival fördern, das er nicht selber leitet. Er traut den undankbaren Filmgfrastern nicht mehr, die seine großen Ideen nicht würdigen. Wer nicht bis zum Anschlag einschlieft, muss sich aus Salzburg schleichen. Der beste Filmer ist der, der das Maul hält –  das kann auch gefördert werden. Mein Vorschlag: werft die Fördergelder in eine Lotterie und lasst einmal im Jahr die Kulturpolitiker die Gewinner ziehen, dann hat jeder seine Chance und seinen Auftritt.
Manuel Steinwender

Zur Glosse Aufbruch nach anderswohin (10.10.)

10/11/11 zur glosse ist zu sagen, dass sie auf die letzten beiden film:risse nicht mehr ganz so zutrifft. zumindest nicht für die letzte version vergangenen november 2010: die eröffnung und die abschlusspräsentation (plus fest) waren brechend voll, unter der tagen waren auch immer zwischen 100 bis 250 leute auf der uni. nicht so schlecht für ein filmfestival in salzburg, das filme spielt, die sonst übers jahr sich sonst keiner (oder wenige) anschauen.
also ganz "kein publikum" stimmt nicht mehr; auch wenn man natürlich sagen muss, dass nicht alles immer funktionierte. es war immer auch ein probieren und ausloten, aber am ende hatten wir so etwas wie ein "best festival" für die umgebung universität, das ganz gut funktionierte und gut ankam! und vermutlich auch vom budget her halbwegs gerechtfertigt. mit mehr geld kann man natürlich auch mehr rausholen.
und ja: wir saßen an einem neuen CINEMA NEXT filmfestival, welches wir im mai 2012 im das kino in salzburg gestalten wollten. ich finde, wir hatten ein schönes konzept, das sowohl nach innen wie auch nach außen wirken hätte können. 90.000 euro hätte es gekostet, wir wollten es zu einer politischen entscheidung machen und nicht zu einer finanziellen. aber am ende gings dann doch immer nur ums geld und dass sie eben nicht wüssten, woher sie das geld momentan nehmen sollen. wir legen die idee also zur seite. was halt sein kann: wir orientieren uns anderswo oder anderweitig... kann also sein, dass salzburg hier eine chance verpasst, die eben nicht so lange nach hinten gezögert wird, bis stadt und land ready wären und "es stemmen" können. dann ist der zug vielleicht schon abgefahren – wie leider schon oft in manch anderen dingen. mir fehlt es ein bisschen am visionären denken, wo man halt auch mal einen batzen geld in die hand nehmen muss und die chance ergreifen, wenn sie vor einem steht. aber irgendwie schauen's einfach immer nur auf die zahlen. und glauben aber trotzdem, dass sie überregional relevant sind oder sie nach wien zum wichtigsten filmstandort werden, oder es schon sind. und die politik müsste endlich davon abkommen, filmkultur selber betreiben zu wollen (siehe tag des salzburger films, oder das Film-Wochenende zur dvd-präsentation), sondern der community die chance geben, zu gedeihen und dinge zu verwirklichen. da fehlt dann nämlich immer das geld.
Dominik Tschütscher

Zum Salzburger Filmwochenende Eine Blütenlese des neuen Salzburger Films (3.11.) und zur Glosse Aufbruch nach anderswohin (10.11.)

10/11/11 Erstaunlich mutig, der Öffentlichkeit am Salzburger Filmwochenende ein dreitägiges Filmprogramm aus Homemovie und Schülerfilm zu präsentieren ("Nachtschichten" und ein, zwei Filme ausgenommen). Eine Zumutung, auch bei freiem Eintritt. Der Sinn der Filmförderung, die Förderung von jungen Talenten, ist zwischen Sparzwang und Politikerrepräsentation (mit gegenseitigem Schulterklopfen) verloren gegangen. Mit den Kulturchefs Brenner und Schaden sind neue Maßstäbe der kultürlichen Selbstdarstellung erreicht und niemand zeigt sich mehr verwundert, wenn ein liebevoll organisiertes und von der Szene getragenes Studentenfilmfestival auf der Strecke bleiben muss.
Andreas Ausserhofer, "älteres Semester" und immer wieder gern am film:riss Studentenfestival

Zum Stich-Wort Thomapyrin (9.11.)

