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Zur Adventsingen-Besprechung Die Quintessenz des Lebens (29.11.)

02/12/19 Danke für den Beitrag über die Quintessenz des Lebens. Ist einmal eine ganz andere Perspektive, wenn jemand, dem das Adventsingen so fremd ist wie nur irgendetwas, darüber rezensiert. Das muss schon harte Kost sein, ausgerechnet beim Adventsingen das Reich Gottes als ewigen Karneval zu erleben. Es tut mir leid für Sie, dass Sie sich beim Adventsingen verirrt in einem Bayrischen Weißwurschgasthof in Bangkok wiedergefunden haben. Es entbehrt jeglichen Kommentars und ich kann nur schmunzeln, wenn Sie mutmaßen, dass wir erwarten würden, dass sich unsere Gäste dem Adventsingen bedingungslos ergeben müssten. Schade, dass Sie so überhaupt gar nicht erfasst haben, was es mit dem Adventsingen auf sich hat. Wenn der Bericht als Satire gedacht war, entspricht er meines Erachtens jedenfalls auch nicht die Qualität, die einer an sich guten Kulturtageszeitung wie DrehPunktKultur würdig ist. Ich würde an Ihre Stelle das Adventsingen künftig meiden wir der sprichwörtliche Teufel das Weihwasser, um eventuelle traumatische Folgen hintan zu halten.
Herzliche Grüße mit einem Augenzwinkern – Hans Köhl

Hans Köhl ist der Leiter des Salzburger Adventsingens
Die Redaktion

Offener Brief des Dachverbands Salzburger Kulturstätten an den Salzburger Bürgermeister

27/11/19 Sehr geehrter Herr Bürgermeister!
Die Stadt-ÖVP hat bei den Budgetverhandlungen Kürzungen im Kulturbereich vorgeschlagen und im Fall des Dachverbands Salzburger Kulturstätten in der Höhe von 9.500 Euro durchgesetzt. Da keine Begründung für diese Entscheidung vorliegt, wird dies als willkürlicher Akt empfunden. Damit sehen wir nach Jahren eines guten Klimas den konstruktiven Dialog in Frage gestellt. Aus unserer Sicht gibt es keine Notwendigkeit für Kürzungen im Bereich Kunst und Kultur. Wir weisen jeden Versuch in diese Richtung als einer Kulturstadt – als die Sie Salzburg gewiss sehen – unwürdig zurück.
Als Mitglied der größten Interessensvertretung in der Salzburger Kulturszene fordern wir Sie als verantwortliches Stadt-Oberhaupt auf, die Arbeit des engagierten Dachverbands sowie aller Kulturinitiativen und künstlerischen Aktivitäten bedarfsgerecht zu fördern und von jeglichen Kürzungen im Bereich Kunst und Kultur Abstand zu nehmen. Das ist ein falsches Signal!
Wir ersuchen Sie höflich um eine Antwort und einen offenen Dialog mit Ihrem klaren Bekenntnis zur Kulturstadt Salzburg.
71 Unterschriften von A (Alf Altendorf) bis Z (Arthur Zgubic)

 

Zur Konzertbesprechung Casanova und andere Leidenschaftler (25.11.)

27/11/19 Gerade habe ich mit Vergnügen die „Kritik“ zum Dialoge-Konzert mit Dorothee Oberlinger gelesen. Sprachlich wieder ein Genuss! Es liest sich, wie ein gutes Musikstück. Mir ist aufgefallen, dass (ganz ungewohnt) keine „spöttisch-stichligen“ Bemerkungen dabei sind... Es klang aufrichtige Bewunderung für Oberlingers Kunst durch. Der Absatz über die wenigen Noten und Diminution ist sehr informativ, den könnte man so 1 zu 1 im Musikunterricht übernehmen. Vielen Dank für diese interessante Besprechung des Konzertes. Leider bin ich nicht im Konzert gewesen, da habe ich wohl etwas verpasst.
Verena Brunner

Zur Konzertkritik Emotion gesucht! (14.11.)

