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Kastriert … me too!

VORSCHAU / PFINGSTFESTSPIELE 2019

23/05/18 „Es ist kein Zufall, dass ich diese Idee gerade jetzt realisieren kann, wo die Diskussion über die Unversehrtheit von Künstlern allgegenwärtig ist“, so Cecilia Bartoli in Hinblick auf die über Jahrhunderte geübte Praxis, Knaben zugunsten einer besonderen androgynen Stimmqualität ihrer Männlichkeit zu berauben.

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Ein Belcanto-Fest als Pfingstwunder

PFINGSTFESTSPIELE / JAVIER CAMARENA

22/05/18 Er ist einer der wahren Stimmvirtuosen unserer Zeit: Javier Camarena. Der mexikanische Tenor widmete sein Recital am 25. Mai im Mozarteum einem legendären Vorgänger: Manuel García aus Sevilla war ein Beherrscher der Opernbühnen beiderseits des Atlantiks in der Rossini-Zeit. Und ein fruchtbarer Komponist von Tonadillas, Sainetas und großen Opern.

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Gipfeltreffen

PFINGSTFESTSPIELE / FESTKONZERT

22/05/18 Rolando Villazón hat wieder einmal abgesagt, was die Dramaturgie des letzten Konzerts der Pfingstfestspiele am Montag (21.5.) im Großen Festspielhaus durcheinander brachte. Dennoch war die Begegnung zwischen den Musikwelten Rossinis und Wagners erfolgreich. Cecilia Bartoli, Jonas Kaufmann und Daniel Barenboim mit seiner Berliner Staatskapelle sorgten dafür.

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Winterimpressionen im Wonnemonat

PFINGSTFESTSPIELE / STAATSKAPELLE BERLIN / BARENBOIM

22/05/18 Wenn zwei Orchesterkonzerte in einem Mini-Festival stattfinden, ist man schnell „Orchestra in residence“. Die Staatskapelle Berlin war heuer erstmals zu den Pfingstfestspielen eingeladen. Solist am Pfingstsonntag (20.5.) war Sir András Schiff.

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Virtuosentum vom Feinsten

PFINGSTFESTSPIELE / CAMERATA SALZBURG / VENGEROV

22/05/18 Die Matinee am Pfingstmontag (21.5.) im Großen Saal des Mozarteums verlieh der Bezeichnung „Solistenkonzert“ eine ganz andere Bedeutung. Erst stand die Camerata dem Geiger Maxim Vengerov zur Seite, dann werkten die Streicher allein in Sachen Tscvhaikowsky.

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Tröstungen für hier und dort

PFINGSTFESTSPIELE / GEISTLICHE MATINEE

22/05/18 Als geistlicher Beitrag zum heurigen Programmschwerpunkt der Pfingstfestspiele ließ der Chor des Bayerischen Rundfunks zwei 1868 entstandene Werke der Antipoden Anton Bruckner und Johannes Brahms zum sich einvernehmlich ergänzenden wunderbaren Sangesfest werden.

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Spontaner Bühnenzauber mit Offenbach

PFINGSTFESTSPIELE / LA PÉRICHOLE

20/05/18 Jacques Offenbachs Opéra.bouffe „La Périchole“ erlebte im Haus für Mozart unvermutet keine konzertante, sondern eine szenische Aufführung. Das war, dank eines hochkarätigen Ensembles, reinstes Operetten-Vergnügen auf musikalisch höchstem und darstellerisch bezauberndem Niveau.

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In Ostens wie in Westens Land

PFINGSTFESTSPIELE / L’ITALIANA IN ALGERI

20/05/18 Mustafa, Bey von Algier, ist seiner gehorsamen liebenden Gemahlin überdrüssig. Er will eine temperamentvolle Italienerin. Eine solche ist, zu seinem künftigen Pech, soeben küstennah gekentert: Isabella, auf der Suche nach ihrem Geliebten. Lindoro ist Sklave am Hofe besagten Beys und gar nicht glücklich darüber, dass dieser ihm seine abgelegte Gattin andrehen will.

