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SALZBURGER MUSIKKREISE

Claudio Monteverdi trifft Arvo Pärt

04/06/12 Ein breiteres Publikum kennt Peter Ewaldt aus dem Landestheater, am Pult des Mozarteumorchesters. Da ist meist die leichte Muse sein Thema. Mit den „Salzburger Musikkreisen“ frönt Peter Ewaldt ganz anderen Ambitionen.

„Ballo“ heiß sein neuestes Programm, für das er Sänger, Streicher auf Originalinstrumenten, aber auch den Jazz-Klarinettisten Robert Friedl zusammen bringt. Und sogar einige Tänzer werden mit von der Partie sein . „Ballo“ ist nach Odysseus (2004) und „Combattimento“ (2009) die dritte Konzertproduktion der „Salzburger Musikkreise“, die Werke von Claudio Monteverdi und Arvo Pärt gegenüberstellt.

Das Motto des Abends hat man vom Finalstück aus dem VIII. Madrigalbuch von Monteverdi entlehnt. Dieses Stück wird auch getanzt (Choreographie: Janina Rubin) und umrahmt von tänzerischer Musik aus dem italienischen Frühbarock. Und dazu noch mal ein Rahmen ganz anderer Art: Anfang und Ende des Abends gehören zwei „Schlagern“ des estnischen Meisters der Postmoderne, Arvo Pärt: „Fratres“ und „Spiegel im Spiegel“.

In der Komposition für Saxophon und Ensemble „Uma homenagem ao Paulo Mateus“ von Robert Friedl werden Verbindungen zwischen alter und neuer Musik in ungewöhnlicher Weise hergestellt.

Tenorsolist ist Max Kiener, ein Gesangsensemble aus den Reihen der Universiotät Mozarteum wird von Karl Kamper und Gertraud Steinkogler-Wurzinger einstudiert. (dpk)

„Ballo. Claudio Monteverdi trifft Arvo Pärt“. Am Dienstag bund Mittwoch (5./6.6.) jeweils um 19.30 Uhr auf der Probebühne des Salzburger Landestheaters im Rainberg.
Bild: Salzburger Musikkreise
 

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