15/11/19 Ich schätze Ihre Kritiken sehr – aber ich bin gestern abend im Konzert des Iceland SO gewesen und muss wohl ein anderes Orchester gehört haben als Sie am Mittwoch – das einzig langatmige war der Mozart! Im Sommer war Ihre Besprechnung der 1. Symphonie von Sibelius ebenfalls im Schatten Adornos – es hätte gestern aufgrund der grandiosen Streicherbehandlung von Sibelius und der Ausführung des Orchesters nicht lang genug sein können...
Christof Subklew

Zur Theaterbesprechung ... und die Tante ihre Zähne wetzt (8.11.)

12/11/19 Dass Peter Engel ein geradezu begnadeter Bühnenbildner ist, hat er nun bereits zum wiederholten Mal im Salzburger Landestheater bewiesen. Wie in Jim Knopf, der Kleinen Hexe und dem Pumuckl, versteht er es auch diesmal, beim Kleinen Vampir, die Charaktere in eine Szenerie scheinbarer Schlichtheit und doch so effektvoller Ausstattung einzubetten, wie es Heidemarie Klabacher überzeugend beschreibt. Wenn man geradezu sieht, wie eine Gruft stinkt, dann kann man von einem absolut stimmigen und sinnesfreudigen Bühnenbild ausgehen. Ja, das ist wahrhaftig „Peter Engels phantastische Weltsicht“!
Und weitere wunderbare Ergebnisse dieser Weltsicht kann man auch in Büchern bestaunen. Etwa in Peter Engels farbenfrohem Wimmelbuch „Das große Theater“, das die Welt vor und hinter dem Vorhang ins Bild setzt, wo die Rädchen des Theateruniversums ineinander greifen und Dramolette von epischer Größe entstehen. Oder das illustre „Salzburg Wimmelbuch“, in dem Peter Engel die Festspielstadt zur schillernden Bühne mit dem „Wolferl“ in der Hauptrolle werden lässt.
Einfach phantastisch!
Herbert Wittl

Zum Bericht Kilometer statt Zentimeter und
zur Glosse Supergau (28.10.)

28/10/19 Wortspielereien sind längst gang und gäbe und oft auch gelungen. Aber haben den hierfür verantwortlichen (!), grünen (!) LH-Stellvertreter Schellhorn alle guten Geister verlassen, für eine kulturelle Idee den Titel Supergau auch noch breit grinsend zuzulassen?! Das ist ein Schlag ins nicht mehr vorhandene Gesicht aller Supergau-Opfer à la Tschernobyl und Fukushima! Und was ist dieser Titel noch wert, wenn es in den nächsten zwei Jahren – hoffentlich nicht – zu einem nächsten Supergau irgendwo kommt? Wer für diesen unüberlegten Schwachsinn auch noch Projekte einreicht, muss sich zumindest den Vorwurf mangelnden Empathieempfindens gefallen lassen.
Wolfgang Danzmayr, ehem. ORF S-Redakteur

28/10/19 (…) Ich bin empört über das fehlende Feingefühl und die offensichtliche Unsensibilität, mit der die Organisatoren und Ideenspender die Titelwahl getroffen haben. Ein Kunst-Festival mit dem Titel Supergau ist ein Affront gegen alle Opfer und deren Verwandte von Tschernobyl, Fukushima u.a.! Diese fehlende Sensibilität spricht auch aus dem Text, der auf der Homepage des Festivals zu finden ist: „Supergau ist eine imaginäre Landschaft, eine kulturelle Ur-Landschaft. Supergau braucht keine Gebäude, keine Nostalgie und keine Tradition. Supergau ist eine Landschaft, in der Kunst neu ist und erst einen Platz finden muss, eine Landschaft, in der jeder Betrachter sein kann und niemand Experte.“
Ich protestiere – abgesehen von der Phrasenhaftigkeit des Textes und der enormen Summe von 480.000 Euro, die für das Festival geplant sind – in aller Deutlichkeit gegen den Titel Supergau und fordere Sie auf, selbigen durch einen anderen, unverfänglichen und unzweideutigen zu ersetzen!
Christoph Janacs

Zur Besprechung Abschied und Apotheose (8.10.)

