Zur Konzertbesprechung Die gefilterte Leidenschaft (31.8.)
26/09/01 igor levit ist zweifellos ein großer pianist. er mag für vieles taugen, aber schubert!?!!...??
wolf rosenlechner
Zum Kommentar Übelster Stimmenfang (31.8.)
01/09/26 Ja, Herr Kriechbaum!!!! Wenn ich daran denke wieviele kostenlose, hochinteressante Programme von bester Qualität ich seit 20 Jahren in der Stadtgalerie Lehen anbiete und wieviele Salzburger auch aus der nächsten Umgebung nicht kommen...
So einfach ist das nicht. Sie haben mit Ihrem Artikel sehr recht. Die Festspiele sind wichtig für Salzburg!!!
Gloria Zoitl
31/08/26 BRAVO für Ihren Kommentar! Ich war wieder 2 Wochen in meiner geliebten Heimatstadt, Urlaub sind für mich die Festspiele, fast jeden Abend in einer Aufführung, dazu einige Freunde-Veranstaltungen. DANKE Salzburger Festspiele! (…)
Mit herzlichen Grüßen und Dank auch an DrehPunktKultur für die hervorragende Berichterstattung und Kritiken.
Medi Gasteiner
31/08/26 Bravo, Herr Kriechbaum, zu diesem wirklich gelungenen Kommentar zum KPÖ-Schwachsinn (anders kann ich es nicht bezeichnen)!
Brigitte Sebald
31/08/26 Ich möchte Sie gar nicht lange belästigen. Einfach nur Bravo und Danke für Ihren Kommentar.
Aber wenn ich schon dabei bin, möchte ich Ihnen und Ihrem Team für Ihre Arbeit grundsätzlich danken.
Manfred Gabriel
Zum Kommentar Eine Szene mehr im Affentheater (31.7.)
26/07/31 Ich bin eine treue Drehpunkt Leserin und habe heute nach der Lektüre des Artikels einen Gedanken, den ich teilen möchte. Handelt es sich bei der „Affentheater“-Frage um die Offenlegung von regulären Gehältern? Nach meiner Beobachtung doch um die Offenlegung der Kosten für ein misslungenes Exit-Szenario. Es hätte eine externe Person mit Konfliktklärungs-Kompetenz gebraucht. So schaut das Ganze doch recht fahrlässig aus und verdient für die Öffentlichkeit transparent gemacht zu werden. Sehe da einen relevanten Unterschied zu Gehältern.
Danke für Ihr Engagement
Gerda Gratzer
Zum Stich-Wort Großes Salzburger Affentheater? (17.7.)
19/07/26 Kein Schnellschuss und genaues (Hinein)Lesen – das finde ich schön.
Gerne erleichtere ich Ihnen Ihre Recherche: Tres Mundos ist ein Kulturverein mit Sitz in Wien. Der Verein hat die Aufgabe des Verlags übernommen.
Und: Das Klangforum war bei den Festspielen nicht nur in den Programmen vom Markus Hinterhäuser mit schöner Regelmäßigkeit vertreten: Die größten (und meisten) Engagements hatte das Ensemble in der Ära von Gerard Mortier. Aber auch unter den Intendanzen von Peter Ruzicka, Jürgen Flimm und Alexander Pereira war das Klangforum mit sehr prominenten Programmen in Salzburg präsent.
Das Besondere an den Engagements in der Ära Hinterhäuser waren nicht die Regelmäßigkeit oder das Volumen der Aufgaben, sondern die fordernde, inspirierende und in ihrer bohrenden Insistenz durchaus auch quälende Intensität der künstlerischen Planung, die es in dieser besonderen Form eben zuletzt in der Zeit von Hans Landesmann und Gerard Mortier gegeben hat.
Sven Hartberger
Zur Hintergrund-Geschichte Keine Toten. Komödie vom Feinsten! (8.5.)
09/05/26 Ad viaggio: die Urzündung war Abbado in Wien, Aera Drese an der Staatsoper, viele wunderbare Stars hatten ihre Gaudi, besonders Montserrat Caballé.
Wolfgang Niessner
Zum Kommentar Kein Bösewicht (27.3.)
