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Mit geölten Stimmen

CD-KRITK / GREGORIANISCHER CHORAL

24/12/10 Gregorianischer Choral: Das war das Ergebnis einer großen kirchlichen  Vereinheitlichungs-Bewegung. Nicht in Rom, sondern im fränkischen Reich ist das musikalische Grund-Repertoire entwickelt und in der damaligen katholischen Welt fast komplett durchgesetzt worden.

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Um Mozart herum

CD-KRITIK / REINHARD GOEBEL

24/12/10 Reinhard Goebel, lange Zeit „Spiritus Rector“ der auf Originalklang spezialisierten  Musica Antiqua Köln, ist seit dem Wintersemester 2010 Professor für Barockvioline an der Universität Mozarteum.

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Vergessene Kastraten-Arien

CD-KRITK / COUNTERTENÖRE

23/12/10 Gegen Jahresende scheint die Zeit für Countertenöre besonders günstig. So präsentierte der Amerikaner Bejun Mehta dieser Tage sein neues Album in Wien, das er zur Gänze Arien und Duetten von Georg Friedrich Händel widmete. – Neue CDs von Mehta, Scholl, Jaroussky.

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Und nun die Achte

CD-KRITIK / BRUCKNER

22/12/10 Die Einspielung aller Sinfonien von Anton Bruckner in ihrer jeweiligen Letztgestalt durch das Mozarteumorchesters unter Ivor Bolton schreitet zügig voran. Als jüngstes Dokument der Auseinandersetzung erschien jüngst die Achte in c-Moll in der Version von 1890.

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Musikalische Pracht und Fülle zum Staunen

CD-KRITIK / CHRISTMAS AT SAN MARCO

21/12/10 Ein bisschen marktschreierisch wirkt der Titel und lässt in Assoziation zu „Christmas in Vienna“ ein publikumswirksames Sammelsurium eingängiger venezianischer Hits vermuten. Doch, welch angenehme Enttäuschung: statt der fünfhundertsten Vivaldi-Wiederaufbereitung sind kleine und größere Schätze weniger bekannter Komponisten Venedigs zu entdecken.

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Haydn-Spass und andere "Surprise"

CD-KRITIK / HAYDN / LONDONER SYMPHONIEN

17/12/10 Das Haydn-Jahr 2009 trägt nach wie vor Früchte. Im August spielten damals im Wiener Konzerthaus Les Musiciens du Louvre unter Marc Minkowski, dem designierten Leiter der Salzburger Mozartwoche,  alle 12 „Londoner“ Sinfonien.

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Die „Zehnte“ pur und aufgefüllt

CD-KRITIK / MAHLER-SYMPHONIEN

16/12/10 Das erste Gustav Mahler-Jahr (aus Anlass seines 150. Geburtstags) hat erstaunlicherweise gar nicht so viel an neuen Aufnahmen gezeitigt. Bleibt abzuwarten, was uns die 100. Wiederkehr des Todestags 2011 bescheren wird. Drei Einspielungen aber sind durchaus bedenkens- und hörenswert.

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Die letzten starken Worte

CD-KRITIK / BLOCKFLÖTENKONZERTE

14/12/10 Da ist mit einem Schlag der Blockflöten-Horizont nördlich der Alpen ganz beträchtlich ausgeweitet. Michael Schneider hat drei neu entdeckte Konzerte aus dem deutschen Spätbarock eingespielt.

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Ein Pfifferling vom Hinterteil

CD-KRITIK / JOHANN BAPTIST WENDLING

07/12/10 Saublöd gelaufen, echt. Da ist man einer der besten Querflötisten seiner Zeit, vielleicht nur von Quantz übertroffen. Da hat man Friedrich dem Großen vorgespielt und von ihm, wahrlich keinem Querflöten-Banausen, eine güldene Tabaksdose geschenkt bekommen.

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Sechs Frauen, sieben Flöten

CD-KRITK / BLOCKFLÖTENMUSIK AM ENGLISCHEN HOF

12/10/10 Sechs Frauen hatte Heinrich VIII., aber sage und schreibe sieben Blockflöten. Erstere nacheinander, letztere zur selben Zeit. Heinrich VIII. übte sich, wie eine Chronik berichtet, täglich im Spiel der Blockflöte - und das soll er bis ins Alter so gehalten haben.

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Zeit, los!

CD-KRITIK / TIMELESS

08/10/10 Time - darunter verstehen geeichte Jazzer, dass die Tempowahl haarscharf den Pulsschlag der Musik trifft. Ob ein Instrumentalist "Time" hat, entscheidet freilich nicht erst seit Erfindung des Jazz jede Wiedergabe auf Gedeih und Verderb.

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Telemann auf dem Zigeunerwagen

CD-KRITIK

16/09/10 Die Verbindungslinie von arabischen Spieltechniken in die europäische Alte Musik ist unbestritten, wird von Interpreten aber auch gerne überstrapaziert. Über die Jahrhunderte war die Chance für (mittel)europäische Musiker unvergleichlich höher, einem reisenden Zigeunerclan zu begegnen als auch nur einem Ur-Urenkelschüler eines arabischen Musikers.

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Auf Italienisch tanzen

CD-KRITIK / LULLY

10/09/10 Dass aus dem Florentiner Lulli ein französischer Lully geworden ist – das steht in jeder biographischen Notiz. Aber wer macht sich schon die Mühe, nachzudenken über die italienischen Wurzeln von Jean-Baptiste Lully?

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Weiß, makellos und splitternackt

CD-KRITIK / O GENTE BRUNETTE

08/09/10 Heute, Mittwoch (8.9.), feiert die Kirche das Fest Maria Geburt. Da sind nach volkstümlichen Reim "die Schwalben furt". Also vielleicht besser daheim bleiben und in diese CD mit originellen Marien-Gesängen aus der Renaissance hinein hören.

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Weltläufiges aus dem Klosterarchiv

CD-KRITIK / GUNAR LETZBOR

03/09/10 Da fanden sich also im Stiftsarchiv von Kremsmünster fünf Stimmhefte mit Streicherkonzerten eines "Sign: Mouthon", für zwei Violinen, zwei Gamben und Bass: Wer auch immer der Herr Mouthon war: Es ist qualitätvolle, virtuose "Alltagsmusik" des Barock, die zu wiederzuerwecken sich lohnte.

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