09/11/11 Danke für dieses Statement! Das ist sehr wichtig, solche Vorkommnisse müssen festgehalten werden (und das zeichnet den DrehPunktKultur vor vielen anderen Medien aus!). Es verwundert mich allerdings nicht im geringsten, dass Neugebauer so etwas von sich gibt - der Mann ist doch ein wandelndes Super-Beispiel für Manieren der miesesten Art samt Untergriffen. Das ist leider (nicht nur) sein Stil.
Wolfgang Danzmayr

Zum Bericht Noodles ohne Schnitzel (2.11.)

08/11/11 So ein Zufall, dass ich gerade heute auf Drehpunkt Kultur schaue. Eine Richtigstellung möchte ich zu Ihrem Artikel über die "Sound of Music"-Ausstellung im Panorama-Museum anbringen: Prälat Wasner war nach seiner Rückkehr nach Salzburg nicht für die Elisabethkirche zuständig. Das war Prälat Franz Wesenauer. Sämtliche Beschwerden über die Elisabethbühne von Prälat Franz W., wie sie öfter vorkamen, sind ausnahmslos Franz Wesenauer zuzuschreiben.
Franz Wasner (Neffe des oben Genannten)

Zur Meldung Ein „erster Schritt zum Mahnmal“

30/10/11 Zu meinem großen Leidwesen, findet die Bücherschändung noch immer täglich bei uns statt. Bei jedem Besuch in dem Altstoffsammelzentrum muss ich mit Entsetzen feststellen, wie viele wunderschöne Bücher dort  entsorgt werden - Einbände in den Kartonmüll und der Rest zum Altpapier. Hier könnte ohne Aufwand ein wichtiges Stück Kultur ohne Kosten gerettet werden. Einige Regale aufstellen und die Bücher zur freien Entnahme hinstellen.
Prof. Siegwulf Turek, Hallstatt

Zum Gastkommentar Lieber Carl Philip von Maldeghem! (25.10.)

25.10.11 lieber tomas, du sprichst mir aus der seele, wie wohltuend ist dieses zurecht-rücken der tatsachen!
Ursula Spannberger

Zur Glosse Frischer Wind fürs Klassik-Nachtleben (12.10.)

13/10/11 Zur gestrigen Glosse "Frischer Wind fürs Klassik-Nachtleben" erlaube ich mir festzuhalten, dass die Veranstaltungsreihe "Yellow Lounge" ausschließlich durch Sponsoren finanziert wird. Es fließt kein einziger Steuer-Euro; das ohnehin knappe Kulturbudget wird somit durch die Veranstaltungsserie Yellow Lounge Salzburg nicht belastet. Ihre Kritik geht daher ins Leere.
Dass wir dieses Faktum lediglich bei der ersten Auflage der Yellow Lounge in die Presseaussendung hineingeschrieben haben, bedaure ich. Wir werden es zukünftig immer dazu schreiben, um dieses Missverständnis nicht noch einmal aufkommen zu lassen.
LHStv. David Brenner, Kulturreferent

Zur Besprechung Mit Pauken, Trompeten und Haarpinsel (4.10.)

04/10/11 Herzlichen Dank für die  begeisterte Rezension dieses denkwürdigen Konzertes. Der Kunstgenuss im Festspielhaus und das prachtvolle Herbstwetter strahlten um die

Wette. Als jahrelanger treuer Begleiter des MOS (Donnerstag-Abo) konnte ich die positive musikalische Entwicklung unter Hubert Soudant und nun unter Ivor Bolton erleben - und immer wieder werde ich überrascht (auch in der Programmierung der Konzerte, welche ich diesmal als besonders gelungen betrachtete).
Eine Frage ist erlaubt: ob das die verantwortlichen Politiker (siehe

Orchesterausschuss) überhaupt begreifen, welche Leistungen das MOS eigentlich immer wieder bietet?
Mit den besten Grüßen aus dem sonnigen Goiserertal!
Herbert Greunz

Zum Stich-Wort Förderkulisse (1.9.)

