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A U S S E R D E M

  • FESTSPIELE: Elīna Garanča legt Doppelrolle zurück
  • PFINGSTFESTSPIELE ziehen positive Bilanz
  • FS1: Daniel Mayrhofer neuer Intendant
  • STADT SALZBURG: 64.000 Euro für Arbeitsstipendien
  • MOZART FÜR ALLE: Das Mozarteumorchester lädt ein
  • NEUKIRCHEN: 2. Pinzgauer Gitarrenfestival
  • ERINNERUNGSKULTUR: Das lange Leben der Nazi-Relikte
  • SAALFELDEN: Hätten die Bauern gewinnen können?
  • FESTSPIELE: Siemens bleibt Hauptsponsor
  • KULTURAUSSCHUSS: „Afterparty“ nach der Klangparade
  • GEDENKVERANSTALTUNG: geRECHTigkeit
  • LEHAR FESTIVAL: Nach Florenz und nach Ungarn
  • LANDESJUGENDSINGEN: Zweitausend junge Stimmen
  • ERNST-KRENEK-STIFTUNG: Andreas Brunauer neuer Generalsekretär
  • DAS LAND KAUFT KUNST

Furios übers Meer

PFINGSTFESTSPIELE / PLUHAR

26/05/26 Übers Meer in drei Seereisen im 16., 17. und frühen 18. Jahrhundert mit Christina Pluhar und ihrem Ensemble L'Arpeggiata: So spielt man diese Musik, im allerbesten Originalklang mit Vitalität und Emotionalität. Ein Applaussturm nach pausenlosen zwei Stunden verebbt langsam, brandet neu auf und wird – nach einer tänzerischen – noch mit einer besinnlichen Madrigal-Zugabe belohnt.

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Großes Geburtstags-Kino

PFINGSTFESTSPIELE / GALA FÜR la BARTOLI

26/05/26 „Ciao, bella ciao“ ist der erste Titel. Voyage de ma vie der zweite. Eine inszenierte Zeitreise durch den musikalischen Kosmos von Cecilia Bartoli der dritte. Libretto und Texte sind von einer italienischen Dame und von vier Herren. Wesentliche Autorin ist wohl Cecilia Bartoli. Die zweistündige Revue bot durchaus Genuss. Vor allem, wenn man ein Faible für italienische Fernsehshows hat – und überhaupt Italianità.

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Rampensingen en minature

PFINGSTFESTSPIELE / IL RITORNO D' ULISSE IN PATRIA

25/05/26 Jupiter und Minerva kommen auf ihren Wagen durch die Lüfte daher, ersterer vom Adler angekündigt, wie es sich gehört. Neptuns Nymphen tanzen Reigen und der Hund des Titelhelden wedelt erfreut mit dem Schwanz. Also einfach eine Inszenierung, die zeigt, „wie es wirklich war“ in der Antike.

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Vom Meeresgrund zu den Sternen

PFINGSTFESTSPIELE / DIE KLEINE MEERJUNGFRAU

24/05/26 Andersens Märchen Die kleine Meerjungfrau wird im Ballett von John Neumeier zu einer heilsmysthischen Erduldens- und Erlösungsstory. Vom Meeresgrund über die Menschenwelt zu den Sternen – das dauert seine Zeit, hat aber starke Momente dank der Musik von Lera Auerbach und der Prima Ballerina des Hamburg Ballett.

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Türmen Sonntag mittags

STICH-WORT

25/05/26 Ruhig ist es in der Stadt ja selten. Wer hat den Akkord des Stiers im Ohr? Heißer Tipp: Auf einer der Kapuzinerberg-Terrassen klappt's einigermaßen. Aber Türmer auf der Festung? Sollte es uns mal an einem Sonntag zwischen 11.45 und 12 Uhr in die Innenstadt (die wir als gelernte Salzburger ja sonst so gut es geht meiden) verschlagen, werden wir genau hinhören. Versprochen.

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Kosky-Diät mit Buttercreme

PFINGSTFESTSPIELE / IL VIAGGIO A REIMS

23/05/26 Kein Wunder, dass sie drei bis fünf Kilo abgenommen haben. So viel, wie sie alle herum hamplen müssen... Als „leicht und spritzig“ hat Regesseur Barrie Kosky seine Lesart der Oper Il viaggio a Reims angekündigt. Eine knallbunte – wenn auch aus feinsten Zutaten aufgetürmte – Kalorienbombe ist es geworden.

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Kontrollierte Ausformung des Hohlraums = großes Loch

HINTERGRUND / FESTSPIELBEZIRK 2030

23/05/26 Die Bescheide liegen vor. Im Herbst begint 2026 der Kavernenbau im Mönchsberg. Das Projekt war/ist ja sogar bei Festspiel-Sympathisanten nicht unumstritten. Zu fantastisch mutet allein die Höhe der Baukosten – 395 Millionen Euro plus/minus zwanzig Prozent Schwankungsbreite – an. Diese sollen innerhalb von sechs Jahren wieder eingespielt sein.

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Die Habsburger? Im Keller!

DOMQUARTIER / LEBENSKUNST

22/05/26 Eine Ausstellung mit „Speaker's corner“! In einer „Ansprech-Ecke“ werden permanent Leute für Gespräche zur Verfügung stehen. Man wird sie am Ordensgewand leicht erkennen und an dem Namensschildchen mit der Aufschrift „Noch Fragen...?“ – Die Ausstellung LebensKunst. 800 Jahre Franz von Assisi im DomQuartier.