09/10/19 Seit es die Sonntagsmatinee des Mozarteumorchester Salzburg gibt sind wir Stammgäste. Aus gutem Grund reisen wir aus Grünau im Almtal mindestens eine Stunde vor Konzertbeginn an. So waren wir am vergangenen Sonntag bereits um 09.45 Uhr bei der Autobahnabfahrt Liefering. Wir wussten auch von den SN über den Marathonlauf und hatten die Information, dass die Zufahrt zur Mönchsberggarage möglich ist. Dabei war, wie sich herausstellen sollte, der Faktor Zeit nicht erwähnt. Die Wirklichkeit war, dass die Anreise in gewohnter Zeit nicht möglich war. Salzburger Wirklichkeits- und Möglichkeitssinn?
Denn wir benötigten von Liefering bis zur Mönchsberggarage über eine Stunde und versäumten dadurch die Ouvertüre zu Ruslan und Ljudmila. Dank Ihrer guten Kritik haben wir jetzt einen Eindruck über diese Aufführung. Sie schreiben zu Recht:
„Zwei kürzere Werke am Anfang – das war auch insofern klug programmiert, als sich das Parkett erst danach füllte. Verhinderte der Jedermann-Lauf nicht nur zeitgerechte Einfahrt in die Parkgaragen, sondern erschwerte auch den Taxis die Zufahrt zum Großen Saal. Was wieder die Frage provoziert, ob Sportveranstaltungen immer und unbedingt im Altstadtbereich starten und enden müssen.“
Es ist uns unverständlich, dass der Magistrat Salzburg für den Marathonlauf ausgerechnet zu jener Zeit, da hunderte Konzertbesucher zur Mönchsberggarage anreisen, den Streckenverlauf auf der Neutorstraße zum Neutor bewilligen. Der unmusikalische, abgasintensive, luftverschmutzende Rückstau bis zur R.Biebl-Aiglhofstraße war und ist dadurch vorprogrammiert.
Lernfähigkeit sieht anders aus, denn nach unserer Erinnerung ist dies bereits der dritte Fall einer vermeidbare Terminkollision. Kann es sein, dass es da magistratsinterne Koordinations- und Kommunikationsdefizite gibt? Dazu kommt, dass es für die Verkehrsteilnehmer/Konzertbesucher erst kurz vor dem Neutor eine Information durch eine verständlicherweise bereits genervte Polizistin gab; da sahen wir aber schon die erschöpften Läufer in Konzertrichtung, pardon zum Neutor humpeln.
Beinahe hätten wir bei der Doppler-Klinik Abschied genommen und uns den „Apotheosestau“ nicht angetan. Denn Konzertvorbereitung sieht anders aus. Erst das wunderbare Violakonzert mit dem tröstenden Lento konnte unsere Musikergehirne von der Stauouvertüre erlösen.
Dr. Wolfgang Trautwein

Zum Kommentar Nestlé, Audi … und Gazprom (7.10.)

08/10/19 Es irrt Autor Kriechbaum, wenn er in seinem Beitrag „Nestlé, Audi … und Gazprom” die Firma Rolex mit „Weiter so!” lobt. Dass die Schweizer Handelszeitung Rolex in den Unternehmerhimmel hebt, ist verständlich. Doch ein Blick ins Netz zeigt das genaue Gegenteil. In seinem Rating der Schweizer Uhren- und Schmuckbranche vom Dezember 2018 reiht WWF das Unternehmen Rolex auf den 3.letzten Platz. Nix Umwelt, nix nachhaltig.
Die Festspiele können sich damit endgültig rühmen, nur mehr mit rundherum verwerflichen Unternehmen zusammen zu arbeiten. Mit ihren Sponsoren fördern sie das Image der Klimakiller.
Da könnte doch die öffentliche Hand ernsthaft das Festspielgesetz und die Förderung der Festspiele prüfen. Das gäbe frisches Geld für eine neue, nachhaltigere Kultur. Die Grünen dürfen über ihren Kulturenwicklungsplan, der Landeskulturbeirat über eine Stellungnahme und LH Haslauer über seine Forderung von neuen Millionen für die Festspiele nachdenken. Auch dem Kuratorium der Festspiele täte Besinnung dringend gut.
Ferdinand Altnöder

Zur Kritik Ekstase pur auf allen Tasten (22.8.)