22/09/11 Als Kulturreferent des Landes habe ich mich sehr gefreut über den wertschätzenden Bericht "Förderkulisse" zu unserer Ausschreibung "Wahre Landschaft". Auch ich bin der Ansicht, dass es uns damit regelmäßig gelingt, ausgesprochen spannende und innovative Kulturprojekte in den Bezirken anzustoßen bzw. deren Realisierung zu ermöglichen. Ich bin guter Dinge, dass sich das durch die nunmehr etwas abgeänderten Förderkriterien noch verstärken wird.
Wie Sie richtig schreiben, wurde die Überarbeitung der Ausschreibung von "Wahre Landschaft" wesentlich angeregt und mitkonzipiert vom Fachbeirat "Kulturinitiativen und Kulturzentren Land Salzburg" und seinem Vorsitzenden Leo Fellinger. Ich halte dies für ein Paradebeispiel für die sehr wohl funktionierende Zusammenarbeit zwischen der Kulturpolitik und dem Landeskulturbeirat. Ein weiteres Beispiel dafür ist auch das Projekt "Salzburg liest vor", das wir gemeinsam mit dem Freiwilligenzentrum der Caritas durchführen. Besonders stolz sind wir auch auf das "Literaturtutorium": Bei dieser innovativen, österreichweit einzigartigen und sehr praxisnahen Form der Kunstförderung wird ein literarisches Projekt von einem Expertenteam aus einem Lektor und einer erfahrenen Autorin betreut. Auch diese Förderschiene resultiert aus einer Anregung aus dem Landeskulturbeirat bzw. des Fachbeirats "Literaturvermittlung". Ein weiteres Beispiel für die gelungene Zusammenarbeit mit dem Landeskulturbeirat ist das Theaterstück "was wir träumen - Bilder vom Leben jugendlicher Flüchtlinge aus dem SOS Clearing House Salzburg". Dieses Stück, das von der Autorin Petra Nagenkögel nach Tatsachenberichten der jugendlichen Flüchtlinge erarbeitet wurde, sorgte im Mai diesen Jahres in der TriBühne Lehen für große Begeisterung und resultiert ebenfalls aus einer Anregung aus dem Landeskulturbeirat.
Die in ihrem Bericht anklingende Kritik, die Kulturpolitik höre zu wenig auf den Landeskulturbeirat kann ich daher nicht nachvollziehen. Selbstverständlich setzen wir uns sehr intensiv mit Ideen und Anregungen aus dem Landeskulturbeirat und seinen Fachbeiräten auseinander. Schon allein aus budgetären Gründen ist freilich nicht immer alles davon umsetzbar. Ich möchte jedoch betonen, dass mir sehr an einem konstruktivem Miteinander gelegen ist und zahlreiche, höchst wertvolle Initiativen aus diesem Gremium kommen. Diese fließen sehr wohl auch immer wieder in die reale Kulturpolitik ein bzw. werden entsprechend umgesetzt und realisiert.
Mag. David Brenner, Landeshauptmann-Stellvertreter

Zum Kommentar Die Fahne hoch! (20.9.)

20/09/11 Danke für Ihren Artikel! Danke für Ihr Erinnern an das „Nichtvergessen“! Danke für Ihr Engagement!
Otto Rastbichler

Zum Austellungstext Lesbe sein in St. Petersburg (5.9.)

18/09/11 Ich vermute es ist der PR Text der Galerie. Ist dies als Satire gemeint oder ist es einfach superpolitische Korrektheit? Ich meine:  Zerstörung von Familie als Botschaft und Auftrag. In Deutschland steht die Familie unter dem besonderen Schutz des Staates, in Österreich vermutlich auch. Aber das ist Schnee von gestern, jetzt steht Nicht-Familie unter dem Schutz des Staates. Manchmal wünscht man sich schon in eine kinder- und familienfreundliche Zeit zurück oder auch nach vorn.
Uli Gilles

Zum Stichwort Bannbulle (8.9.)

