Erlaube mir, feins Mädchen – einen Jodler!
PAUL HOFHAIMER TAGE / PROMINENTE GÄSTE
03/06/26 Es wird, so heißt es im Programmheft „eine musikalische Spurensuche, die zusammenführt, was ohnehin von Natur aus tief miteinander verbunden sein sollte“: Morgen Donnerstag (4.6.), am Eröffnungstag der 40. Paul Hofhaimer Tage in Radstadt, präsentieren Rafael Fingerlos und das Ensemble Tschejefem ein anregendes Programm unter dem Titel Volks.Kunstlied.
Die Minitopia Kinderstadt
TAMSWEG / JUGEND
03/06/25 Nicht nur im Salzburger Volksgarten gibt es ein Mini Salzburg. Nach dessen Vorbild gibt es in Tamsweg heuer bereits zum vierten Mal die Minitopia Kinderstadt.
So gut vernetzt wie nur möglich
DAS KINO / NEUE LEITUNG
02/06/26 „2028 feiert Das Kino seinen 50. Geburtstag. Ich möchte zeigen, dass dieser Vorreiter der Freien Kulturszene Salzburgs auch nach mehreren Jahrzehnten nichts an Bedeutung eingebüßt hat und Salzburg heute wie damals ein Filmkulturzentrum mit diversem Programm als Ort des Austausches benötigt“, sagt der neue Kino-Leiter Josef Kirchner.
„Mehr sein als ein Filmmuseum“
IM PORTRÄT / RENATE WURM
02/06/26 „Ihr Talentblick, etwa für Filmschaffende wie Adrian Goiginger, zeigt, wie präzise sie Entwicklungen erkannt und gefördert hat.“ So lobte Bürgermeister Bernhard Auinger heute Dienstag (2.6.) in einem Pressegespräch die scheidende Kino-Leiterin Renate Wurm. Tatsächlich: Mit 23.414 Gästen war und ist Die beste aller Welten der erfolgreichste Film im Salzburger Filmkulturzentrum.
Vom Engelwirt über Lifka, Gloria zum „Das Kino“
HINTERGRUND / DAS KINO / GESCHICHTE
02/06/26 Das Salzburger Filmkulturzentrum – Das Kino wurde 1978 nach dem Vorbild des ersten sogenannten „Kommunalen Kinos“, das 1971 von Hilmar Hoffmann in Frankfurt/Main initiiert wurde und heute das „Deutsche Filmmuseum“ beherbergt, gegründet. Das Hauptanliegen war, dem Film als einflussreiches Medium des 20. Jahrhunderts in Salzburg eine eigene Spielstätte zu geben.
Ein Aufbruch ins Unbekannte
KULTURFÖRDERUNG / BLIND DATE
01/06/26 Junge Kreative, Kunst- und Kultur-Schaffende sowie Studierende sind eingeladen, sich zu bewerben. Sie brauchen keine konkreten Vorhaben vorzulegen, weil sie zu Kleingruppen zusammengewürfelt werden. Aus der Zusammenarbeit sollen Ideen entwickeln werden.
Sechs auf einen Fleck
UNIVERSITÄT MOZARTEUM / AKADEMIEORCHESTER
01/06/26 Leonoren Ouvertüre? So bekannt wie die Ouvertüre zum Fidelio. Deutlich weniger bekannt die Ouvertüre zum Festspiel Die Weihe des Hauses. Der reizvolle Ouvertüren-Abend des Akademiorchesters der Universität Mozarteum stand unter dem Motto „Triumph und Feier“.
Vier auf Überholspur
CD-KRITIK / ZWEI CEMBALI
01/06/26 Nur in Musikgeschichtsbüchern folgt eine Epoche schön auf die andere. In Wirklichkeit gibt es zeitliche Überschneidungen. Wenn das Cembalo-Duo Aleksandra und Alexander Grychtolik hier eine CD mit dem Titel Generations vorlegt, dann könnte man sich gut ein Rätselspiel vorstellen.
Widerstand mit Chuzpe
MARKO-FEINGOLD-STEG / AUSSTELLUNG
29/05/26 So erklärt Wikipedia das aus dem Jiddischen stammende Wort Chuzpe: Es bedeute im Hebräischen „Frechheit, Anmaßung, Dreistigkeit, Unverschämtheit“ und sei in unserem Sprachgebrauch „eine Mischung aus zielgerichteter, intelligenter Unverschämtheit, charmanter Penetranz und unwiderstehlicher Dreistigkeit, wobei eine gewisse Anerkennung mitschwingt.“
Frau im Fels
STICH-WORT
29/05/25 Man täte sich wünschen, für jedes Handy-Foto des Mannes im weißen Hemd auf der goldenen Kugel auf dem Kapitelplatz auch nur einen Cent abzukassieren – man wäre finanziell vermutlich aus dem Schneider. Viel ruhiger ist es um Stephan Balkenhols Frau im Fels.