23/08/19  Vielen Dank für ihre Worte Frau Klabacher - so treffend - dass es mich gerade wunderte gestern nur partikulär ihr Stimmungsbild zu vernehmen .. meines haben Sie zu 100% getroffen. Ich weiß nicht was besser ist. - das was ich gehört habe oder das was Sie mit Worten so treffend ausdrücken.
Danke!
Peter Illing

Zur Kritik Zarte Locken, grober Kamm (21.8.)

23/08/19 Ich glaube, Sie waren nicht im Konzert, sonst könnten Sie so nicht urteilen Auch Frau Schönherr, mit ihrem Leserbrief, sprach mir aus der Seele. Ich finde es eine Frechheit, dem Publikum jedes Musikverständnis abzusprechen. Eine Beleidigung, auch, für Helmut (nicht Ernst) Deutsch, einem der besten. Liedbegleiter. Ich würde Ihnen die Kritik in den Salzburger Nachrichten empfehlen. Eine begeisterte Konzert-Besucherin (die leider kein Musikverständnis hat)
Gudrun Timpe

"Ernst" Deutsch stand und steht nirgendwo in besagtem Text.
Die Redaktion

21/08/19 Ich bin fassungslos, wie man einen jungen, engagierten, sehr erfolgreichen, weil ausgezeichneten Sänger und seinen ebenso ausgezeichneten Begleiter, seit Jahrzehnten mit berühmten Sängern auftretend, derartig niedermachen kann. „Charmoffensive. Ganz lieb.“ Ihre Beschreibung des Sängers lässt bei mir den Eindruck entstehen, dass er lächerlich gemacht werden soll, wozu auch die Überschrift ihrer Kritik beiträgt. Ja selbst dem Publikum trauen sie keinerlei Fach Kenntnis zu (Abschluss Satz ihrer Kritik), weil es seiner Begeisterung lautstark Ausdruck gegeben hat. Dazu gehört auch, dass es mit Freuden noch den Zugaben gelauscht und mit Standing Ovation den Abend beendet hat.
Ich verfolge Mauro Peters Entwicklung seit seinem Auftreten im Rahmen des Young Singers Projekt 2012 in Salzburg, zuletzt erlebte ich seinen Liederabend mit Mozart Liedern im Mozarteum und kann nur aus voller Überzeugung sagen, er steigert sich jedes Mal. Was er gestern Abend vorgetragen hat war großartig und zeigt bereits sein großes fachliches Können und seine Ausdruckskraft. Die Wortverständlichkeit ist ebenso ausgezeichnet wie seine Atemtechnik, der Stimmklang ist in allen Lagen sowie in allen dynamischen Varianten sehr schön – gerade die Piani waren ein besonderer Genuss und emotional bewegend – und die Variabilität seiner Gestaltung ist hervorragend und mitreißend. Dass Ernst Deutsch ein kongenialer Begleiter ist steht sowieso außer Zweifel.
Ich werde diese Mail an sie auch an Mauro Peter weiterleiten und hoffe, dass er sich durch eine Kritik, wie sie von ihnen geschrieben wurde nicht weiter beeindrucken lässt. Ich denke Ernst Deutsch als renommierter Begleiter mit jahrzehntelanger Erfahrung steht sowieso darüber. Zum Glück gibt es andere Kritiker – siehe die Kritik in der SN bezgl. des gestrigen Abends – die diesem großartigen musikalischen Ereignis in fachkundig-detaillierter Weise die entsprechende Wertschätzung zukommen lassen.
Christine Schönherr, Lehrende am Carl Orff-Institut, Universität Mozarteum

 

Zur Besprechung Zuschauen oder doch besser zuhören? (9.8.)

09/08/19 Ihrer Winterreise-Rezension  kann ich wieder fast vorbehaltlos zustimmen.
So sehr mich die Kentridge-Ausstellung am Mönchsberg und die Inszenierung
von Wozzek begeisterte, bei diesem wunderbaren Liederabend fand ich seine
Videoinstallationen, das musikalisch Gebotene, ganz einfach störend.
Positiv gesehen hat dies dazu geführt, mit geschlossenen Augen, den von den
beiden Protagonisten eindringlichst gebotenen Gefühlseruptionen, volle
Aufmerksamkeit zu schenken.
Friedl Bahner

Zur Konzertkritik Liebe in Variationen (5.6.)

