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Darf man im Konzertsaal tanzen?

DONAUESCHINGER MUSIKTAGE

21/10/19 Ein Motto gab es bei den heurigen Donaueschinger Musiktagen nicht, auch keine beim Blättern durchs Programmbuch erkennbare Dramaturgie. Doch schon die ersten Konzerte belehrten einen – ganz undidaktisch – eines Besseren. Es scheint sich in der Neuen Musik, gesehen durch die Brille des künstlerischen Leiters Björn Gottstein, wirklich etwas zu tun.

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Franz Welser-Möst (fast) auf ewig

REST DER WELT / CLEVELAND ORCHESTRA

22/09/19 Bis 2027 wurde der Vertrag von Franz Welser-Möst als Musikdirektor des Cleveland Orchestra verlängert. Er hat diese Funktion bereits seit 2002 inne, mit einem Vierteljahrhundert Welser-Möst in Cleveland ist also zu rechnen.

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Sieg der Liebe

MÜNCHEN / AGRIPPINA

28/07/19 Der im Festspielsommer 2019 vielbeschäftigte Barrie Kosky geht den Mechanismen der Macht in Händels Agrippina im Prinzregententheater im Rahmen der Münchner Opernfestspiele nach. Alice Coote ist die Powerfrau in der Titelrolle. Ivor Bolton dirigiert.

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Vorbilder im Film und in der Geschichte

MÜNCHEN / SALOME

08/07/19 Krzysztof Warlikowski setzt in seiner Neuinszenierung im Rahmen der Münchner Opernfestspiele bei den antisemitischen Klischees in Richard Strauss’ Musikdrama an. Marlis Petersen wird vom Publikum gefeiert.

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Machtkämpfe im alten Babylon

ZÜRICH / OPER / NABUCCO

25/06/19 Das Opernhaus Zürich schließt die Saison mit Verdis Nabucco ab. Fabio Luisi dirigiert ihn mit Verve, für die klare Personenzeichnung ist Intendant Andreas Homoki verantwortlich. Großer Jubel für alle Beteiligten.

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Erfolg für Regiestudentin

UNI MOZARTEUM / THOMAS BERNHARD INSTITUT

18/06/19 Der Publikumspreis des Körber Studios Junge Regie 2019 (Hamburg) ging an die Inszenierung Drei Schwestern in der Regie von Milena Mönch. Sie studiert seit 2015 Regie am Thomas Bernhard Institut an der Universität Mozarteum Salzburg.

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Wo der Wahn Sinn macht

AMSTERDAM / HOLLAND FESTIVAL / STOCKHAUSEN

04/06/19 Das Ganze dauert fast eine Stunde. Heerscharen von Musikern wandern, schleichen oder rennen durch den riesigen Gasometer in der Amsterdamer Westergasfabriek, manche spielen Trompete, manche Posaune. Die Trompeter sind mehrmals am Ende, unterliegen den kämpferischen Posaunen. Und doch berappeln sie sich wieder, klar, denn Michael siegt ja schlussendlich immer und überall über Luzifer.

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Splatter-Action im Barock

ZÜRICH / HIPPOLYTE ET ARICIE

22/05/19 Erstmals zeigt das Opernhaus Zürich Jean-Philippe Rameaus Opernerstling Hippolyte et Aricie. Emmanuelle Haïm führt musikalisch mit straff lenkender Hand und Feuer durch das von Jetske Mijnssen inszenierte Gefühlsdrama. Das Zürcher Publikum jubelte nach der Premiere.

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