27/03/26 Reinhard Kriechbaum spricht es aus, was mir übrigens schon seit Tagen auch im Kopf herumgeht, nämlich: Warum klappte die Achse Intendant-Festspielpräsidentschaft mit Helga Rabl-Stadler so gut und seit dem Präsidentinnenwechsel offenbar nicht mehr? Und ja, Hinterhäuser ist kein einfacher Typ (ein solcher könnte auch Festspiele dieser Größenordnung nie leiten), aber es kommt eben doch auf das Zusammenspiel aller Entscheidungsträger an, ob es klappen kann oder eben nicht (mehr). Und da kann es nicht ausbleiben, auch über die Heads im Festspielkuratorium nachzudenken, inwieweit nämlich Ton- und Gangart beim Wechsel von Haslauer zu Edtstadler ebenfalls ein Glosen zum Entflammen gebracht haben mögen.
Wolfgang Danzmayr
ehem. Leiter Musik und Kultur im ORF Salzburg
Zum Kommentar Jetzt ist's wohl bald vorbei (16.3.)
18/03/26 Vielen Dank für die Artikel in der Causa Markus Hinterhäuser und Festspiele. Schön zu lesen, dass man auch anders über die Angelegenheit schreiben kann und die Arbeit von Hinterhäuser in all den Jahren geschätzt wird. Besonders geschätzt habe ich, dass Sie den Brief veröffentlicht haben!
Barbara Dürr, Salzburger Musikverein
Zum Kommentar Ein Scherbenhaufen und blutige Finger (27.2.)
27/02/26 Ich lobe diese Eure Berichterstattung zur derzeitigen causa prima. Bisher wurde der Öffentlichkeit also Sand in die Augen gestreut, indem Halb- und Viertelwahrheiten verbreitet wurden. Der gänzliche Abdruck des Hinterhäuser-Statements gereicht euch zur Ehre. Dennoch will ich mir die Löwengrube nicht vorstellen.
Univ. Prof. i. R. Karl Müller
Danke vielmals die deutlichen Worte! Wir sind wütend, traurig und ratlos.
Gabi und Wolfgang Guttmann
Zum Kommentar Viele Sympathien verspielt (4.2.)
06/02/26 Auch wenn Markus Hinterhäuser zumindest in seiner Jugend auch ein begnadeter Fußballer war, ist der von der Landeshauptfrau gewählte Griff ins sportliche Idiom einfach unpassend und auch insofern daneben gegriffen, indem er einem über ein Jahrzehnt bejubelten Intendanten eines der bedeutendsten Festivals der Welt gegenüber einfach übergriffig und herablassend daherkommt.
Mag sein, dass ihm der Erfolg zu Kopf gestiegen scheinen mag; dennoch unterstelle ich dem Intendanten im positiven Sinn, dass er – dem an sich künstlerische Entscheidungen letztlich zustehen, auch wenn die geldgebende Politik gerne mitreden möchte – sehr wohl jemanden seiner Wahl und seines Vertrauens zumindest ins Spiel bringen darf und muss! Und deshalb stimme ich mit Reinhard Kriechbaum und Hedwig Kainberger überein, dass man sich selbstverständlich auch mit Hinterhäusers Vorschlag auseinandersetzen sollte.
Nebenbei bemerkt, wäre es kein Einzelfall, in welchem keine/r der angetretenen Bewerber/innen zum Zug kam, sondern eben jemand anderer, der/dem die Aufgabe noch besser zugetraut wird, ins Auswahlspiel eingebracht wurde.
Damit ist noch keineswegs eine Entscheidung vorweggenommen.
Wolfgang Danzmayr
ehem. ORF S Musik- und Kulturleiter
ehem. Aufsichtsratsmitglied der Osterfestspiele Salzburg
Zur Besprechung So geht Zauberflöte! (25.1.)
25/01/26 Soeben lese ich Ihre Rezension der Zauberflöte, noch besser kann man diese zauberhafte Produktion kaum beschreiben. Hab die Premiere und Ihre Zeilen sehr genossen!
Eva Anzaloni
Zum Bericht Selbstbewusstsein von innen heraus tankend (24.11.)
