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Die Kinder „erden“ die Götter

WIEN / STAATSOPER / ALCESTE

14/11/12 Nach Glucks „Iphigénie en Aulide“ letzte Woche im Theater an der Wien doppelte die Staatsoper am Montag mit einer Neuinszenierung der „Alceste“ nach, und zwar erstmals in der französischen Fassung. Jubel für die Sänger, Chor und Orchester mit Ivor Bolton am Pult.

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Krieg in Aulis

REST DER WELT / WIEN / IPHIGÉNIE EN AULIDE

12/11/12 Gewaltbereite Stimmung in Aulis. Das zeigt Regisseur Torsten Fischer gleich zu Beginn drastisch. Noch bevor die Musik einsetzt, fällt ein Schuss und ein junger Mann stürzt getroffen zu Boden. – Glucks Reformoper „Iphigénie en Aulide“ im Theater an der Wien.

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Der wichtige Blick auf die Ränder

REST DER WELT / VIENNALE

08/11/12 Nicht nur James Bond feiert dieser Tage sein – durchaus gelungenes – 50-Jahre-Jubiläum. Auch die Viennale, Österreichs wichtigstes internationales Filmfestival, wurde heuer  ein halbes Jahrhundert alt. Die 50. Viennale ist gestern Mittwoch (7.11.) zu Ende gegangen.

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Emotionales Hochwasser auf Gut Serebrjaków

REST DER WELT / WIEN / ONKEL WANJA

05/11/12 Mit einem Knalleffekt hebt der Abend an, mit einer Vorblende auf jene Szene, da Wanja die Waffe auf den verhassten Professor richtet. Aber nach dem Kurzzeit-Tumult fahren die Dekorationen hoch und wir finden uns doch am Beginn von Tschechows Stücks. Matthias Hartmann inszenierte „Onkel Wanja“ im Akademietheater.

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Für Faust-Ersteinsteiger

REST DER WELT / WIEN / URFAUST

02/11/12 Am Ende schießt Faust sich ein Loch in die Brust, und Mephisto geht mit ihm in die Knie, auch er blutüberströmt: letzte Bestätigung dafür, dass Mephisto und Fausts eins sind. – Goethes „Urfaust“ in einer Inszenierung von Enrico Lübbe im Wiener Volkstheater.

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Auf der Stange wie angehängte Vögel

WIEN / ELEKTRA

29/10/12 Schier endlos ist die Stille, bis Elektra anhebt mit den ersten Worten: „Allein. Ganz allein.“ Wie oft mag sie sich dieses „Allein“ vorgesagt haben, ihrem Gehirn eingebläut wie auch jede andere Formulierung dieses Monologes. Da kann man greifen, wie Satz um Satz sich in Jahren verfestigt haben im Kopf, wie ein Gedanke allmählich Besitz genommen hat von einem ganzen Menschen: Rache.

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Wenige wagen einen solchen Abend

RAIDING / BLOCH / LISZTMARATHON

23/10/12 Franz Liszts „Années de pèlerinage“ stellen eine Herausforderung dar, der nur wenige Pianisten echt gewachsen sind. - Vielleicht der Höhepunkt in der kurzen Geschichte der Raidinger Konzerte.

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Die Fröhlich und die Aftergut

REST DER WELT / GRAZ / HAKOAH WIEN

15/10/12 „Ich glaube, ich bin …“, beginnt sie zögerlich. Eer drauf: „Schwanger?“. Sie: „… Jüdin“. Fragt sich, was schlimmer ist. Für sie, für ihn, überhaupt. – Ein Beispiel für den pointierten Witz der israelische Theatermacherin Yael Ronen, der nicht dort Halt macht, wo gemeinhin die Political correctness einsetzt.

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