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„Sie vermittelt Mut und Zuversicht“

FESTSPIELE / ERÖFFNUNGSREDNERIN

22/05/26 Die belarussische Bürgerrechtlerin und Musikerin Maria Kalesnikava wird die Festrede zur Eröffnung der Salzburger Festspiele 2026 halten. Erst im Vorjahr wurde sie aus dem Gefängnis entlassen und nach Litauen abgeschoben. Bald nach ihrer Verhaftung machte sie die Universität Mozarteum zur Maria Kalesnikava zur Ehrenprofessorin.

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Kennen wir den echten Vivaldi?

HINTERGRUND / CD VIVALDI

22/05/26 Die abschätzige Bemerkung von Igor Strawinsky ist legendär. Antonio Vivaldi habe ein Violinkonzert komponiert, das dafür hunderte Male. Eines der klassischen Fehlurteile der Musikgeschichte. Und doch: Ist Vivaldi wirklich rehabilitiert, kennen wir sein Schaffen wirklich?

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„Mozarts“ unter Anführungszeichen

MOZARTWOCHE 2027

21/05/26 Der „spanische“ Mozart? Das war, freilich ein halbes Jahrhundert nach Wolfgang Amadé, Juan Crisóstomo de Arriaga. Als „schwedischer Mozart“ wird ob seiner Wirkungsstätte Stockholm Joseph Martin Kraus bezeichnet. Manchmal liest man auch von einem „böhmischen“, einem „französischen“ und gar einem „karibischen“ Mozart. Ein solcher fällt spontan wohl nur Rolando Villazón ein.

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Sätze rollen wie Hügel in der Welt

BUCHBESPRECHUNG / KURATLE / CHIMÄRE

21/05/26 Wo Muschelsplitter unter unsicheren Schritten brechen, wo Algenfäden sich zwischen Fingern verheddern und eine Alice sich durch das dystopisch schönste Wunderland seit Lewis Carroll schlägt, da ist man in Sarah Kuratles neuem Roman Chimäre. Eine Reise zwischen Lyrik und Prosa, Natur und Mensch, innen und außen.

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Theater ist Leben

30 JAHRE THEATER ECCE

20/05/26 Begonnen hat alles am 1. Mai 1996 mit der „Welturaufführung“ von Reinhard P. Grubers Text Nie wieder Arbeit. Die Produktion tourte durch ganz Österreich, gastierte damals auch in Stainz in der Steiermark, „der Heimatgemeinde des begeisterten Autors“, erinnert sich Reinhold Tritscher. „Das war die Geburtsstunde des Theater ecce.“

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Authentischer geht’s nicht

MEISTERKONZERT / FAZIL SAY

26/05/20 Anno 2010 gastierte das Borusan Istanbul Philharmonic Orchestra bei den Festspielen zusammen mit dem Pianisten Fazil Say, der damals seine Liebe zu Salzburg endgültig entdeckte. Resultat waren Aufnahmen und Konzerte, in denen er, wie am Dienstag (19. 5.) im Großen Saal, Einblick in sein breites Repertoire lieferte. Standing Ovations für das Füllhorn virtuoser Reminiszenzen.

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Alle machen alles richtig - und flott

OPER GRAZ / ROSENKAVALIER

20/05/26 Ausstattung vom Feinsten. Ein Regisseur, der mit seinen Figuren umzugehen weiß. Wunderbare Sängerinnen und Sänger, die ihre Rollen mit Leben erfüllen. Ein Dirigent, der sein Orchester zu Höchstleistungen auf- und zu Temporekorden anstachelt... Kein Wunder, dass Der Rosenkavalier in der Oper Graz ein Publikumshit ist.

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Wo Bildung und Kultur einander treffen

HINTERGRUND / MUSIKMITTELSCHULEN

19/05/26 Abtenau, Grödig, Hallein Burgfried, Henndorf, Lamprechtshausen, Radstadt, Salzburg Maxglan 2, St. Johann im Pongau, St. Michael im Lungau, Zell am See: Das sind in alphabetischer Reihenfolge die Standorte der Musikmittelschulen in Salzburg. Seit fünfzig Jahren gibt es diesen Schultyp hier.

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Das Gedenktuch

STICH-WORT

19/05/26 „Gewalt wird verübt. Wir können ihr nichts entgegensetzen als unser Nein und unsere Gedanken an die Opfer. Ein Gedenktuch kann Gewalt nicht aufhalten. Es kann gegenüber den Opfern der Gewalt und gegenüber deren Familien lediglich ausdrücken: Ihr seid uns nicht gleichgültig.“

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Ein Kämpfer mit stets offenem Visier

MAK WIEN / CHRISTOPH SCHLINGENSIEF

19/05/26 Was war das nicht für ein Theater, als der deutsche Theatermann Christoph Schlingensief 1998 gerade in der Salzburger Festspielzeit Heerscharen deutscher Arbeitsloser zum Baden im Wolfgangsee aufrief! Der Wasserpegel sollte steigen und die Seevilla des dort sommersüber urlaubenden Helmut Kohl überschwemmen.

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Himmel und Hölle in jugendlicher Frische

UNI MOZARTEUM / OPERNEINAKTER

18/05/26 Wieder einmal beweist die Universität Mozarteum, dass sie als „Opernhaus“ keinen Vergleich zu scheuen braucht. Diesmal stehen zwei Teile von Giacomo Puccinis Trittico auf dem Programm, die selten gespielte Suor Angelica und der häufig gegebene Gianni Schicchi.

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Mehr als nur „Mozart für Alle“

MOZARTEUMORCHESTER / LUIGI PIOVANO

18/05/25 Das Mozarteumorchester ist mit Luigi Piovano, dem 1. Cellisten des Orchestra dell’ Accademia di Santa Cecilia, auf den Weg nach Bologna, Rom und Neapel. Vor der Abreise wurde das Programm Programm von Porpora bis Haydn in einem Sonderkonzert im Großen Saal des Mozarteums präsentiert.

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