24/11/25 Wenn man so wie ich, bei der Nestroy-Preisverleihung als Zuseher nur noch den Nestroy kennt, dann liegt das wohl nicht nur am Alter und man sollte dringend seine Kulturkompetenz hinterfragen. Jedenfalls ist das meine Selbstkritik nach der diesjährigen Nestroy-Preisverleihung im Wiener Volkstheater. Als Entschuldigung kann ich vielleicht noch für mich in Anspruch nehmen, dass ich Bürger eines Bundeslandes bin, wo Politiker glauben, dass sie darüber bestimmen können, was Kunst und Kultur ist und was nicht. Diesbezüglich ist unser Kulturminister Andreas Babler zwar unverdächtig, doch in seinem Redebeitrag versprach er auf offener Bühne, in seiner Tätigkeit auch „die vierte Wand durchbrechen“ zu wollen. Dabei vergaß er leider, dass Politik eben kein Theater ist oder sein soll – auch wenn das oft so wirkt. Um es mit den Worten von Martin Schwab zu sagen, der nicht umsonst den Nestroy für sein Lebenswerk bekommen hat: „Auf der Bühne kann man alles machen ohne straffällig zu werden“. Insofern ist das was Babler mit seinem Verständnis von Politik meint, eher mit einem Jahrmarkt-Guckkasten vergleichbar, wo wir als zahlende Zuschauer an allen möglichen Darbietungen teilhaben können. Wie auch immer, ich habe mir vorgenommen, bis zur nächsten Nestroy-Preisverleihung mehr Kulturbeiträge konsumiert zu haben. Nicht nur weil es uns allen sehr viel kostet. Allein das Bundesbudget für Kunst und Kultur beträgt immerhin weit mehr als 600 Mio. Euro. Die falschen Leute am Ruder, schon kann es mit dem Luxus bald vorbei sein. Deshalb sollte man sich den Jux schon noch machen – auch wenn Theater keine „Gefälligkeitsanstalt“ ist.
Peter Baumgartner / St. Veit an der Glan
Zum Kommentar Ein schmerzlicher Einschnitt? (17.9.)
17/09/25 Mit Ihrer beeindruckenden Hartnäckigkeit nennen Sie das Gebäude, in dem sich seit 2007 das Salzburg Museum befindet, entweder „Glockenspiel-Gebäude“ oder „Neugebäude“. Ersteres kann man gelten lassen, weil damit das Gebäude bezeichnet wird, auf das rund 100 Jahre nach seiner Bauvollendung das 35-stimmige Glockenspiel aufgesetzt worden war. „Neugebäude“ hingegen ist falsch, auch wenn dort einige Jahrzehnte eine Marmortafel mit dieser Bezeichnung angebracht war. Historisch richtig wäre noch „Dikasterial-Gebäude“, weil sich darin lange Zeit Zentralbehörden und Gericht befunden hatten. „Dikasterium“ verwendet man heute aber nur mehr im Vatikan und würde wohl kaum jemand verstehen.
Seit 2007 trägt der Gebäudekomplex durch Beschluss der Landesregierung den Namen „Neue Residenz“, festgeschrieben in Marmor an der Fassade zum Mozartplatz. Das war damals keine willkürliche Erfindung von mir, sondern entsprang der Quellenforschung. In den Akten aus der Zeit des Bauherrn Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau ist nicht zuletzt wegen der italienischen Baumeister vom „Palazzo Nuovo“ die Rede oder auch vom „Neupaw“, in der heutigen Rechtschreibung „Neubau“. Als „Neugebäude“ wurde hingegen der der unter Erzbischof Hieronymus Graf Colloredo Ende des 18. Jahrhunderts errichtete Trakt im Bereich der heutigen Sigmund-Haffner-Gasse und Churfürststraße in Erweiterung der Residenz bezeichnet. Für diesen Gebäudeteil setzte sich dann der Name „Toskanatrakt“ durch, weil darin bis zum Ende der Monarchie die großherzogliche Verwandtschaft von Kaiser Franz Joseph wohnte, nachdem sie aus der Toskana vertrieben worden war.
