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Ich werde Orden-Klempner!

GLOSSE

23/08/11 Von Reinhard Kriechbaum - Gleich im nächsten Leben werde ich Orden-Klempner. Es muss ein toller Beruf sein, nur im Sommer, da wird es eng. Da drohen Stress und Herzinfarkt. Aber man kann ja das Jahr über fleißig hämmern und klopfen, versilbern und vergolden, gravieren und ziselieren.

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Wohin einer schaut, ist Bühne

GLOSSE

17/08/11 Von Werner Thuswaldner - Die ganze Stadt sei Bühne, so lautet ein oft zitierter Satz Max Reinhardts im Zusammenhang mit den Salzburger Festspielen. Viele Spielorte sind ihm freilich entgangen – da holt man jetzt Defizite nach.

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Gnadenlos ausgezeichnet

KOMMENTAR

04/08/11 Von Reinhard Kriechbaum - Wer einigermaßen namhaft und prominent genug und obendrein da ist, wird im sommerlichen Salzburg beinah zwangsläufig geehrt. Nun hat es auch den Salzburger Erzbischof erwischt. Er bekam dieser Tage den Wolfgang-Schüssel-Preis der Internationalen Salzburg Association (ISA).

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Unter Hochspannung

GLOSSE

27/07/11 Von Reinhard Kriechbaum - Der Eröffnungsfestakt der Festspiele ist allemal die Gelegenheit, dem erlauchten Publikum die kleinen Nöte des Salzburger Alltags vorzutragen – und die viel größeren der Welt sowieso.

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"Doch kein Medienhype!"

GASTKOMMENTAR

25/07/11 Von Hans Holzinger - Viele Journalistinnen und Journalisten haben in den letzten Monaten in unserem Büro angerufen. Sie wollten nicht wissen, was wir gegen den Welthunger unternehmen sollten. Sie interessierten sich allein für die Frage: Hält Jean Ziegler nun die „Gegenrede“ bei den Salzburger Festsspielen oder hält er sie nicht?

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Große und Größinnen

GLOSSE

15/07/11 Von Werner Thuswaldner - Mit der Reform des Bundeshymnentextes ist wohl nur ein Anfang gemacht. Befriedigend ist die Lösung noch lang nicht. Warum basteln Politikerinnen und Politiker am Text herum? Was maßen sie sich an?

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Alles völlig wurscht

KOMMENTAR

01/07/11 Von Reinhard Kriechbaum - Im Amt der Salzburger Landesregierung ist ein wichtiger Job neu zu besetzen. Nämlich der jenes leitenden Beamten, der die oberste Entscheidungsgewalt über die Subventionen hat. Was passiert? Der verdiente Hans Berginz ist seit gestern in Pension, und man sperrt erst mal den Laden zu.

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"Warum soll alles weg aus dem Zentrum?"

IM WORTLAUT / LANDESKULTURBEIRAT

30/06/11 Was wird künftig aus dem Museumspavillon (Vogelhaus) im Mirabellgarten? Ein Café? Der Fachbeirat für Bildende Kunst des Salzburger Landeskulturbeirats ist dafür, dass man ihn als zentralen, günstig gelegenen und deshalb Publikum anlockenden Ausstellungsraum  erhält.

 

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Mattscheibe

KOMMENTAR

30/06/11 Von Reinhard Kriechbaum - "Was fehlt ist kulturpolitischer Wille und Entscheidungskraft auf Landesebene." - Dem Statement des Dachverbands Salzburger Kulturstätten ist nichts hinzuzufügen. Das Land sorgt dafür, dass sich in Salzburg vorerst mal überhaupt nichts abspielt auf einer regionalen nicht-kommerziellen TV-Sendefrequenz.

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Der Poflerator

GLOSSE

22/06/11 Von Reinhard Kriechbaum - Nicht nur zum Gespräch mit Werner Faymann, einem Tete-a-tete unter Elder Statesmen also, ist „Arnie“ nach Österreich gekommen. Er war sogar in Salzburg! Was tut einer wie er, dem jüngst die vor Unbill und Lastern bewahrende, treu sorgende Ehefrau abhanden gekommen ist? Er pofelt.

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Na geht ja!

GLOSSE

08/06/11 Von Reinhard Kriechbaum - Jetzt schaut Georg Springer, der Geschäftsführer der Bundestheater-Holding GmbH, schon ein bisserl alt aus: Während er via "News" polterte, hat man in seinem Subunternehmen im Haus am Ring pragmatisch gedacht und gehandelt.

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Salzburger Osterhasen

GLOSSE

06/06/11 Von Reinhard Kriechbaum - "Christian Thielemann - Salzburg's new Easter Bunny?" titelt derzeit eine Londoner Internet-Kulturzeitung. Mit Fragezeichen, wohlgemerkt. Die sich derzeit rapide verfestigenden Gerüchte haben wahrscheinlich vom vielen Ziehen schon so lange Ohren wie der echter Osterhase.


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Ein Netzwerker in voller Aktion

KOMMENTAR

26/05/11 Von Reinhard Kriechbaum - Es sei, sagt Reinhold Tritscher, absolut nicht sinnvoll, eine siebente oder achte Spielstätte in Salzburg mit austauschbarem Programm zu etablieren. Aus dem Odeion, dem Tritscher seit genau einem Jahr vorsteht, wird zusehends – von der Öffentlichkeit bei weitem nicht so stark wahrgenommen, wie die Sache wert wäre – ein Ort des Netzwerkens, der kulturell/sozialen Verknüpfung.

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Zwei Fliegen auf einmal erledigen

GLOSSE

17/05/11 Von Werner Thuswaldner - Seit 1967 wurde das Osterfestspielpublikum, nein, nicht ärmer, nicht einmal in der Finanzkrise, aber Jahr um Jahr derart älter, dass es sich zuletzt nicht mehr kaschieren ließ. Mit dem Alter stellen sich verschiedene Gebrechen ein.

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Jetzt brennt der Hut

KOMMENTAR

15/05/11 Von Reinhard Kriechbaum - Freitag der Dreizehnte. Ein Datum mit Symbolkraft für die Osterfestspiele. Die Berliner Philharmoniker sind also tatsächlich bald perdu. Aus dem Theaterdonner - ein eigenes Oster-Festival in Baden-Baden als Drohgebärde war ja ein running gag über Jahre - ist jäh Ernst geworden.

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