06/06/19 Zur Formulierung Konzertbesucher abschreckender Schönberg“: Darf man vielleicht, ohne Majestätsbeleidigung des abwesenden Publikums, vermuten, dass die Kunde an dasselbe noch nicht gedrungen ist, dass das am häufigsten aufgeführte Werk von Arnold Schönberg eben jenes voll und ganz tonale Opus 4, Verklärte Nacht ist, das hier zur Aufführung gelangte?
Jürg Stenzl

Zum Feuilleton Willkommenskultur für Durchgangssubjekte (31.5.)

05/06/19 Sie beklagen zu Recht die fehlenden Sitzgelegenheiten auf dem Südtiroler Platz. Die Architektur hatte dereinst 30 lange Bänke unter Bäumen auf dem „Steinernen Platz“ und weitere, übrigens beleuchtete 24 Bänke im Hain geplant und umgesetzt. Sie wurden allesamt von den zuständigen Politikern wieder entfernt.

Es standen ursprünglich 2 weitere schattenspendende Bäume direkt vor dem Bahnhofseingang – abgesägt von den ÖBB. Ein weiterer Baum Richtung Rainerstraße ist aufgrund der Bahnhofsbauarbeiten beschädigt worden und verdorrt. Die Baumleiche steht schon das zweite Jahr.

Insgesamt wurden 95 Bäume auf dem Platz geplant und gepflanzt. Ohne Zweifel ein stadtökologisch wirksames Pfund in diesen Zeiten des Klimawandels.

Der Platzbereich vor dem Bahnhof ist ganz bewusst frei gehalten von MIV und ÖV und mit wertigen, großformatigen, warmtonigen Natursteingranitplatten belegt. Was soll daran falsch sein? Auch der Brunnen wurde endlich nach jahrelanger Funktionslosigkeit mit einem kräftigen Wasserspiel versehen und zusätzlich beleuchtet.

„Stein-Ödnis“, „Steinwüste“ „bescheidene Brunnenarchitektur“ … gehört es einfach zu gutem

Journalistenton ein bisserl über die Planer und den Platz zu polemisieren?

Die über den Platz führende Straße, übrigens nur noch von Bussen und Taxen befahrbar braucht einen gesicherten Fußweg direkt zum Hain. Einen Zebrastreifen zu verordnen wäre eine Kleinigkeit. Schreiben Sie es doch so.

Der Hain wird momentan als Abstellfläche für Polizeifahrzeuge genutzt. Warum fragt man sich ? Seit wann geht das auf einer öffentlichen Grünfläche?

Der Bereich um das Antifaschismusmahnmal von Heimo Zobernig wird nicht gepflegt, Gras wächst, das Wasser läuft bei Starkregen nicht ab. So, wie beim Auto gehört es halt dazu die Dinge regelmäßig zu warten und zu pflegen. Schreiben Sie es doch so.

Im Hain stehen zur Zeit viele Fahrräder, das ist sicher ein Provisorium. Dringend erforderlich wäre ein ordentliches Fahrradparkhaus, so wie auf der Schallmooser Seite. Vorschläge dazu gibt es.

Sie wissen doch noch, wie der Platz vor dem Jahre 2000 ausgesehen hat? Zur Erinnerung

lege ich Ihnen vergleichende Fotos bei.

Architekt Dipl.-Ing. Udo Heinrich

Zur Konzertkritik Sein Mut hat ihn betrogen (17.4.)

17/04/19 Mit Freude habe ich Ihre Besprechung über das Kammerkonzert am 16.4. im Mozarteum gelesen. Auch diesmal kann ich Ihnen, was die Qualität des Gebotenen betrifft, nur voll und ganz beipflichten. Für mich sind Ihre Rezensionen sehr oft dazu angetan, die Erinnerung an das Erlebte zu festigen und mit zusätzlichen Gedanken und Überlegungen zu versehen. Dafür habe ich Ihnen zu danken.
Friedl Bahner

Zum Bericht Kleine Gesten, große Wirkung (11.4.)