15/09/11 Ich kenne den Inhalt dieser „Bannbulle“ Mozart betreffend nicht, kann mir aber für eine so mächtige Institution, wie es die katholische Kirche damals war und noch immer ist, schwer vorstellen, dass das Notieren des „Miserere“ von Allegri alleine die Kirche zu einer diesbezüglichen Eintragung veranlasst haben soll. Mozart ist der katholischen Weltmacht keineswegs „höchstens“ dadurch „unliebsam aufgefallen“, sondern war ihr als praktizierender Freimaurer - wenn  nicht auch noch als Illuminat? - sicher mehr als verdächtig; schließlich war er ein europaweit gefeierter Prominenter und somit ein für die Kirche nicht ungefährliches Idol.
Es hat den Anschein, als ob immer wieder gerne übersehen oder heruntergespielt wird, dass Mozart in nicht nur künstlerischer Hinsicht ein Unangepasster war, der sich - zum Beispiel gemeinsam mit seinen Librettisten Da Ponte und Schikaneder - scheinbar unbeeindruckt von Obrigkeiten und gesellschaftspolitischen Usancen Freiheiten (die uns heute selbstverständlich scheinen) herausnahm, welche ihm vom aufklärerischen Joseph II. gerade noch zugestanden wurden, nicht mehr jedoch von dessen kaiserlichem Nachfolger Leopold II.. Somit musste Mozart zu einer „persona non grata“ für jene von Staat und Kirche, denen die Freiheiten unter Joseph II. zu weit gegangen waren, geworden sein. Ob er aus spielerisch-naiver Unbekümmertheit (was für seine nur mit hohen Schulden zu bewältigenden Lebensart spräche) oder aus politischem Kalkül so handelte, wird kaum mehr heraus zu finden sein. Spätestens mit dem für den damaligen Zeitgeschmack geradezu desaströs-kühnen „Don Giovanni“ musste die Stimmung jener Mächtigen, die wieder einem konservativen Weltbild huldigten, kippen, was sich übrigens in Mozarts Biographie über seine beruflichen Erfolge bzw. der zunehmenden Abnahme eben dieser sehr gut nachvollziehen lässt.
Wolfgang Danzmayr

Zur Glosse Sammelleidenschaft (31.8.)

01/09/11 Ich danke Herrn Thuswaldner für die Glosse "Sammelleidenschaft", treffend, und es ist nichts hinzuzufügen. Sicher bekommt er von einigen Seiten Schelte und Hiebe, aber man muss auch mutig diese grassierende, freche Seuche beim Namen nennen, viele denken so, aber trauen sich nicht! Nochmals DANKE!
Heinz Slunecko

Zur Besprechung Alles eine Frage des guten Stils (23.8.)

29/08/11 Ich habe selbst am 19.8. an der Premiere des Dinner Club in der Villa Karin teilgenommen und mich so köstlich amüsiert, wie schon lange nicht. Abgesehen davon, dass eine ganze Reihe der vermittelten Regeln völlig dem widersprachen, was in sämtlichen Elmayer-Büchern – inklusive der bisher von mir selbst erschienenen 6 Titel - steht (beispielsweise geht der Herr natürlich immer etwas tiefer als die Dame die Stiege hinauf und hinunter), war die Atmosphäre so skurril, dass dies wohl kaum ernst gemeint sein konnte. In unserer Gruppe (D) haben wir jedenfalls immer wieder Tränen gelacht,  z. B. als jeder einzelnen Person bei Tisch die Arme und Füße präzise auf den („einzigen korrekten“) Punkt gelegt wurden oder ein schwedisches Ritual des Zutrinkens praktiziert wurde. Auch die Aussage, ein Herr dürfe der Dame links unter keinen Umständen nachschenken, weil dies den Tischherrn der Dame beleidigen würde, fand bei uns großen Anklang, zumal der Hinweis nicht fehlte, dass die Dame eher verdursten sollte.
Prof. Dkfm. Thomas Schäfer-Elmayer

 

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