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LAND SALZBURG / FÖRDERPOLITIK

Auch heuer Kunstankäufe

29/05/18 Etwa 500 Kunstwerke hat das Land allein zwischen 1995 bis 2017 von Salzburger Kunstschaffenden erworben. Seit den 1960er Jahren ist mittlerweile eine beachtliche Menge Kunst zusammen gekommen, die einen einzigartiger Querschnitt durch das heimische Kunstgeschehen abbildet.

„Es ist eine 'lebendige' Sammlung, die Jahr für Jahr größer wird. Und es ist eine Sammlung, die nicht einfach in einem Depot gelagert wird, sondern die tagaus tagein sichtbar und zugänglich ist. Kunst belebt Räume mit einer ganz besonderen Energie“, betont Kulturreferent Landesrat Heinrich Schellhorn.

„Mehr als zwei Drittel der bisher angekauften Werke hängen oder stehen in Büros und Sitzungszimmern von Landesbediensteten oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Bezirkshauptmannschaften“, schätzt Dietgard Grimmer von der Kulturabteilung des Landes und ergänzt: „Es ist auch für die Kunstschaffenden sehr wichtig und wertschätzend, dass ihre Arbeiten nicht in einem Depot verschwinden.“

Die Ankäufe des Landes standen nicht selten am Anfang einer internationalen Karriere, so beispielsweise bei Jakob Gasteiger, Lois Renner oder Julie Hayward. Auch von Markus Schinwald, der als erster Salzburger den Österreich-Pavillon bei der Biennale in Venedig bespielt hat, gibt es drei Arbeiten. So kommt zum dokumentarischen und öffentlichkeitswirksamen und auch noch ein wertsteigernder Aspekt.

Auch heuer werden wieder zeitgenössische Kunstwerke angekauft. In Frage kommen Zeichnungen, Malerei, Fotografie, Skulptur, Objekte und Keramik. Es werden keine großen Rauminstallationen und technisch aufwendig zu betreuende Objekte erworben. Videoarbeiten werden nur in Kombination mit Stills angekauft.

Bewerbungen sind bis zum 15. Juni möglich. Details zur Ausschreibung: www.salzburg.gv.at/kultur-ausschreibungen

 

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