Auch wenn Sie - aus welchen Gründen auch immer - mit der Bezeichnung „Neue Residenz“ keine Freude haben, sie ist nun einmal die offizielle Bezeichnung und passt nicht nur aus historischen Gründen viel besser zu diesem ehrwürdigen Bau als die Benennung als „Neugebäude“, worunter wohl niemand ein mehr als 400 Jahres Objekt vermuten würde und die noch dazu aktenmäßig belegbar falsch ist.
Erich Marx
Zur Meldung Horst Reischenböck ist achtzig (10.9.)
11/09/25 Ich denke, das ist ein guter Anlass, einmal "den Spieß umzudrehen": Nicht der Musikkritiker schreibt über die Musiker, nein, der Musiker schreibt über den Kritiker.
Lieber Horst Reischenböck, danke!
Danke, dass Sie nicht nur zu den „bereits Großen“ gepilgert sind, sondern sich immer wieder in die „Niederungen“ der noch kleinen Kulturschaffenden begeben haben. Als wir mit unserem Ensemble für Alte Musik „Dulamans Vröudenton“ vor mehr als 40 Jahren unsere ersten Konzerte in Salzburg gaben, waren Sie bei den Allerersten, die uns die Chance gaben, über ihre Kritiken einer großen Leserschaft vorgestellt zu werden. Sie waren uns gegenüber wohlwollend, aber nicht blind. Mit Ihren Rezensionen ermutigten Sie uns und gaben uns auch gute Hinweise, wo wir etwas verbessern können. - Wir waren natürlich nicht die einzigen Künstler, die von Ihrer Arbeit profitierten. Wahrscheinlich können noch sehr viele andere in meinen Dank in ähnlicher Weise einstimmen.
Ad multos annos
Thomas Schallaböck
Zu den Kommentaren Wir sind noch da (19.8.)
und Leider in schlechter Gesellschaft (21.8.)
22/08/25 Lieber Herr Kriechbaum, ich bin froh, dass Sie Renate Wurm und DAS KINO so eindeutig gegen die unfairen Anschuldigungen in Schutz genommen haben. Es ist bestürzend, mit welcher Achtlosigkeit gegenüber der Vorgeschichte und dem Kontext hier eine Person bzw. eine Institution ins Unrecht gesetzt wird, anstatt nach einer Lösung zu suchen, die niemanden unnötig beschädigt.
Manfred Mittermayer
Zur Konzertkritik Bloß keine unnötige Erhitzung! (16.8.)
16/08/25 Wusste gar nicht, dass Reinhard Kriechbaum auch Kabarettist ist? Für den Satz „Zu Ferragosto bei den Wiener Philharmonikern und Riccardo Muti beginnt es im Durchschnitt bei Siebzig. Da frühestens kommt man in Rom als Papst in Frage und scheint in Salzburg für Muti reif“ gebührte ihm eine Anwärterschaft mindestens in der Longlist für den „Salzburger Stier“.
Wolfgang Danzmayr
Zum Bericht Handke und Artmann diskutieren die Mozartkugel (12.8.)
12/08/25 Sehr geehrte Frau Heidemarie Klabacher! Selten noch war das Urteil über eine künstlerische Intervention so deckungsgleich wie bei der von Ihnen so hochgelobten Rupertisäule von David Eisl. Auch ich habe angehalten, bin vom Fahrrad gestiegen und habe mit großem Genuss die einzelnen Szenen bestaunt. Dann habe ich meine Freunde informiert, sie mögen doch bitte diese Säule begutachten, eine durch und durch gelungene Arbeit. Danke für Ihre Rezension!
Anton Thiel
Zur Kritik Wie's damals mit den Beatles war (9.5.)
10/05/25 Ich könnte mich zwar nur schwer daran gewöhnen, den Walzerkönig, wie zuletzt immer häufiger – sogar beim ORF – mit ss statt ß zu schreiben, McCarthy erinnert mich aber zu sehr an eine Zeit der Hetze in den USA gegen Kommunisten und Homosexuelle... Daher bitte dem Beatle Paul seinen ihm zustehenden Familiennamen Mc Cartney wieder zurückgeben.
