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Mozart für ziemlich große Taschen

CD-KRITIK / POCKET MOZART

05/09/22 Der erste Satz aus Mozarts erstem der „Preußischen Quartette“ KV 575 in einer eingeköchelten Fassung für zwei Violinen. Das ist nur eines der Fundstücke auf dieser CD, die unter dem Titel „Pocket Mozart“ einiges zu Erwartendes bietet, aber auch manch Unbekanntes zutage fördert.

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Rares von Frauen- und Männerhand

CD-KRITIK / FRANCESCA CAMPANA

02/09/22 Schnell ist das rudimentär überlieferte Lebenswerk der Francesca Campana angehört: Gedruckt und überliefert sind fünfzehn Arie a una, due e tre voci. Dann gibt es von ihr nur noch zwei kleine Stücke, eine Solo-Arie und ein Madrigal für zwei Stimmen. Und aus.

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Neue Helden, neuer Glanz

HÖRVERGNÜGEN / BERNHEIM / DE TOMMASO / TETELMANN

01/09/22 Wer liebt sie nicht – die Tenöre. Die strahlenden Helden der Oper. Viele ihrer Arien sind hitverdächtig geworden. Drei neue, erfolgreiche und aufstrebende Sänger ihres Fachs präsentieren sich aktuell auf CDs mit berühmten Arien-Schlagern und spannenden Raritäten.

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Mit Musik Dissonanzen überwinden

HÖRVERGNÜGEN / ASMIK GRIGORIAN

30/07/22 Grad' war Puccini-Premiere mit Asmik Grigorian in allen drei weiblichen Hauptrollen des Trittico. Auf ihrer lang erwarteten Debüt-CD öffnet die Sängerin den Blick auf das russische Schaffen im Genre Lied – ein glückhaft zu erkundendes musikalisches Feld. Wie berührend und spannend es zum Beispiel bei Sergej Rachmaninov sein kann, beweist nun die großartige Sängerin.

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Alle Elfe

HINTERGRUND / DVD-EDITION „BRUCKNER 11“

29/07/22 Das erste „Philharmonische“ dieser Festspiele ist zugleich Komplettierung eines Projekts von Christoph Thielemann und den Wiener Philharmoniker: Mit der Aufzeichnung der Neunten ist die audiovisuelle Gesamteinspielung der symphonischen Werke Anton Bruckners abgeschlossen: Bruckner 11 – fertig also, und der Veröffentlichung harrend.

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Ohrenschmeichlerische Fundstücke

CD-KRITIK / VIOLONCELLO UND ORGEL

29/07/22 Schon mal die Komponistennamen Oskar Wermann und Gustav Merkel gehört? Beide wirkten als Kirchenmusiker in Dresden. Wermann (1840-1906) hat es zum Kantor an der Kreuzkirche gebracht, wo sein Lehrer Merkel (1827-1885) Organist war. Beide haben hochromantische Stücke für Orgel und Violoncello hinterlassen.

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Zu wenig Solo-Fagott von Mozart

CD-KRITIK / FAGOTT

30/06/22 Gerade in den Werken für Holzbläser verblüfft immer wieder, wie rücksichtsvoll Mozart sein konnte. Wurde von einem Dilettanten der Wunsch nach einem Stück an ihn herangetragen, wusste er den Adressaten und sein Instrument genau einzuschätzen.

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Ein Querkopf im Tiroler Kloster Stams

CD-KRITIK / JOHANN ZACH

16/06/22 Innerhalb der klösterlichen Musikkultur in Österreich nimmt Stams eine wichtige Stellung ein. Das Musikarchiv mit rund dreitausend Handschriften und Drucken wird vorbildlich erschlossen, 6.500 Einzeltitel sind schon aufgeschlüsselt und online archiviert. Seit 1994 wurden Dutzende CDs unter dem Signum musikmuseum produziert, in Zusammenarbeit mit dem Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum.

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Beethoven für aufgeweckte Ohren

CD-KRITIK / GIANLUCA CASCIOLI / RICCARDO MINASI 

08/06/22 Sie haben zwar das Rad nicht neu erfunden, aber gewohnte Traditionen raffiniert hinterfragt – die beiden Italiener Ginaluca Cascioli und Riccardo Minasi, die altersmäßig nur ein Jahr trennt. Aufregend ihre Lesart der Beethoven Klavierkonzerte Vier und Sechs. Letzteres ist die kaum gespielte Klavierfassung des Violinkonzerts. Hoch interessant und diskussionwürdig!

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Friede mit Napoleon, Donner aus den Wolken

CD-KRITIK / PAUL WRANITZKY / SYMPHONIEN

01/06/22 Ein Musiker, der in Wien als Zeitgenosse Mozarts, Haydns und des jungen Beethoven bestehen wollte, musste schon was drauf haben. Paul Wranitzky, im selben Jahr wie Mozart in Mähren als Pavel Vranický geboren, galt nicht nur seinem Publikum viel.

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Zwischen Dunkelwelt und Himmelslicht

HÖRVERGNÜGEN / NETREBKO / DiDONATO / DREISIG

31/05/22 So verschieden die Stimmen, so einheitlich die Optik: Anna Netrebko, Joyce DiDonato und Elsa Dreisig präsentieren sich auf ihren neuesten Alben artifiziell zur Kunstfigur gestylt und mit teils paradoxen Programmen. Wer kann den Marketingkampf ums lohnenswerteste Gesamtkonzept für sich entscheiden? Eine Analyse.

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Extrem flinke Finger

CD-KRITIK / FLAUTO E VOCE

20/04/22 Zwei ganz besondere Stücke: Da drängt sich einmal das kürzlich aufgefundenes Konzert in F-Dur von Johann Friedrich Fasch in die Ohren. Ein Bravourstück sondergleichen, wenn man es im Tempo so launig und in den Ornamenten so kompromisslos angeht wie Jan Nigges, dieser junge Draufgänger auf der Blockflöte.

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So geht modernes Fagott

CD-KRITIK / FAGOTTKONZERTE

13/04/22 Sophie Dervaux und ihr Fagott: Das ist state of art. Man kann das gar nicht vergleichen mit den grummeligen Tönen, die man vor dreißig, vierzig Jahren mit diesem Instrument viel eher verbunden hat als Elegance.

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Überlegt gefüllte Freiräume

CD-KRITIK / CARMINA BURANA

30/03/22 „O Fortuna velut luna“, da hat jeder Musikhörer augenblicklich den knalligen Anfang (und das Ende) von Carl Orffs Carmina burana im Ohr. Das ist eine komplette Neukomposition, denn es ist einer jener vielen Texte aus der um das Jahr 1230 niedergeschriebenen Scholaren- bzw. Vaganten-Handschrift, zu denen keine Melodie überliefert ist.

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Next generation Mozart Soloists

HINTERGRUND / MOZARTEUMORCHESTER

24/03/22 Sämtliche Instrumentalkonzerte Wolfgang Amadé Mozarts sollen für eine umfangreiche CD-Edition aufgenommen werden, um jungen und begabten Instrumentalistnnen und -solisten, die sich bereits in Wettbewerben und auf Konzertpodien bewährt haben, eine Plattform zu bieten.

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