SCHALLABURG / AUSSTELLUNG"Die 60er. Beatles, Pille und Revolte"09/03/10 Die Ausstellung auf der Schallaburg gilt heuer den "wilden" sechziger Jahren: „Die 60er. Beatles, Pille und Revolte“. „Was haben denn die Darbietungen dieser ungeschorenen jungen Männer mit Kultur zu tun?“ Mit diesem Aufschrei kommentierte eine Zeitung den Österreich-Besuch der Beatles im März 1965. Ungeachtet dessen hatten die Pilzköpfe aus Liverpool auch hier eine noch nie erlebte Euphorie bei den zahllosen jugendlichen Fans ausgelöst. Diese Begeisterung sollte dann in den globalen Jugendrevolten von 1968 in Aufbegehren umschlagen. Die sechziger Jahre bilden daher über weite Strecken eine Periode von Aufbrüchen und Widersprüchen, denen man in dieser Schau nachspürt. Die Themen reichen vom Aufstieg des Fernsehens als tonangebendes Medium (seit 1969 in Österreich auch in Farbe) über die Mondlandung, die erste Herztransplantation, die Concorde, die Kunst, die umfassende Motorisierung, das moderne utopische Design bis hin zur Mode. Minirock und Transparent-Look galten auch als Indiz der sexuellen Befreiung der Frau. Mit dem Siegeszug der Antibabypille erreichte diese nicht nur eine neue Dimension, sondern brachte zudem bürgerliche Moralvorstellungen ins Wanken. Mit Woodstock 1969 ging das erste Megaevent der Popkultur in die Geschichte ein. Ein Großteil der Exponate für die Schau kommt aus Privatbesitz und wurde noch nie der Öffentlichkeit gezeigt. Von 1. Mai bis 1. November 2010 – www.schallaburg.at |
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