12/04/19 Es mag schon sein, dass es in dieser Saison nur diese einzige österreichweite Gehörlosentheateraufführung gibt. Allerdings sollte nicht übersehen werden, dass der österreichische Regisseur Herbert Gantschacher mit seinem Verein ARBOS über Jahrzehnte schon solche Aufführungen, zum Beispiel im TOI-Haus, aber auch in Klagenfurt und international dargeboten hat. Und auch wir vom „Orchesterprojekt“ haben sowohl am Dürrnberg als auch bei einer Chor Orchester Akademie im Odeion vor einigen Jahren zwar kein Theaterstück, aber immerhin ein neues Konzertstück von Gundi Veleba mit dem Gehörlosen-Akteur Andreas Schodterer und allen Strophen des Claudius-Gedichts „Der Mond ist aufgegangen“ dem jeweiligen Publikum dargeboten. Mir jedenfalls ist seit den 1990er-Jahren der sehr eindringlich lautlose, mit erhobenen Händen gestaltete Applaus der Gehörlosen ein sehr eingängiger Begriff.
Wolfgang Danzmayr

Zum Diagonale-Bericht Sisyphos lässt grüßen (21.3.)

22/03/19 Vielen Dank für Ihre freundliche Erwähnung als Salzburger auf der Diagonale. Das erinnert mich an das Ablehnungsschreiben für unser Projekt des Landes Salzburg, für das ich zu wenig Salzburgbezug aufweise (die Stadt hat gleich ohne Angabe von Gründen abgelehnt). Wir reden hier über Anträge von je € 2.500 für ein insgesamt rund € 60.000 Projekt. Das aber nur nebenbei zur Info
Virgil Widrich

Zur CD-Kritik Mit leichtem Finger (21.3.)

22/03/19 Ich wundere mich schon über die doch hoffentlich nicht verallgemeinernde Aussage, dass Appogiaturen außer in langsamen Sätzen kurz genommen werden sollen. Wie denn nun? Vor Taktbeginn oder auf dem betonten Taktteil, also vorhaltmäßig? In Leopold Mozarts Violinschule heißt es, dass Vorhalte an sich am betonten Taktteil als im Prinzip die Hälfte der nachfolgenden Note (also als echter Vorhalt) handzuhaben seien, wobei es zu jenen Zeiten meist nur eine Schreibweise dafür gab, welche daher auch oft missverstanden wird. Und Leopold Mozart war ein Zeitgenosse Tartinis. Haben wir es hier also eher mit kulturell verschiedenen Spielweisen zu tun, sprich mit einer italienischen (was der sogenannten „lombardischen“ Spielart entsprechen würde) bzw. einer deutschen? Immerhin gab es zu jenen Zeiten auch noch viel mehr verschiedene Stimmhöhen bzw. -tiefen, als wir heute annehmen wollen.
Wolfgang Danzmayr

Zum Künstler-Porträt Thomas Schallaböck Islamisches Morgenland trifft christliches Abendland (20.3.)

21/03/19 Danke, danke, danke! ... Es heißt immer wieder, die größte Belohnung für den Künstler sei der Applaus. Richtig! Aber ein so schöner Artikel, der die wochenlange Vorbereitungszeit für ein solches Projekt belohnt, ist mindestens genau so wichtig.
Thomas M. Schallaböck

Zum Ausstellungsbericht Speisekugeln, Butterbrot mit Rehflocken, Fingerimbiss (20.3.)

21/03/19 Beim Artikel über die aktuelle Ludwig Attersee-Ausstellung im Wiener Belvedere 21, den Ihr offenbar 1:1 übernommen habt, hat sich leider eine Übertreibung eingeschlichen, die so und gegenüber Oberösterreich und seinen Lesern eigentlich nicht stehenbleiben kann: Er, der See, wird dort als Salzburger Attersee tituliert, obwohl er das nur zu einem sehr geringen Teil ist, nämlich dem südlichen, in Burgau, das zur Salzburger Gemeinde St. Gilgen zählt.
Es würde daher durchaus Sinn machen dies zu berichtigen, steht doch immer auch die vollständige Glaubwürdigkeit eines sonst sehr geschätzten Mediums auf dem Spiel.
Gerald Riedler, Oberndorf/S.

Zur Glosse Verbindet Menschen (15.3.)

16/03/19 Die polemische „Glosse“ von Reinhard Kriechbaum halte ich für oberflächlich und damit entbehrlich. Wenn sie wenigstens gut geschrieben wäre.
Dr. Josef Thonhauser

 

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