Fotografieren erlaubt!
HINTERGRUND / LANDESARCHIV
29/05/26 Mit Museums- und Archivbeständen ist es so eine Sache. Drückt man beim Handy oder (altmodisch) beim Fotoapparat auf den Auflöser, bewegt man sich unter Umständen rechtlich auf schwankendem Boden. Im Salzburger Landesarchiv schwankt er bald nicht mehr.
„Treten Sie näher!“
KLEINES THEATER / WOYZECK
28/05/26 Es gehört schon einige künstlerische Dreistigkeit dazu, sich als einzelner Schauspieler allen Rollen eines Jahrhundertwerks wie Büchners genialem Dramenfragment Woyzeck zu stellen. Und um es gleich vorwegzunehmen: Das Experiment, angesiedelt im Zirkusmilieu, gelingt.
Italien grüßt Österreich
KULTURVEREINIGUNG / ORCHESTRA SINFONICA DI MILANO
28/05/26 Am Mittwoch (27.5.) begann das Sinfonieorchester aus Mailand zu Saisonende ein dreitägiges Gastspiel mit Rossini, Liszt und Beethoven im Großen Festspielhaus. Unter Emmanuel Tjeknavorian und mit dem Pianisten Kiron Atom Tellian wurden die Gäste stürmisch willkommen geheißen.
Vorgelesenes und heutige Wienerlieder
LITERATURFEST SALZBURG
28/05/26 Gestern Mittwoch (27.5.) hat das 18. Literaturfest Salzburg begonnen. Das neue Leitungsteam – Birgit Birnbacher, Carmen Schwarz und Nadine Samija – begrüßte rund dreihundert Literatur-Interessierte.
Ein „Big Shake“ in Raum- und Zeitreisen
JAZZFESTIVAL SAALFELDEN
27/05/26 Das Jazzfestival in Saalfelden Leogang schärft sein Profil dort, wo Jazz über das Konzert hinausweist: in den öffentlichen Raum, in Formen des Miteinanders, in performative Grenzbereiche zwischen Klang, Bild und Bewegung. So Mario Steidl bei der Präsentation des Festivalprogramms heute Mittwoch (27.5.).
Hundertmal knallbunt
DIE PLAUDERTASCHE / JUBILÄUMSAUSGABE
27/05/26 Dieser Tage im Mai ist die hundertste Ausgabe der Plaudertasche erschienen. Die Salzburger Kinderzeitung wurde im Jahr 2000 gegründet und wird seither von Kindern zwischen acht und zwölf Jahren gestaltet.
Die Bibliothek in der Tasche
STADTBIBLIOTHEK / APP
27/05/26 Ab sofort bietet die Stadtbibliothek Salzburg ihren Leserinnen und Lesern eine neue, kostenlose App. Die Bibliothek in der Tasche bündelt alle wichtigen Services rund um Ausleihe, Verlängerung, Suche und Veranstaltungen auf dem Smartphone.
Furios übers Meer
PFINGSTFESTSPIELE / PLUHAR
26/05/26 Übers Meer in drei Seereisen im 16., 17. und frühen 18. Jahrhundert mit Christina Pluhar und ihrem Ensemble L'Arpeggiata: So spielt man diese Musik, im allerbesten Originalklang mit Vitalität und Emotionalität. Ein Applaussturm nach pausenlosen zwei Stunden verebbt langsam, brandet neu auf und wird – nach einer tänzerischen – noch mit einer besinnlichen Madrigal-Zugabe belohnt.
Großes Geburtstags-Kino
PFINGSTFESTSPIELE / GALA FÜR la BARTOLI
26/05/26 „Ciao, bella ciao“ ist der erste Titel. Voyage de ma vie der zweite. Eine inszenierte Zeitreise durch den musikalischen Kosmos von Cecilia Bartoli der dritte. Libretto und Texte sind von einer italienischen Dame und von vier Herren. Wesentliche Autorin ist wohl Cecilia Bartoli. Die zweistündige Revue bot durchaus Genuss. Vor allem, wenn man ein Faible für italienische Fernsehshows hat – und überhaupt Italianità.
Rampensingen en minature
PFINGSTFESTSPIELE / IL RITORNO D' ULISSE IN PATRIA
25/05/26 Jupiter und Minerva kommen auf ihren Wagen durch die Lüfte daher, ersterer vom Adler angekündigt, wie es sich gehört. Neptuns Nymphen tanzen Reigen und der Hund des Titelhelden wedelt erfreut mit dem Schwanz. Also einfach eine Inszenierung, die zeigt, „wie es wirklich war“ in der Antike.
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