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Musikalische Gestirne in Konjunktion

CECILIA BARTOLI / SALZBURGER FESTSPIELE PFINGSTEN / INTERVIEW

17/05/18 Mozart war drei Monate tot, als im Februar 1792 Rossini geboren wurde. 76 Jahre später, kurz vor Rossinis Tod am 13. November 1868, kamen Wagners „Meistersinger“ und Tschaikowskis „Erste“ heraus. Grieg arbeitete an seinem Klavierkonzert, Bruckner an seiner „Ersten“ und in Paris wurde Offenbachs Oper „La Périchole“ uraufgeführt: Intendantin Cecilia Bartoli widmet die Pfingstfestspiele 2018 Gioachino Rossini.

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Acht Prozent Besucherplus

HINTERGRUND / PFINGSTFESTSPIELE / BILANZ

06/06/17 Es waren die sechsten Pfingstfestspiele, die Cecilia Bartoli künstlerisch leitete. Unter dem Motto „Wonne der Wehmut“ gab es zwischen 2. und 5. Juni acht Veranstaltungen. Rund 12.400 Besucher aus 42 Ländern sind zu den Pfingstfestspielen 2017 nach Salzburg gekommen. Dies sei ein Besucherplus von über acht Prozent gegenüber dem Vorjahr, melden die Festspiele.

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Der Liebe Kampf und Krampf

PFINGSTFESTSPIELE / ARIENMATINEE / CENCIC

06/06/17 Der Augenblick, „in dem die Liebe in den Wahnsinn kippt“, war am Pfingstmontag (5.6.) Gegenstand der fulminanten, rasenden, traumverlorenen Arienmatinee des Countertenors Max Emanuel Cencic und des Ensembles Armonia Atenea unter der Leitung von George Petrou.

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Geigerin für alle Jahreszeiten

PFINGSTFESTSPIELE / ANNE-SOPHIE MUTTER

05/06/17 Die deutsche Geigerin Anne-Sophie Mutter feierte in der Matinee am 4. Juni ein besonderes Jubiläum – 40 Jahre bei den Salzburger Festspielen. Damals war sie ein von Karajan entdecktes 13jähriges „Wunderkind“ und spielte Mozart, was sonst. Sie gehört zu jenen „Wunderkindern“, die es geschafft haben, eine große „erwachsene“ Karriere zu machen.

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Little Lake-Maid

PFINGSTFESTSPIELE / LA DONNA DEL LAGO

05/06/17 Und am Ende auch am Abend des Pfingstmontag: ein „Happy Birthday“ für Cecilia, in das die Zuhörer-Tausendschaft im Haus für Mozart einstimmte. Kommt man sich da nicht wie ein Spaßverderber vor mit dem kleinen, bescheidenen Hinweis, dass die konzertante Aufführung von Rossinis Rarität „La donna del lago“ zuvor doch nicht ausschließlich Glückshormone hat wecken können?

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Tütü siegt über den Tartan

PFINGSTFESTSPIELE / LA SYLPHIDE

04/06/17 Merke: Wenn bei der Hochzeitsfeier eine Hexe hereinschneit – und sei sie noch so eine schiache alte Vettel – dann sei höflich zu ihr. Sonst geht das Projekt Lebensplanung zu zweit schlecht aus. Auch eine zweite Lehre gilt es zu ziehen aus dem Ballett „La Sylphide“, und noch eine dritte.

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Ein Fest zweier Stimmen

PFINGSTFESTSPIELE / ORCHESTRA SANTA CECILIA / ANTONIO PAPPANO

04/06/17 Einhellige Begeisterung für das Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Roma unter seinem Chefdirigenten Sir Antonio Pappano bei seinem Salzburg-Debüt im Großen Festspielhaus mit Mendelssohn, Wagner und Verdi.

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