Wolfgang Danzmayr
Probleme mit unserem Newsletter (22.4.)
22/04/25 Der Newsletter von Ihnen wird kaum mehr zugestellt – liegt das in Ihrem oder meinem Bereich?
Alois Seiringer
Es gibt gelegentlich Anfragen von Leserinnen und Lesern, dass der DrehPunktKultur-Newsletter nicht zugestellt wird oder im Spam- oder gar Junk-Ordner landet. Der Grund:
Mailprogramme auf den empfangenden Computern schalten bei (automatischen) Updates gelegentlich auf höhere Sicherheitsstufen, und dann wird der Newsletter aufgrund der Links „aussortiert“. Ein überaktiver Spamschutz also. Da haben wir leider keinen Einfluss drauf. Drei Möglichkeiten zur Selbsthilfe:
- die Sicherheitsstufe im Mailprogramm senken
- Oft hilft es, im Viren/Spamschutz des Mailprogramms die Absenderadresse
- Es kann auch etwas bringen, einfach
Zur Glosse Besser die Taube am Dach... (9.4.)
09/04/25 Verehrter Herr Kriechbaum, Sie scheinen sich ja gut amüsiert zu haben beim Schreiben Ihrer Glosse. Tierschutz gibt für Anthropozentriker halt immer ein hübsches Thema ab, man kann sich da so herrlich mokieren, nicht?
Wie aber wäre es, wenn Sie, anstatt so munter draufloszuschreiben, sich informieren würden? Der journalistische Anstand gebietet das doch, oder? Sie könnten dann vielleicht draufkommen, dass Stadttauben tatsächlich von gezüchteten (Haus- und Brief-)Tauben abstammen. Sie könnten auch darauf stoßen, dass bspw. das „Augsburger Modell“ der Taubenhäuser ein äußerst probates ist. Sie könnten vielleicht auch im Gespräch mit einer Mindestpensionistin erfahren, dass eine Strafe von über 200.- Euro für manche durchaus drakonisch ist. Und Sie könnten erfahren, dass seit der Sanktionierung des Fütterungsverbots tatsächlich wesentlich mehr kranke, geschwächte und überfahrene Tauben zu verzeichnen sind.
Sie könnten aber – man möchte ja immer noch glauben, dass Journalist:innen Dinge hinterfragen – auch die Frage stellen, ob die Kriminalisierung von Menschen, die Tauben füttern, nicht reichlich grotesk ist. Sie könnten auch die Kraibich‘sche Propaganda und das Fütterungsverbot selbst hinterfragen. Sie könnten sogar – hören Sie doch nochmal rein – sich daran erinnern, dass Kreislers Lied die menschliche Bosheit und Hassbereitschaft parodiert und nicht etwa einen Aufruf zum Taubenvergiften darstellt.
Aber selbst wenn Sie es gerne so hören möchten: probieren wir‘s vielleicht doch etwas „humaner“. Reden Sie doch mal mit Frau Svazek – die weitet ihre Vogelabschussliste sicher gerne auch noch auf Tauben aus – dann würde es schön krachen in der Stadt. Und Sie hätten wieder was Lustiges zu schreiben. Heißa!
Sollten Sie in einer stillen Minute doch noch zugänglich sein für eine etwas andere und empathischere Perspektive, empfehle ich die Lektüre von Elias Canetti: „Von den Tieren sind wir abhängiger als sie von uns: sie unsere Geschichte, wir ihr Tod. Wenn es sie nicht mehr gibt, werden wir sie alle mühselig aus uns erfinden.“
Petra Nagenkögel
Zur Hintergrundgeschichte Kleines Jubiläum, lange Geschichte (24.3.)
24/03/25 Da muss ich Ihnen sogleich herzlich gratulieren zu Ihrem heutigen „Hintergrund/Salzburger Domkapitel“. Es ist ein überaus genüsslicher und hervorragender Artikel – ein kleines und feines und historisches Juwel, das Sie Ihren Lesern schenken. Ich denke – da wird/ muss von Ihnen fürderhin noch „Weiteres kommen“ – ich freue mich darauf.
Dr. Herbert Frühwirth